Priceless Moments der Woche: Serhou Guirassy, John McGinn, Bukayo Saka und Benjamin Pavard im Fokus
Freitag, 18. April 2025
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Serhou Guirassy, John McGinn, Bukayo Saka und Benjamin Pavard sind die Hauptdarsteller unserer Mastercard Priceless Moments der Woche von den Viertelfinal-Rückspielen.
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Auch in dieser Woche gab es wieder grandiose Tore und hochdramatische Spiele, genügend Stoff also für die Mastercard Priceless Moments der Woche der UEFA Champions League.
Dreierpack von Guirassy
Mit seinem Dreierpack gegen Barcelona hat Serhou Guirassy in dieser Champions-League-Saison 13 Tore erzielt und damit einen neuen klubinternen Rekord für die Königsklasse aufgestellt.
Der Stürmer aus Guinea wurde beim 3:1-Sieg der Dortmunder gegen Barcelona zum Man of the Match gewählt, konnte mit seinen drei Treffer aber das Aus des BVB nicht verhindern.
Guirassy eröffnete den Torreigen nach 11 Minuten mit einem raffinierten Elfmeter in Panenka-Manier, legte zu Beginn der zweiten Halbzeit mit einem Kopfball aus kurzer Distanz nach und besiegelte seinen Dreierpack 11 Minuten vor dem Ende mit einem Abstauber.
Der 29-Jährige ist einer von nur sieben Spielern, die im Viertelfinale der UEFA Champions League einen Hattrick erzielt haben und gehört damit zu einer exklusiven Gruppe von Dortmunder Spielern, die in einem Spiel auf Europas größter Bühne drei Treffer erzielt haben: Robert Lewandowski (2013), Pierre-Emerick Aubameyang (2017) und Karim Adeyemi (2024).
McGinn lässt den Villa Park beben
Der Kapitän der Gastgeber sorgte im Villa Park für Ekstase, als er mit einem Traumsolo die Hoffnungen auf ein Weiterkommen wiederaufleben ließ.
McGinn stürmte aus der eigenen Hälfte nach vorne und ließ gleich reihenweise Pariser Verteidiger hinter sich, die mit seinem Tempo nicht mithalten konnten. Im Strafraum zog er dann ab und bezwang Gianluigi Donnarumma mit einem fulminanten Schuss in den Winkel.
Für McGinn war es das dritte Tor in dieser Saison, nachdem er in der Ligaphase bereits gegen Leipzig und Bologna getroffen hatte.
Saka führt Arsenal ins Halbfinale
Der englische Flügelspieler hatte in der 13. Minute die große Chance, den Vorsprung der Gunners mit einem Elfmeter auszubauen, doch Thibaut Courtois parierte den harmlosen Versuch mühelos.
Nach 65 Minuten jedoch betrieb Saka eindrucksvoll Wiedergutmachung in eigener Sache und überlupfte den herausstürzenden Real-Keeper mit einem technisch perfekten Heber.
"Ich war sehr beeindruckt von ihm", sagte Arsenals Trainer Mikel Arteta. "Die Art und Weise, wie er mit seinen Emotionen umgegangen ist [...] und sich durch nichts beeinflussen ließ, obwohl er das erste Mal in diesem Stadion auflief."
Pavard trifft Bayern ins Herz
"Es war ein besonderes Gefühl", gestand Benjamin Pavard nach dem entscheidenden Tor, das Inter gegen seinen Ex-Klub Bayern München den Einzug ins Halbfinale sicherte.
"Ich bin sehr glücklich [...]. Ich habe lange darauf gewartet", so der Verteidiger, der im San Siro mit seinem Kopfballtor nach einer Ecke von Hakan Çalhanoğlu sein erstes Tor für die Nerazzurri bei seinem 50. Einsatz in der UEFA Champions League erzielte.
Es war das dritte Tor des Innenverteidigers in Europas Elitewettbewerb, seinen letzten Treffer hatte er im November 2022 erzielt - für die Bayern gegen Inter - ebenfalls per Kopf nach einer Ecke.