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Conference League: Fiorentina zittert sich ins Achtelfinale – auch Crystal Palace weiter

Die Fiorentina vereitelte an einem torreichen Abend ein Comeback von Jagiellonia, während Crystal Palace in den entscheidenden Play-off-Rückspielen der UEFA Conference League einen knappen Sieg einfuhr.

 Fiorentina jubelt über einen Treffer tief in der Verlängerung
Fiorentina jubelt über einen Treffer tief in der Verlängerung UEFA via Getty Images

Der zweimalige Finalist aus Florenz musste an einem dramatischen Abend in die Verlängerung, um das Weiterkommen klarzumachen. Insgesamt lösten acht Teams ihr Achtelfinalticket, bevor am Freitag bei der Auslosung der weitere Turnierverlauf bestimmt wird.

Wir fassen die Rückspiele zusammen.

Crystal Palace - Zrinjski 2:0 (Gesamt: 3:1)

Highlights: Crystal Palace - Zrinjski 2:0

Die Standards von Adam Wharton waren der Schlüssel, um die kompakte Defensive von Zrinjski zu knacken, bevor Evann Guessand im Selhurst Park spät alles klarmachte.

Whartons gefühlvoller Freistoß in der 36. Minute segelte an den zweiten Pfosten, wo Maxence Lacroix ungedeckt einköpfte. Dennoch tat sich das Team aus London lange schwer gegen den tief stehenden Block der Gäste.

Ismaïla Sarr scheiterte in der Schlussphase noch an Goran Karačić, doch Guessand sorgte mit einem wuchtigen Flachschuss endgültig für Klarheit und sicherte Palace das Weiterkommen.

Fiorentina - Jagiellonia 2:4 n.V. (Gesamt: 5:4)

Highlights: Fiorentina - Jagiellonia 2:4 n.V.

Die Viola steht dank eines Doppelschlags tief in der Verlängerung im Achtelfinale. Bartosz Mazurek hatte mit einem überragenden Dreierpack, den er früh in der zweiten Halbzeit komplettierte, zunächst die Verlängerung erzwungen.

Doch dann schlug die Fiorentina eiskalt zurück: Nicolò Fagioli traf mit einem perfekt getimten Volley, wenig später erzielte Taras Romanczuk ein Eigentor – das Spiel kippte erneut zugunsten der Gastgeber.

Ganz vorbei war das Drama aber noch nicht. Jesús Imaz traf aus der Distanz und sorgte noch einmal für Spannung. Doch Jagiellonia, nach der Roten Karte gegen Bernardo Vital nur noch zu zehnt, fand schlussendlich keinen Weg mehr zurück ins Duell.

AZ Alkmaar - Noah 4:0 (Gesamt: 4:1)

Highlights: AZ Alkmaar - Noah 4:0

AZ Alkmaar machte die Niederlage aus dem Hinspiel in Jerewan mit einer dominanten Vorstellung wett. Nach nicht einmal fünf Minuten war der Rückstand bereits egalisiert: Ro-Zangelo Daa traf per Direktabnahme, nachdem Kees Smits Abschluss zunächst geblockt worden war.

Die Mannschaft aus der Eredivisie ging anschließend auch im Gesamtergebnis in Führung – nach einer einstudierten Freistoßvariante, die Kapitän Sven Mijnans aus kurzer Distanz vollendete.

Kurz nach der Pause legte AZ noch mal nach. Wieder war Mijnans zur Stelle, nachdem Daa seinen Kapitän mustergültig in Szene gesetzt hatte.

Samsunspor - Shkëndija 4:0 (Gesamt: 5:0)

Highlights: Samsunspor - Shkëndija 4:0

Samsunspor setzte sich am Ende dank seiner individuellen Qualität durch – auch wenn Shkëndija lange dagegen hielt.

Die Türken waren in der ersten Halbzeit zwar nicht das bessere Team, trafen aber in der 53. Minute vom Elfmeterpunkt. Olivier Ntcham schoss flach und präzise – Baboucarr Gaye war chancenlos.

Cherif Ndiaye traf wenig später nach einem schnellen Konter, ehe Marius Mouandilmadji mit seinem sechsten und siebten Treffer im laufenden Wettbewerb alles klarmachte.

