Karetsas dribbelt mit Dortmund in die Champions League
Montag, 3. August 2026
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Mit dem 18-jährigen Konstantinos Karetsas hat sich Dortmund mit einem der spannendsten Talente Europas verstärkt.
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Manchmal erkennt man das Besondere an einem Spieler nicht erst an großen Zahlen, sondern an der Art, wie er mit dem Ball umgeht. Konstantinos Karetsas braucht oft nur wenige Kontakte, um einem Angriff eine neue Richtung zu geben. Nun wagt der 18 Jahre alte griechische Nationalspieler seinen nächsten Karriereschritt bei Borussia Dortmund.
Geboren wurde Karetsas, der als eines der heißesten Talente des europäischen Fußballs gilt, im belgischen Genk. Seine fußballerische Ausbildung begann er beim KRC, ehe er 2020 in den Nachwuchs von RSC Anderlecht wechselte. Anfang 2023 kehrte er nach Genk zurück, und nur wenige Monate später debütierte er im Alter von 15 Jahren für Jong Genk im belgischen Profifußball.
Im Februar 2024 folgte der Sprung in die erste Mannschaft. Aus einem außergewöhnlich jungen Debütanten wurde Schritt für Schritt ein Spieler, der auch auf internationaler Bühne Verantwortung übernehmen kann.
Karetsas ist vor allem im offensiven Mittelfeld zu Hause, kann aber auch von der rechten Seite ins Zentrum ziehen. Der Linksfuß sucht enge Räume, löst Situationen mit schnellen Richtungswechseln und bringt durch seine Dribblings Bewegung in kompakte Defensivreihen. Dabei geht es bei ihm nicht nur um spektakuläre Einzelaktionen. Er erkennt freie Mitspieler, beschleunigt Kombinationen und kann Angriffe sowohl vorbereiten als auch selbst abschließen.
"Mein Vater", so der junge Grieche, "hat mir gesagt: Dribbel weiter! Und ich habe nie aufgehört zu dribbeln. Mein Vater bewunderte die ganz großen Spieler, die kreativsten Spieler, und die waren alle Dribbler."
Seine Qualität zeigte Karetsas auch schon in der UEFA Europa League. In der Saison 2025/26 kam er für Genk in elf Partien zum Einsatz, erzielte dabei zwei Tore und bereitete vier weitere Treffer vor. Parallel schaffte er den Sprung in die griechische Nationalmannschaft, für die er gleich in seinem zweiten Länderspiel traf und damit zum jüngsten Torschützen seines Landes wurde.
Obwohl er in Belgien geboren wurde und zunächst für belgische Nachwuchsteams spielte, entschied er sich letztlich "ziemlich spontan" für Griechenland, die Heimat seiner Eltern, die er bis dahin nur aus dem Urlaub kannte. "Weil ich finde, dass man bei der Frage, für welches Land man spielen will, nur auf sein Herz hören sollte", so Karetsas.
Für den BVB ist vor allem die Verbindung aus Kreativität, Tempo und Entwicklungspotenzial interessant. Karetsas soll zwischen den Linien für neue Ideen sorgen und dabei helfen, die Lücke nach dem Abschied von Julian Brandt zu schließen.
Dortmunds Geschäftsführer Lars Ricken kommt jedenfalls ins Schwärmen, wenn er von dem jungen Griechen spricht: "Konstantinos ist ein Spieler, der mit seiner Qualität sofort einen sportlichen Input bringen kann. Er hat sich ja in seinen jungen Jahren in der belgischen Liga und in der Nationalmannschaft schon durchgesetzt und bewiesen."