Die besten Spiele der Champions League 2025/26: Welches ist dein Favorit?
Mittwoch, 13. Mai 2026
Artikel-Zusammenfassung
In der UEFA Champions League 2025/26 gab es eine Reihe spannender Begegnungen - welche war dein Favorit?
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
Die UEFA Champions League 2025/26 neigt sich dem Ende entgegen, wobei das Format erneut für reichlich Drama sorgte, als 36 Teams um den Einzug ins Finale kämpften.
Wir haben zehn Spiele ausgewählt, die die Dramatik der Königsklasse besonders gut widerspiegeln. Stimme unten für deinen Favoriten ab.
1. Spieltag: Juventus - Dortmund 4:4
Am 1. Spieltag der Ligaphase kam es in Turin zu einem Klassiker, bei dem alle acht Tore in der zweiten Halbzeit fielen. Karim Adeyemi und Felix Nmecha brachten die Gäste zweimal in Führung, doch Kenan Yıldız glich mit einem Traumtor und Dušan Vlahović mit einem eiskalten Abschluss beide Male schnell wieder aus. Yan Couto mit einem Schuss und Ramy Bensebaini per Elfmeter schienen den Sieg für Dortmund zu besiegeln, doch in der Nachspielzeit verkürzte Vlahović, bevor Lloyd Kelly per Kopf für den dramatischen Ausgleich sorgte.
3. Spieltag: Leverkusen - Paris 2:7
Neun Tore, zwei Elfmeter und zwei rote Karten – dieses Spiel hatte fast alles zu bieten. Willian Pacho brachte den Titelverteidiger per Kopf in Führung, doch als Aleix García in der 38. Minute den Ausgleich erzielte, hatte Alejandro Grimaldo zuvor bereits einen Elfmeter für die Gastgeber verschossen, und beide Teams spielten nur noch zu zehnt – Leverkusens Robert Andrich und Illia Zabarnyi von Paris wurden beide vom Platz gestellt. Der Elf von Luis Enrique gelang es dann sogar noch, vor der Pause drei Tore zu erzielen, zwei davon erzielte Désiré Doué, und auch im zweiten Durchgang zeigten sich die Franzosen treffsicher. Nuno Mendes, Ousmane Dembélé und Vitinha trugen sich alle in die Torschützenliste ein.
5. Spieltag: Olympiacos 3-4 Real Madrid
Kylian Mbappé erzielte vier Tore und die Königlichen brauchten diese Leistung des Franzosen, um sich in Piräus die Punkte zu sichern. Chiquinho krönte einen schönen Spielzug und verschaffte den Gastgebern eine frühe Führung, doch Mbappé gelang dann innerhalb von sieben Minuten ein Hattrick – der zweitschnellste in der Geschichte der Champions League –, wodurch die Elf von Xavi Alonso in Führung ging. Mehdi Taremi brachte die Gastgeber nach der Pause per Kopf wieder ins Spiel, und selbst Mbappés vierter Streich schockte die Griechen nicht, die dank eines Kopfballtreffers von Ayoub El Kaabi in der 81. Minute für ein spannendes Finale sorgten.
8. Spieltag: Benfica - Real Madrid 4:2
Ein Drama der Superlative endete damit, dass sich Benfica einen Platz in den Play-offs der K.-o.-Phase sicherte. Ein Kopfballtor von Torhüter Anatoliy Trubin in der 98. Minute katapultierte die Portugiesen auf den 24. Platz. Benfica schien bereits ausgeschieden zu sein, obwohl man einen 0:1-Rückstand aufgeholt hatte und dank zweier Tore von Andreas Schjelderup – jeweils vor und nach dem Elfmeter von Vangelis Pavlidis – mit 3:1 in Führung gegangen war. Mbappés zweiter Treffer in diesem Spiel – sein 13. Tor in der Ligaphase – warf die Portugiesen aus den Top 24, bis José Mourinho Trubin nach vorne beorderte und der ukrainische Torhüter gegen einen Gegner, der die Partie mit neun Spielern beendete, den entscheidenden Treffer erzielte.
Play-offs der K.-o.-Phase, Hinspiel: Galatasaray - Juventus 5:2
Der Klub aus der Türkei schaffte es mit zehn Punkten aus der Ligaphase in diese Runde, zeigte in dieser Begegnung jedoch sein wahres Gesicht. Dank eines Doppelpacks von Teun Koopmeiners gingen die Bianconeri mit einer 2:1-Führung in die Halbzeitpause, doch Noa Langs Abstauber und Davinson Sánchez’ Kopfball drehten das Spiel. Die Rote Karte für Juan Cabal stellte die Elf von Luciano Spalletti vor zusätzliche Probleme, was Lang und Sacha Boey ausnutzten. Auch im Rückspiel gab es jede Menge Drama: Juventus erzwang die Verlängerung, bevor sich die Elf von Okan Buruk mit einem Gesamtergebnis von 7:5 durchsetzte.
