Viertelfinal-Rückspiele in der UEFA Conference League: Mainz ausgeschieden
Donnerstag, 16. April 2026
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Mainz verpasst nach einer deutlichen Pleite bei Strasbourg das Halbfinale der UEFA Conference League.
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Es hat nicht sollen sein: Nach dem tollen 2:0-Erfolg vor einer Woche gegen Strasbourg verliert Mainz das Viertelfinal-Rückspiel der UEFA Conference League mit 0:4 in Frankreich und verpasst das Halbfinale.
Wir fassen das Geschehen der Rückspiele zusammen.
Halbfinal-Duelle
Shakhtar - Crystal Palace
Rayo Vallecano - Strasbourg
Strasbourg - Mainz 4:0 (Gesamt: 4:2)
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die Franzosen die Kontrolle und ließen den Mainzern vor der Pause kaum Luft zum Atmen. In der 26. Minute kombinierte sich Racing über die linke Seite in den Strafraum, ehe Ben Chilwell in die Mitte passte, wo Sebastian Nanasi am kurzen Pfosten vollendete. Neun Minuten später flankte Julio Enciso von der rechten Seite in die Mitte, wo Abdoul Ouattara per Kopf auf 2:0 erhöhte.
Nach der Pause fanden die Mainzer zunächst besser ins Spiel, doch Chancen blieben Mangelware. Auf der Gegenseite brannte es dagegen weiterhin mehrmals lichterloh. In der 66. Minute entschärfte Daniel Batz einen Foulelfmeter von Emmanuel Emegha, ehe Enciso drei Minuten später nur noch ins leere Tor einschieben musste. In der 74. Minute legte Racing Treffer Nummer vier nach: Emegha köpfte unbedrängt zum Endstand ein.
AEK Athen - Rayo Vallecano 3:1 (Gesamt: 3:4)
AEK verpasste nur knapp ein großes Comeback, da Isi Palazón Rayo mit seinem Tor zum ersten Mal in ein UEFA-Halbfinale schoss. Die Gastgeber hatten in der ersten Halbzeit 16 Torschüsse, als sie versuchten, den 0:3-Rückstand aus dem Hinspiel aufzuholen; ein Treffer von Zini und ein Elfmeter von Răzvan Marin waren der verdiente Lohn dafür.
Ersterer traf nach der Pause erneut und glich das Duell aus, doch das letzte Wort hatte Rayos Kapitän. Dank einer soliden Abwehrleistung in der Schlussphase schaffte es die Mannschaft von Íñigo Pérez in ihrer erst zweiten europäischen Saison ins Halbfinale.
Fiorentina - Crystal Palace 2:1 (Gesamt: 2:4)
Der Drei-Tore-Vorsprung von Palace aus dem Hinspiel erwies sich letztlich als zu deutlich, als dass die Viola ihn hätte aufholen können. Beflügelt durch einen wuchtigen Kopfball von Ismaïla Sarr in der 17. Minute schienen die Gäste auf dem besten Weg zu einem entspannten Abend zu sein, bis die Heimmannschaft kurz vor und kurz nach der Halbzeitpause traf.
Albert Gudmundsson verwandelte einen Elfmeter souverän, während der eingewechselte Cher Ndour mit einem Distanzschuss die Führung der Italiener besorgte. Palace hielt trotz einiger Halbchancen für die Fiorentina und dank zweier Paraden von Dean Henderson stand und zog damit ins Halbfinale ein.
AZ Alkmaar - Shakhtar 2:2 (Gesamt: 2:5)
Leeroy Echteld hatte gegenüber der Startelf vom Sonntag in der Eredivisie ein komplett neues Team ins Rennen geschickt, doch seine junge AZ-Mannschaft erzielte nicht das erhoffte frühe Tor. Nach knapp einer Stunde baute dann Shakhtar mit einem präzisen Vorstoß seine Führung im Gesamtergebnis aus: Kauã Elias setzte Alisson Santana in Szene, der ins lange Eck traf.
Der eingewechselte Isak Jensen antwortete eine Viertelstunde später mit einem direkt verwandelten Freistoß, und Matěj Šín brachte AZ kurz darauf mit einem Volleyschuss in Führung. Doch Luca Meirelles' präziser Abschluss nach einem weiteren Konter machte alle AZ-Hoffnungen auf ein furioses Comeback zunichte.