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In The Zone: Bodø/Glimts blitzartige Angriffe

Ioan Lupescu, Technischer Beobacher der UEFA, analysiert das schnelle Umschaltspiel des norwegischen Teams beim Sieg über Inter.

Sondre Brunstad Fet zog beim Sieg von Bodø/Glimt  gegen Inter die Aufmerksamkeit auf sich
Sondre Brunstad Fet zog beim Sieg von Bodø/Glimt gegen Inter die Aufmerksamkeit auf sich

Nomen est Omen. Im Fall von Bodø/Glimt traf das am Mittwochabend zweifellos zu.

Glimt ist das norwegische Wort für Blitz, was angesichts des schnellen, direkten und präzisen Konterfußballs, der die Abwehr von Inter im Hinspiel der K.-o.-Play-offs aushebelte, sehr passend erscheint.

Wie die folgende Analyse, präsentiert von FedEx zeigt, waren das zweite und dritte Tor von Bodø/Glimt beim 3:1-Sieg das Ergebnis hervorragender Umschaltmomente der Mannschaft von Kjetil Knutsen.

Blog: Bodø/Glimt - Inter 3:1

Laut Ioan Lupescu, Technischer Beobachter der UEFA, waren besonders die Angriffskombinationen zu bewundern.

„Sie haben sehr gute Kombinationen“, sagte er. „Wenn sie den Ball zurückerobern, spielen sie sehr schnell – mit wenigen Pässen – und erzielen dann ein Tor. Alle Mittelfeldspieler sind sehr gut am Ball.“

In the Zone: Bodø/Glimts schnelle und präzise Konter

Die obige Videoanalyse zeigt die Tore Nummer zwei und drei, die innerhalb von drei Minuten fielen und aus einem 1:1 ein 3:1 machten. „In drei Minuten zwei identische Tore aus zwei Umschaltsituationen", sagte Inter-Coach Crisitian Chivu später und fügte hinzu: „Sie haben uns vor allem mit den schnellen Kontern Probleme bereitet, insbesondere wenn wir den Ball verloren haben.“

Der Spielzug zum Tor von Jens Petter Hauge in der 61. Minute begann mit einem Pressing von Bodø/Glimt – man beachte die Rolle von Sondre Brunstad Fet, der den Ball abfängt und ihn gleichzeitig nach vorne passt. Sehr sehenswert ist der Schuss von Hauge, einem Rechtsfuß, der mit seinem linken Fuß eindrucksvoll vollendete.

„Wir lieben es, den Ball am Fuß zu haben – wir lieben es, mit beiden Füßen zu schießen und zu passen“, sagte er anschließend gegenüber CBS Sports.

Der zweite Clip zeigt das Tor von Kasper Høgh, dem Spieler des Spiels, zum 3:1 drei Minuten später. Diesmal hatte der Treffer seinen Ursprung im Gegenpressing der Gastgeber. Lupescu bemerkte: „Sie sind defensiv sehr diszipliniert und spielen dann sehr schnell, wenn sie mit dem Ball am Fuß kontern können. Man sieht, dass sie versuchen, fünf, sechs Spieler so schnell wie möglich in den Strafraum zu bringen, was ihnen mehr Optionen eröffnet.“

Bodø/Glimt hat dies bereits zuvor getan. Wie in unserer Analyse der Tore in der Ligaphase hervorgehoben, fielen alle drei Tore beim Sieg gegen Manchester City nach Kontern. Es das Eine, zu wissen, was kommt. Es dann auch wirklich zu verhindern, ist eine ganz andere Sache. Das musste Inter schmerzhaft erfahren.

Der ehemalige Mittelfeldspieler Ioan Lupescu hatte eine erfolgreiche Karriere in der Bundesliga bei Bayer Leverkusen und war eine Schlüsselfigur der großartigen rumänischen Generation der 1990er Jahre. Nach seiner Karriere wechselte er in die Fußballverwaltung. Seit vielen Jahren ist er für die UEFA tätig.

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