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Play-offs der Champions League: Was am Mittwoch ansteht

In den Play-offs geht es um die letzten Plätze in der Ligaphase der UEFA Champions League 2026/27.

Fenerbahçe ist gegen Lyon gefordert
Fenerbahçe ist gegen Lyon gefordert BELGA MAG/AFP via Getty Images

In den Play-offs geht es um die letzten Plätze für die Ligaphase der UEFA Champions League 2026/27. Am Mittwoch werden noch vier Teams gesucht.

Wir nehmen die einzelnen Begegnungen unter die Lupe.

Wie funktioniert die Play-off-Runde?

An der Play-off-Runde nehmen 14 Teams teil: zehn aus dem Meisterweg (vier steigen in dieser Runde ein, zusammen mit den sechs Siegern der dritten Qualifikationsrunde) und vier aus dem Ligaweg (die vier Sieger der dritten Qualifikationsrunde).

Die Sieger der jeweiligen Duelle ziehen in die Ligaphase der Champions League ein, während die unterlegenen Mannschaften in die Ligaphase der UEFA Europa League wechseln.

Lyon - Fenerbahçe (Hinspiel: 1:1)

Lyon ging durch Loïs Openda in Führung, musste am Ende aber mit einem Unentschieden in Istanbul leben. "Wer weiterkommt, entscheidet sich ganz zum Schluss", sagte Coach Paulo Fonseca. "Wir wissen, dass wir auf eine starke Mannschaft treffen – natürlich der Favorit – aber wir werden das Rückspiel zuhause austragen." Für Fenerbahçes Neuzugang Romelu Lukaku war das Hinspiel ein "enttäuschendes Ergebnis", aber sein Trainer İsmail Kartal sah auch das Positive: "Meine Spieler haben gezeigt, dass sie verstehen, wie man in der Champions League spielen muss."

Viking - GNK Dinamo (Hinspiel: 2:2)

Nach zwei Gegentoren innerhalb von zehn Minuten im Hinspiel kämpfte sich Viking in Zagreb zurück und will es sich in Norwegen leichter machen: "Wir haben nicht verloren, wir haben gut gespielt und neue Erfahrungen gemacht", sagte Co-Cheftrainer Morten Jensen. "Wir spielen zuhause zum einen Platz in der Champions League", sagte Kapitän Zlatko Tripić. "Es ist eine historische Chance." GNK Dinamo-Trainer Mario Kovačević war vom Verlauf des Hinspiels enttäuscht, sah aber auch viel Gutes vor der Reise nach Stavanger: "Wir haben zwei Tore geschossen, die Latte getroffen und hatten viele Chancen. Wir haben besser gespielt als sie und hätten gewinnen sollen", sagte er.

Stell dein Fantasy-Team auf!

Celje - Slovan Bratislava (Hinspiel: 1:1)

Auch in diesem Duell ist noch alles offen, nachdem Slovan Bratislava den Ausgleich durch einen fantastischen Abschluss von Milot Avdyli hinnehmen musste. Celje hat die Chance auf eine erste erfolgreiche Champions-League-Qualifikation und Trainer Vítor Campelos will Mut von seiner Mannschaft sehen: "Die Spieler haben sich freier gefühlt", sagte er über die Leistungssteigerung im Hinspiel. Slovan-Torschütze Roman Čerepkai konnte sich über seinen Treffer nicht so recht freuen, weil er gerne "mit einer Führung ins Rückspiel gegangen" wäre, aber Teamkollege Peter Pokorný glaubt ganz klar: "Wir fahren nach Celje, um zu gewinnen."

AEK Athen - Levski Sofia (Hinspiel: 0:0) 

Nach zwei guten Chancen von Luka Jović beim torlosen Duell in Bulgarien hätte AEK-Trainer Marko Nikolić gerne gewonnen, aber der serbische Coach bleibt optimistisch: "Uns hat eigentlich nur der letzte Touch gefehlt." Levski-Coach Julio Velázquez bereitet seine Mannschaft auf eine intensive Atmosphäre beim Rückspiel vor. "Wir wissen, wo wir spielen werden und was auf uns wartet", erklärte der Spanier. "Wir wollen Charakter und Identität zeigen und so spielen, dass wir weiterkommen können. Wir sind so weit gekommen, weil wir es verdient haben."