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Bei dem Festival, das im Anschluss an die Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees auf dem berühmten Platia Aristotelous stattfand, kamen Mädchen und Jungen aus der Region mit den griechischen Europameistern von 2004, Theo Zagorakis, Giorgios Karagounis, Vasilios Tsiartas, Angelos Basinas und Dimitrios Papadopoulos sowie weiteren EM-Legenden wie Oliver Bierhoff, Aljoša Asanović und der UEFA-Direktorin Frauenfußball, Nadine Keßler, zusammen.
UEFA-Präsident Aleksander Čeferin und der Präsident des Griechischen Fußballverbands (EPO), Makis Gkagkatsis, eröffneten die Veranstaltung, die im Zeichen des Schulfußball-Programms stand, das seit seiner Einführung im Jahr 2020 Millionen von Kindern die Möglichkeit gibt, Fußball zu spielen.
„Es ist sehr wichtig, dass Kinder Sport treiben können“, so Aleksander Čeferin. „Wahrscheinlich werden weniger als ein Prozent von ihnen Profifußballer, aber sie werden gesünder und glücklicher sein und die Bedeutung von Teamgeist verstehen. Der UEFA sind Kinder sehr wichtig und wir wollen ihnen den Fußball näher bringen. Deshalb sind Veranstaltungen wie diese so wichtig.“
Die Veranstaltung feierte das 100-jährige Bestehen des griechischen Verbands – ein ganz besonderes Ereignis in einer für den Sport so wichtigen Stadt.
„Es ist eine große Ehre für Thessaloniki, dieses Event auszurichten“, so Makis Gkagkatsis. „Die Stadt blickt auf eine lange und stolze Sporttradition zurück. Deshalb ist sie der perfekte Rahmen für eine solche Feier. Wir konnten einige Legenden des europäischen Fußballs begrüßen, darunter Mitglieder des griechischen EM-Teams von 2004, und es ist fantastisch zu sehen, wie viele Stars sich für diese Initiative einsetzen, Zeit mit Kindern verbringen und ihre Erfahrungen in einem so unterhaltsamen, inspirierenden und lehrreichen Umfeld teilen.“
Schulfußball: Sieben Millionen Erfolgsgeschichten
Mit einem Fokus auf Spaß, Inklusion und Freundschaft konnten im Rahmen des Schulfußball-Programms mittlerweile über 7,6 Millionen Kinder in 41 500 Schulen an den Fußball herangeführt werden. Zudem wurden 111 000 Lehrkräfte geschult, 15 500 Volunteers eingesetzt und 4 400 Festivals und Veranstaltungen wie in Thessaloniki unterstützt.
Das Schulfußball-Programm wird von allen 55 europäischen Nationalverbänden durchgeführt. Es schafft wichtige Verbindungen zwischen Schulen und Vereinen, um Kindern den Weg von ersten Fußballerfahrungen hin zu einer regelmäßigen, organisierten Teilnahme zu ebnen.
Bis 2028 wird die UEFA EUR 22 Mio. in das Schulfußball-Programm investiert haben, das darauf abzielt, dass Kinder unabhängig von Herkunft, Fähigkeiten oder Wohnort Spaß am Fußball haben können. Die Wirkung des Programms geht weit über das fußballerische Können hinaus. Der Fußball wird dafür genutzt, körperliche Betätigung zu fördern und Werte wie Führungsstärke, Teamwork, Respekt und Fairplay zu vermitteln.
Unterstützung eines aktiven Lebensstils durch Fußball
Lidl hat dem Schulfußball-Programm als strategischer Partner seit Anfang des Jahres weiteren Auftrieb verliehen. Das Unternehmen unterstützte das Festival in Thessaloniki mit Wasser, frischem Obst und gesunden Snacks, damit die Kinder den ganzen Tag über ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen konnten und genug Energie hatten.
Die Beteiligung von Lidl spiegelt ein umfassenderes, langfristiges Engagement des Einzelhändlers für den Breitenfußball wider. Gemeinsam möchte der europäische Dachverband durch bewusste Entscheidungen bei der Ernährung und durch die Teilnahme an sportlichen Aktivitäten in einer sicheren und angenehmen Umgebung einen gesunden und aktiven Lebensstil fördern.
Weiterentwicklung des Fußballs in Griechenland für die nächste Generation
Das Schulfußball-Programm trägt wesentlich dazu bei, jungen Spielerinnen und Spielern einen besseren Zugang zum Fußball zu ermöglichen und gleichzeitig sein Fundament im ganzen Land zu stärken.
Bei Festivals, Kleinfeldspielen und Sensibilisierungsveranstaltungen entwickeln Kinder motorische und fußballerische Fähigkeiten und lernen dabei mehr darüber, was es bedeutet, zusammenzuarbeiten, Respekt zu zeigen und sich gut zu fühlen.
„Wir möchten, dass Schulen zu einem Ort werden, an dem Kinder in einem angenehmen, sicheren und inklusiven Umfeld den Fußball entdecken können“, erklärte Laura Dimitriou, EPO-Direktorin für strategische Entwicklung. „Wir arbeiten eng mit Schulen sowie Sportlehrkräften zusammen, da sie eine entscheidende Rolle für die Nachhaltigkeit des Programms spielen. Wir bieten Unterstützung an und stellen Leitlinien bereit. Zudem vermitteln wir geeignete Aktivitäten, die sich leicht in das schulische Umfeld integrieren lassen. Gleichzeitig geben wir den Lehrkräften das nötige Selbstvertrauen an die Hand, diese Aktivitäten umzusetzen.“
Diese Arbeit ist Teil der umfassenderen Breitenfußballstrategie des Verbands, in deren Rahmen die Steigerung der Teilnehmerzahlen und eine einheitlichere Philosophie bei der Nachwuchsförderung angestrebt wird. Das Programm „Anagennisi“ („Wiedergeburt“) dient dazu, Kindern altersgerechte Formate mit mehr Ballkontakten und einer umfassenderen Beteiligung zu bieten. Sie erhalten verschiedenen Möglichkeiten, zu lernen und Entscheidungen zu treffen.
„Erfolg zeigt sich bei uns nicht nur in Zahlen“, so Dimitriou. „Es geht auch um die Teilnahme im Allgemeinen sowie von Mädchen im Besonderen, die Beteiligung von Lehrkräften und letztendlich die Frage, ob Kinder ein bleibendes Interesse am Fußball und an körperlicher Betätigung entwickeln. Im Rahmen des Programms geht es nicht darum, die nächsten Champions hervorzubringen. Vielmehr soll jedes Kind die Möglichkeit erhalten, mitzumachen, Spaß am Fußball zu haben und sich als Teil eines Teams zu fühlen. Wenn ein Kind nach einer Trainingseinheit wieder zurückkommen will, haben wir bereits etwas Wichtiges erreicht.“
In Thessaloniki war die Begeisterung der Kinder spürbar – unterstützt von lokalen Coaches und Ehrenamtlichen sowie einigen großen Namen des Fußballs.
Der griechische Fußball blickte diese Woche auf sein 100-jähriges Bestehen zurück. Mit Initiativen wie dem Schulfußball-Programm wird sichergestellt, dass der Breitenfußball gut für die Zukunft aufgestellt ist.
„Genau darum geht es beim Fußball“, so Verbandspräsident Makis Gkagkatsis. „Wir wollen, dass Kinder von klein auf in einer positiven Atmosphäre frei von negativen Einflüssen Fußball spielen, von ihren Vorbildern lernen und wichtige Werte entwickeln können.“