Florian Wirtz im Interview: Einleben bei Liverpool, große Ziele in der Champions League und die Bedeutung von Selbstvertrauen
Montag, 16. März 2026
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Florian Wirtz betont, wie wichtig Selbstvertrauen ist, während er auf seine bisherige Zeit bei Liverpool zurückblickt und einen Ausblick auf die UEFA Champions League gibt.
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"Ich bin jemand, der sich gerne den größten Herausforderungen stellt", sagt Florian Wirtz, als er mit der UEFA über seinen Wechsel zu Liverpool und seine Ziele in der Champions League spricht.
Eine weitere große Herausforderung steht den Reds bevor, wenn sie den 0:1-Rückstand gegen Galatasaray aufholen wollen.
Florian Wirtz über Liverpool
Es ist auf jeden Fall eine coole Stadt. Sie ist nicht zu groß. Die Leute hier sind wirklich nett, immer sehr freundlich. Das kommt wirklich von Herzen. Die Leute hier sind außerdem total fußballverrückt.
Ich weiß natürlich, dass [die Beatles] von hier stammen, aber sie waren etwas vor meiner Zeit und nicht ganz mein Musikgeschmack, aber es ist cool, dass die Stadt eine so großartige Geschichte hat und dass so großartige Musiker von hier stammen und mit der Stadt verbunden sind.
Über seinen Wechsel ins Ausland mit 22 Jahren
Ich bin jemand, der sich gerne den größten Herausforderungen stellt, und genau das habe ich im Sommer getan – vor allem, weil ich so weit weg von zu Hause bin und mich in einer völlig neuen Umgebung befinde, auch fußballerisch: Neue Liga, neue Teamkollegen, neuer Verein. Es macht Spaß, jeden Tag hierherzukommen, etwas Neues zu lernen und sich weiterzuentwickeln.
Über seine Teamkollegen
Es war cool, dass ich zusammen mit Jeremie [Frimpong] direkt aus Leverkusen hierhergekommen bin. Wir kennen uns schon lange und saßen in Leverkusen in der Kabine nebeneinander, deshalb ist er hier mein bester Freund. Aber ich wurde hier von vielen Leuten mit offenen Armen empfangen.
Wir haben ein cooles, junges Team, in dem auch ein paar erfahrene Spieler sind. Es macht immer Spaß, wenn man mit den Jungs aus Frankreich, den Niederlanden, England und wo auch immer sie sonst herkommen, hierherkommt und gemeinsam eine gute Zeit hat. Dazu gehören natürlich auch die erfahreneren Spieler, die die Gruppe anführen.
Was er seit seinem Wechsel an die Anfield Road gelernt hat
Am meisten habe ich gelernt, dass man nicht an sich selbst zweifeln sollte, sondern an sich glauben und sich auf seine Stärken besinnen muss – und einfach eine positive Einstellung haben sollte, dass am Ende alles gut wird und man sich auf sich selbst verlassen kann.
Das Wichtigste, woran ich arbeiten musste, war meine allgemeine Fitness – sowohl körperlich als auch was das Laufpensum auf dem Platz angeht –, um einfach die nötige Intensität für 90 Minuten auf dem Platz zu erreichen. Wir alle, die wir in dieser Saison dazugekommen sind, vor allem diejenigen aus der Bundesliga wie Hugo [Ekitiké] und Jerry [Frimpong], haben erkannt, dass wir noch einen Gang zulegen und noch härter arbeiten müssen, um das Niveau zu erreichen, das hier in jedem Spiel verlangt wird.
Über Liverpools Ambitionen in der Champions League
Ich will ehrlich sein: Ich glaube, jeder im Team möchte dieses Jahr die Champions League gewinnen. Und Champions-League-Abende sind immer etwas Besonderes, vor allem in unserem Stadion. Ich denke, wir haben einen guten Heimvorteil und eine tolle Stimmung im Stadion, was uns definitiv hilft und womit sich unsere Gegner erst einmal auseinandersetzen müssen. Deshalb freue ich mich jetzt auf jeden Fall auf ein paar wirklich spannende Spiele.