Viertelfinal-Rückspiele der UEFA Conference League: Im Fokus
Freitag, 10. April 2026
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Wichtige Statistiken und Hintergrundinformationen – der Leitfaden für die Rückspiele im Viertelfinale der UEFA Conference League.
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In den Viertelfinal-Hinspielen der UEFA Conference League gab es vier Heimsiege ohne Gegentore, doch Crystal Palace, Mainz, Rayo Vallecano und Shakhtar Donetsk sind noch lange nicht am Ziel.
Am Donnerstag sehen wir, wie AEK Athens, AZ Alkmaar, Fiorentina und Strasbourg versuchen werden, in den Rückspielen für eine Überraschung zu sorgen.
Rückspiele
Frühspiel (18:45 Uhr MEZ)
AZ Alkmaar - Shakhtar (Hinspiel: 0:3)
Spätspiele (21:00 Uhr MEZ)
Fiorentina - Crystal Palace (Hinspiel: 0:3)
AEK Athens - Rayo Vallecano (Hinspiel: 0:3)
Strasbourg - Mainz (Hinspiel: 0:2)
AZ Alkmaar - Shakhtar (Hinspiel: 0:3)
Shakhtar hat seine letzten drei Duelle mit Hin- und Rückspiel gegen niederländische Teams verloren, doch die Vorzeichen für dieses Spiel stehen gut. Drei Tore innerhalb von zwölf Minuten in der zweiten Halbzeit entschieden das Hinspiel, doch die Ukrainer wollen fokussiert bleiben. "Wir haben gewonnen, aber wir haben den Job noch nicht erledigt", sagte Shakhtar-Verteidiger Valeriy Bondar. "Wir wissen alle, dass dies ein europäischer Wettbewerb ist und alles passieren kann."
AZ Alkmaar-Trainer Leeroy Echteld ist sich der Herausforderung, die am 16. April auf seine Elf wartet, durchaus bewusst, doch er ist fest davon überzeugt, dass seine Spieler alles geben werden, um das Ergebnis des Hinspiels zu drehen. "Es stimmt zwar, dass wir wenige Tage nach dieser Partie das Finale des niederländischen Pokals spielen, aber das bedeutet nicht, dass wir uns nicht voll und ganz auf das Spiel gegen Shakhtar konzentrieren werden", sagte er. "Im Gegenteil: Das werden wir!"
Fiorentina - Crystal Palace (Hinspiel: 0:3)
Die Serie der Viola von sechs Spielen ohne Niederlage fand im Selhurst Park ein jähes Ende, doch auch wenn die Elf von Paolo Vanoli Pech hatte, nicht wenigstens ein Tor erzielt zu haben, lässt man sich davon nicht unterkriegen. "Wir müssen positiv bleiben", sagte Flügelspieler Jack Harrison. "Es steht noch ein Rückspiel zu Hause an, und wir haben schon erlebt, dass in solchen Wettbewerben verrückte Dinge passieren."
Was Palace betrifft, so wird insbesondere die Leistung in der ersten Halbzeit dem Team das Vertrauen geben, dass das erste große europäische Halbfinale in greifbarer Nähe ist, auch wenn Trainer Oliver Glasner darauf bedacht sein wird, dass seine Elf auf der Reise nach Italien einen kühlen Kopf bewahrt. "Das war der erste Schritt", sagte er nach dem Hinspiel. "Wir bleiben immer bescheiden, auch wenn es eine gute Leistung und ein gutes Ergebnis war."
AEK Athens - Rayo Vallecano (Hinspiel: 0:3)
Das 0:3 im Hinspiel war nur schwer zu akzeptieren für AEK-Trainer Marko Nikolić, doch der Tabellenführer der griechischen Liga hofft, dass sich das Blatt im Rückspiel in Athen noch wenden wird. "Das Ergebnis spiegelt nicht wider, was auf dem Platz passiert ist", betonte der serbische Trainer. "Wir haben das Rückspiel vor unseren Fans. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir noch weiterkommen können."
Eine lautstarke Kulisse in der griechischen Hauptstadt wird für Rayo, das kurz davor steht, zum ersten Mal überhaupt ein europäisches Halbfinale zu erreichen, eine neue Erfahrung sein, doch Verteidiger Florian Lejeune betont, dass sein Team für diese Herausforderung bereit ist. "Wir wissen, wie schwer es in Athen werden wird, aber ich glaube, wir sind für ein solches Spiel gewappnet", sagte er. "Wir müssen dorthin fahren, um zu gewinnen. Wir müssen es genießen. Wir wissen, was wir zu haben, wenn wir Geschichte schreiben wollen."
Strasbourg - Mainz (Hinspiel: 0:2)
"Ich habe im Hinspiel genug gesehen, um zu wissen, dass wir das nächste Spiel zu Hause gewinnen können", betonte Strasbourg-Trainer Gary O'Neil. "Meiner Meinung nach haben wir immer noch eine große Chance, weiterzukommen." Die Franzosen empfangen den Bundesligisten, nachdem sie seit der Jahrtausendwende kein europäisches Heimspiel mehr verloren haben und zu Hause noch nie ein Gegentor gegen ein Team aus der Bundesliga kassiert haben (1S 1U). Grund zur Zuversicht.
Mainz-Trainer Urs Fischer bedauerte unterdessen, dass seine Elf im Hinspiel nicht noch mehr Tore erzielt hatte, und er weiß, dass scheinbar komfortable Vorsprünge schnell auf den Kopf gestellt werden können. "Schaut euch an, was Bodø/Glimt gegen Sporting passiert ist [in der diesjährigen Champions League, als die Norweger trotz eines 3:0-Heimsiegs im Hinspiel ausschieden]", sagte er. "Im Fußball gibt es keine Garantien."