Achtelfinalteilnehmer

Top 8: AEK Athen (GRE), AEK Larnaca (CYP), Mainz (GER), Raków (POL), Rayo Vallecano (ESP), Shakhtar Donetsk (UKR), Sparta Praha (CZE), Strasbourg (FRA)

Play-off-Sieger: AZ Alkmaar (NED), Celje (SLO), Crystal Palace (ENG), Fiorentina (ITA), Lech Poznań (POL), Rijeka (CRO), Samsunspor (TUR), Sigma Olomouc (CZE)

Lech Poznań - KuPS Kuopio 1:0 (Gesamt: 3:0)

Highlights: Lech Poznań - KuPS Kuopio 1:0

Lech Poznań machte nach einer weiteren souveränen Vorstellung gegen KuPS den Einzug ins Achtelfinale fix.

Nach dem 2:0-Erfolg im Hinspiel in Finnland standen die Gäste unter Zugzwang, doch von Beginn an bestimmten die Polen das Geschehen – auch wenn der Treffer zunächst auf sich warten ließ. Erst in der 65. Minute war der Bann endlich gebrochen.

Pablo Rodríguez nahm ein Hackenzuspiel von Luis Palma an, tanzte sich in den Strafraum und versenkte eiskalt. Ein sehenswerter Treffer, der die endgültige Entscheidung zugunsten von Lech besiegelte.

Lausanne-Sport - Sigma Olomouc 1:2 (Gesamt: 2:3)

Highlights: Lausanne-Sport - Sigma Olomouc 1:2

Sigma Olomouc setzte sich in einer intensiven Partie in der Schweiz knapp durch. Nach 22 Minuten brachte Jáchym Šíp die Gäste in Führung, doch der Treffer wirkte wie ein Weckruf für Lausanne: Omar Janneh glich aus, nachdem er seinen Abschluss über den Boden ins Netz jagte.

Die Hausherren drängten weiter, und Karim Sow traf kurz vor der Pause mit einem wuchtigen Schuss nur die Latte. Doch nur kurz darauf schlug Sigma zurück: Nach einer clever einstudierten Ecke verschaffte sich Antonín Růsek im Strafraum genug Platz und vollendete eiskalt.

Trotz zunehmendem Druck der Schweizer in der Schlussphase verteidigte Sigma Olomouc den Vorsprung und sicherte sich so den Platz im Achtelfinale.

Celje - Drita 3:2 (Gesamt: 6:4)

Highlights: Celje - Drita 3:2

Celje steht zum zweiten Mal in Folge im Achtelfinale. Svit Sešlar – in der vergangenen Saison bester Vorlagengeber der Conference League und seit Januar nach seinem festen Wechsel von Eyüpspor zurück im Verein – war der Mann des Abends.

Mit zwei Treffern vor der Pause brachte er Celje auf Kurs, zur Halbzeit stand es 3:1. Albert Dabiqaj verkürzte nach 51 Minuten und gab Drita noch mal Hoffnung, doch Celje verteidigte den Vorsprung und sicherte sich das Ticket für die nächste Runde.

Rijeka - Omonoia 3:1 (Gesamt: 4:1)

Highlights: Rijeka - Omonoia 3:1

Rijeka drehte die Partie mit einer starken zweiten Halbzeit, obwohl Omonoia früh vorgelegt hatte. Nach 13 Minuten spielte Ryan Mmaee zunächst Muamer Tankovic frei, der zum Ausgleich im Gesamtergebnis traf. Die Gäste drückten weiter, doch kurz nach dem Seitenwechsel traf Toni Fruk aus der Distanz und überwand Francis Uzohu.

Fruk machte wenig später alles klar, nachdem Uzohu einen Schuss von Daniel Adu-Adjei direkt vor seine Füße abgewehrt hatte. Adu-Adjei selbst setzte mit einem Lupfer nach einem Abwehrfehler den 3:1-Schlusspunkt.

Termine der K.-o.-Phase der Conference League

Achtelfinale: 12. & 19. März
Viertelfinale: 9. & 16. April
Halbfinale: 30. April & 7. Mai
Finale: 27. Mai (Leipzig)

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