James Rodríguez verzückt die Bayern-Fans

Formanstieg bestätigt, Traumtor erzielt, Sonderlob des Trainers abgeholt: James Rodríguez ist für die Rückrunde einer der Hoffnungsträger beim FC Bayern. Und auch weit darüber hinaus?

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Mit viel Spielwitz und Omnipräsenz gehörte James Rodríguez beim 3:1-Erfolg des FC Bayern gegen Leverkusen zu den auffälligsten Spielern des ersten Rückrunden-Spieltags.

Schon vor der Winterpause hatte der 26-Jährige mit starken Leistungen geglänzt und dabei gezeigt, dass ein Weltklassespieler nach einem Vereinswechsel nicht unbedingt eine lange Eingewöhnungsphase braucht.

Bei seinem Transfer nach München wurde er noch als "Sorgenkind von Real Madrid" bezeichnet und als sein Förderer Carlo Ancelotti den Trainerstuhl räumen musste, sahen viele schon einen vorzeitigen Abgang des Kolumbianers kommen.

Erste Wahl

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Einen Monat vor dem Achtelfinale der UEFA Champions League gegen Beşiktaş hat sich James festgespielt. Dass er sich so lauffreudig, ideenreich und taktisch flexibel präsentiert, ist keine große Überraschung, schließlich war James schon im Trikot von Monaco und Real Madrid öfter der Matchwinner gewesen.

Aber eine Garantie für eine solche Leistungsexplosion hatte der FC Bayern letzten Sommer nicht, als er mit Real das Leihgeschäft für den 60-maligen Nationalspieler aushandelt. Vorerst spielt James bis zum 30. Juni 2019 an der Säbener Straße, allerdings wurde eine Kaufoption vereinbart, die etwa bei 42 Millionen Euro liegen soll. 

In Anbetracht der Tatsache, dass er seine besten Jahre wohl noch vor sich hat, wäre dies für den FCB sicher kein schlecht investiertes Geld. Und James kann sich auch vorstellen, "noch viele Jahre" beim FC Bayern zu bleiben.

Maßgenau serviert

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"Er schlägt überragende Standards", lobte Jupp Heynckes am Wochenende, und meinte damit nicht nur das sehenswerte Freistoßtor von James zum Endstand. Nach dem Abgang von Xabi Alonso hat der Rekordmeister jetzt wieder einen Akteur mehr, der ruhende Bälle zuverlässig und gefährlich vor das Tor bringen kann.

Es warten spannende Monate, in denen sicher auch ein Kopfballungeheuer wie Sandro Wagner von diesen Qualitäten profitieren wird. Dabei soll James nach dem Willen von Heynckes auch selber öfter als Torschütze glänzen.

"Beim Abschluss fehlt ihm der letzte Punch", erklärte Heynckes im kicker. Weil James so viel Laufarbeit verrichtet, kommt beim Torschuss oft die Präzision zu kurz, so die Begründung des Trainers. "Er muss noch an Spritzigkeit dazu gewinnen."

Das denken die Fans

Geht es nach den Bayern-Anhängern, könnte man die Kaufoption schon heute ziehen. Auf Twitter zeigen sich die FCB-Fans vom Kolumbianer schwer begeistert:

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