Achtelfinale, Hinspiel: Paris - Chelsea 5:2
Diese beiden Spitzenteams, die sich in der K.-o.-Phase bereits öfter begegneten, lieferten sich bei ihrem ersten Aufeinandertreffen erneut einen Klassiker. Durch präzise Abschlüsse von Bradley Barcola und Ousmane Dembélé ging der Titelverteidiger zweimal in Führung, doch Malo Gusto und Enzo Fernández glichen jedes Mal aus, sodass es bis 16 Minuten vor Schluss 2:2 stand. Dann legte Paris einen Gang zu. Vitinhas raffinierter Heber brachte die Franzosen in Führung, bevor der eingewechselte Khvicha Kvaratskhelia in der Schlussphase einen Doppelpack schnürte. Der Georgier sollte auch im Rückspiel eine entscheidende Rolle spielen. Sein früher Führungstreffer ebnete den Weg zu einem überzeugenden 8:2-Gesamtsieg.
Achtelfinale, Rückspiel: Sporting CP - Bodø/Glimt 5:0
Die Norweger gingen mit einem komfortablen 3:0 aus dem Hinspiel in die Partie, doch im Estádio José Alvalade kam es zu einem der größten Comebacks in der Champions-League-Geschichte. Gonçalo Inácio brachte die Gastgeber in der ersten Halbzeit per Kopf in Führung und Pedro Gonçalves' Treffer und Luis Suárez’ Elfmeter zwangen das Duell in die Verlängerung. Bodø/Glimt war auch dort chancenlos: Maximiliano Araújo erzielte den vierten Treffer für die Gastgeber, bevor Rafael Nel für den Schlusspunkt und das endgültige Weiterkommen der Portugiesen sorgte.
Achtelfinale, Rückspiel: Barcelona - Newcastle 7:2
Nach drei von vier Halbzeiten schienen sich die beiden Teams völlig auf Augenhöhe zu begegnen. Nach einem 1:1-Unentschieden im Hinspiel gelang Anthony Elanga in den ersten 28 Minuten eines furiosen Rückspiels zweimal der Ausgleich. Doch nach einem Elfmeter von Lamine Yamal kurz vor der Halbzeitpause kam Barcelona so richtig ins Rollen. Es folgten vier Tore in 21 Minuten der zweiten Halbzeit: Fermín López erzielte das 4:2, Robert Lewandowski traf doppelt, bevor Raphinha mit seinem zweiten Treffer des Abends das Torfestival krönte.
Viertelfinale, Rückspiel: Bayern - Real Madrid 4:3
Luis Díaz und Harry Kane führten die Bayern im Hinspiel zu einem 2:1-Sieg, doch Arda Gülers Tor in der ersten Minute sorgte für jede Menge Spannung. Aleksandar Pavlović glich kurz darauf aus, doch Arda Gülers Freistoß brachte die Spanier erneut auf die Siegerstraße. Kane traf für die Gastgeber, aber Mbappé, erfolgreichster Torschütze des Wettbewerbs, sorgte zur Halbzeit für das 3:2 für Madrid. Dabei blieb es bis zur vorletzten Minute der regulären Spielzeit, als Luis Díaz kurz nach dem Platzverweis für Eduardo Camavinga das 3:3 erzielte. Michael Olise setzte danach noch einen drauf und markierte mit dem letzten Schuss des Abends den Siegtreffer.
Halbfinale, Hinspiel: Paris - Bayern 5:4
Besser kann ein Champions-League-Spiel nicht sein – 90 Minuten Action von einem Ende zum anderen. Kanes Elfmeter wurde durch Kvaratskhelia ausgeglichen, danach ging Paris in der ersten Halbzeit zweimal in Führung. Ein Kopfball von João Neves und ein Elfmeter von Dembélé lagen jeweils vor und nach einem tollen Tor von Olise. Kvaratskhelia und Dembélé sorgten im zweiten Durchgang mit weiteren Treffern für eine schnelle 5:2-Führung für Paris, doch die Bayern schlugen zurück. Dayot Upamecanos Kopfball und ein Treffer von Luis Díaz nach großartiger Ballannahme besiegelten bereits nach 68 Minuten den Endstand. Ein Klassiker für die Ewigkeit.