Priceless Moments der Woche: Tasos Douvikas, Matheus Cunha, Federico Valverde und David Boly im Fokus
Freitag, 6. November 2026
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Tasos Douvikas, Matheus Cunha, Federico Valverde und David Boly sind die Hauptdarsteller in unseren Mastercard Priceless Moments der Woche vom 4. Spieltag der UEFA Champions League.
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Meilensteine, märchenhafte Geschichten und reichlich Dramatik: Der 4. Spieltag der UEFA Champions League hatte wieder einiges zu bieten. Wir blicken mit den Mastercard Priceless Moments der Woche auf besondere Augenblicke zurück.
Como nicht zu stoppen
"An der Einstellung meiner Spieler hat es nie auch nur den geringsten Zweifel gegeben", sagte Cesc Fàbregas, nachdem seine Mannschaft mit einem beeindruckenden 9:1-Sieg bei Lens den höchsten Sieg in der Geschichte der Champions League eingestellt hatte.
Sieben verschiedene Torschützen trugen sich für den Champions-League-Debütanten in die Torschützenliste ein, darunter Tasos Douvikas. Mit seinem Dreierpack schraubte er seine Bilanz im laufenden Wettbewerb auf sechs Treffer und setzte sich damit allein an die Spitze der Torschützenliste.
Auch Nico Paz, Lucas Da Cunha, Marc-Oliver Kempf, Mattia Liberali und Martin Baturina waren erfolgreich. Schließlich sorgte der 18-jährige Matteo Papaccioli, der sein Debüt für die Profimannschaft von Como gab, für den krönenden Abschluss eines historischen Abends. Damit stellte der italienische Klub den Rekord für die meisten Tore in einem Champions-League-Spiel ein – eine Bestmarke, die zuvor von Bayern München im Jahr 2024 aufgestellt worden war.
"Ein verrückter Abend und ein verrücktes Ergebnis", fasste Kapitän Da Cunha das Spiel zusammen: "Aber jetzt müssen wir den Blick wieder nach vorne richten."
Cunha inspiriert United
"Es ist kaum in Worte zu fassen, wie wichtig das war", erklärte Matheus Cunha, nachdem er in der Schlussphase zweimal getroffen hatte. Manchester United drehte dank seiner Treffer einen 0:2-Rückstand und sicherte sich nach zuvor zwei Niederlagen in Folge drei immens wichtige Punkte.
Im Old Trafford lag die Mannschaft von Michael Carrick gegen die Roma bereits nach 18 Minuten mit 0:2 zurück. Doch Matheus Cunha leitete zu Beginn der zweiten Halbzeit die Wende ein, als er einen Elfmeter herausholte, den Bruno Fernandes verwandelte.
Der Brasilianer lenkte anschließend eine Hereingabe von Bruno Fernandes ins Tor der Italiener und sorgte damit in der 83. Minute für den Ausgleich. Drei Minuten später erreichte ein schneller Pass von Shea Lacey den heranstürmenden Matheus Cunha, der den Ball am kurzen Pfosten ins Netz wuchtete und damit ein bemerkenswertes Comeback perfekt machte.
Es war das dritte Mal, dass Manchester United in einem Champions-League-Spiel einen 0:2-Rückstand noch in einen Sieg umwandeln konnte – nach ähnlichen Aufholjagden gegen Braga im Jahr 2012 und Atalanta im Jahr 2021.
Valverde lässt Real jubeln
In der Nachspielzeit sorgte Federico Valverde in Athen mit einem spektakulären Distanzschuss für einen 3:2-Sieg von Real Madrid und wahrte damit die makellose Champions-League-Bilanz der Mannschaft von José Mourinho.
Die Griechen waren in der AEK Arena zweimal in Führung gegangen, wurden jedoch beide Male wieder eingeholt. Zunächst erzielte Jude Bellingham mit einem sehenswerten Hackentrick den Ausgleich, später glich Kylian Mbappé erneut aus.
Dann schlug die Stunde des eingewechselten Valverde: Der Uruguayer traf mit einem präzisen Schuss zum Sieg – seinem zweiten Tor im laufenden Wettbewerb – und sicherte Real Madrid damit den zweiten Auswärtssieg gegen einen griechischen Gegner in neun UEFA-Partien. Für AEK bedeutete dies zudem die erst zweite Heimniederlage in den vergangenen 13 Spielen.
Paris im Torrausch
Vier Spiele, 20 Tore!
Paris ist fulminant in diese Champions-League-Saison gestartet: Durch einen eindrucksvollen 6:0-Sieg gegen Villarreal erzielten die Pariser schon jetzt mehr Tore in einer Gruppen- oder Ligaphase als je ein Klub zuvor.
Fabián Ruiz traf doppelt, zudem trugen sich João Neves, Senny Mayulu und Désiré Doué in die Torschützenliste ein. Ein besonderer Moment gehörte dem Teenager David Boly: Er wurde eingewechselt, setzte den Schlusspunkt zum 6:0 und avancierte mit 17 Jahren und 285 Tagen zum zweitjüngsten Champions-League-Torschützen in der Geschichte von PSG. Er war damit nur fünf Tage älter als Warren Zaïre-Emery, der 2023 den aktuell gültigen Rekord aufgestellt hatte.
Obwohl Paris zuvor bereits Barcelona, Manchester City und Slovan Bratislava besiegt hatte, ordnete Luis Enrique den 6:0-Erfolg im Estadio de la Cerámica ganz entspannt ein: "Das hat noch nichts zu bedeuten. Am Ende wird es im Finale in Madrid nur einen Champion geben – und genau das ist unser Ziel: dort als Champion hervorzugehen."