Was passiert, wenn sich der Gewinner der UEFA Champions League auch über seine heimische Liga direkt für die nächste Ligaphase qualifiziert?
Freitag, 6. Februar 2026
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Was passiert, wenn sich der Sieger der UEFA Champions League 2025/26 auch über seine Liga für die kommende Ligaphase qualifiziert?
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Der Gewinner der UEFA Champions League 2025/26 ist automatisch für die kommende Ligaphase qualifiziert, aber was passiert, wenn sich der Champion schon über die heimische Liga für die kommende Ligaphase qualifiziert hat?
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 5. Februar, 9 Uhr MEZ
Eines der Hauptprinzipien des neuen Formats für europäische Klubwettbewerbe nach 2024 ist die wichtige Rolle des Klubkoeffizienten – also der Leistung des Klubs in europäischen Klubwettbewerben während des aktuellen Fünfjahreszeitraums.
Aus diesem Grund gilt: Sollte sich der Champions-League-Sieger auch über seine Platzierung in der heimischen Liga für die Ligaphase qualifiziert haben, steigt der Verein mit dem besten Einzelkoeffizienten aller an der Qualifikation beteiligten Landesmeister (die Landesmeister der Verbände 11 bis 55*) direkt in die Ligaphase ein, anstatt in die ursprüngliche Runde, für die er sich gemäß der Zugangsrangliste qualifiziert hatte.
Olympiacos qualifizierte sich für die Gruppenphase der Champions League 2025/26, da sich der Sieger der Saison 2024/25, Paris, bereits über seine Platzierung in der heimischen Liga qualifiziert hatte.
*Die nationalen Meister der Verbände eins bis zehn sind bereits automatisch für die Ligaphase qualifiziert.
Wheißt das in der Praxis?
Die zehn besten Koeffizienten für die aktuellen Tabellenführer der Verbände 11 bis 55:
Olympiacos** (GRE) – 62.250 (1. der hemischen Liga)
Crvena Zvezda** (SRB) – 46.500 (1.)
GNK Dinamo** (CRO) – 46.500 (1.)
Salzburg (AUT) – 45.000 (1.)
Slovan Bratislava (SVK) – 36.000 (1.)
Omonoia** (CYP) – 21.250 (1.)
Celje** (SVN) – 20.500 (1.)
Shamrock Rovers (IRL) – 19.375 (Meister)
KuPS Kuopio** (FIN) – 14.000 (Meister)
H. Beer-Sheva (ISR) – 14.000 (1.)
Die zehn besten Koeffizienten für alle Vereine aus den Verbänden 11 bis 55:
Olympiacos** (GRE) – 62.250 (1.)
Bodø/Glimt** (NOR) – 60.500 (2.)
Rangers (SCO) – 59.250 (2.)
Kopenhagen (DEN) – 54.375 (5.)
Shakhtar** (UKR) – 50.250 (2.)
Ferencváros** (HUN) – 48.250 (2.)
PAOK** (GRE) – 48.250 (3.)
Crvena Zvezda** (SRB) – 46.500 (1.)
GNK Dinamo** (CRO) – 46.500 (1.)
Midtjylland** (DEN) – 46.250 (2.)
**Klubs, die noch an den aktuellen Klubwettbewerben teilnehmen
Olympiacos wäre aktuell qualifiziert
Als aktueller Tabellenführer der griechischen Super League würde Olympiacos, sollte eine solche Neugewichtung erforderlich sein, den Platz des Champions-League-Siegers in der Gruppenphase einnehmen. Der Grund dafür ist, dass der Verein den höchsten Koeffizienten aller Vereine hat, die derzeit in ihren jeweiligen Ligen der Verbände 11 bis 55 an der Spitze stehen. Die Zugangsliste würde anschließend entsprechend neu gewichtet werden.
Es ist wichtig zu betonen, dass dieser laufende Prozess gleichzeitig innerhalb der nationalen Wettbewerbe, in denen der nationale Meister jedes Landes ermittelt wird, und in den K.o.-Runden der europäischen Wettbewerbe stattfinden wird, da mehrere der teilnahmeberechtigten Vereine an den europäischen Vereinswettbewerben teilnehmen und daher noch die Möglichkeit haben, ihren Gesamtkoeffizienten zu verbessern.
*Da Liechtenstein keine eigene Liga hat, spielen die liechtensteinischen Vereine im Schweizer Ligasystem.