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Fakten: Feyenoord - Bayern München

Frühere Begegnungen, Formkurve und mehr vor diesem Spiel in der Ligaphase der UEFA Champions League.

Feyenoords Anis Hadj Moussa
Feyenoords Anis Hadj Moussa AFP via Getty Images

Vor ihrer Begegnung am 7. Spieltag in Rotterdam sind Feyenoord und Bayern München in der Ligaphase der UEFA Champions League durch zwei Punkte voneinander getrennt.

Die Niederländer holten aus den ersten sechs Partien drei Siege und stehen bei zehn Punkten, unter anderem gab es am 6. Spieltag einen 4:2-Heimerfolg gegen Sparta Praha. Bayern hat zwölf Zähler auf dem Konto. Die Mannschaft von Vincent Kompany ließ auf die beiden Niederlagen am 2. und 3. Spieltag drei Siege folgen, zuletzt auswärts mit 5:1 gegen Shakhtar Donetsk.

Frühere Begegnungen

2001/02, erste Gruppenphase der Champions League
Feyenoord - Bayern 2:2
Bayern - Feyenoord 3:1
Durch einen Doppelpack von Giovane Elber (13., 50.) kam Bayern am 3. Spieltag zu einem Remis in Rotterdam, Pierre van Hooijdonk (38.) und Jon Dahl Tomasson (45.+1) trafen für Feyenoord.

Am 5. Spieltag in München sorgten zwei Treffer von Roque Santa Cruz (30., 90.+1) für den Heimsieg der Bayern, zuvor hatte Feyenoords Johan Elmander (25.) das Eigentor von Ulrich van Gobbel aus der 12. Minute ausgeglichen.

Hintergrund

Feyenoord

Bilanz gegen deutsche Klubs: 15S 10U 10N, 55:56 Tore
Heimbilanz gegen deutsche Klubs: 12S 4U 3N

Feyenoord startete mit einer 0:4-Heimpleite gegen den deutschen Meister Bayer Leverkusen in den laufenden Wettbewerb – ihre höchste Niederlage gegen einen Bundesligisten in Rotterdam. Zudem war es auch ihre höchste Niederlage in der Champions League.

Begegnungen mit einem Klub aus Deutschland gab es auch 2021/22 in der Gruppenphase der UEFA Europa Conference League, als Feyenoord gegen Union Berlin zu Hause mit 3:1 und auswärts mit 2:1 gewann.

Damit hatten die Niederländer vier Partien gegen Bundesligisten in Folge gewonnen und drei in Folge zu Hause. Darüber hinaus waren sie sechs Spiele in Folge gegen deutsche Mannschaften ungeschlagen (5S 1U), ehe der Lauf gegen Leverkusen ein Ende nahm.

Feyenoord hat 12 der 19 Spiele gegen deutsche Vertreter in Rotterdam gewonnen. Dazu zählt auch der Triumph im UEFA-Pokal-Finale 2002 im eigenen Stadion, als Borussia Dortmund mit 3:2 bezwungen wurde.

Die Rotterdammer nehmen zum insgesamt siebten Mal an der Champions League teil sowie zum ersten Mal seit 2002/03 an zwei aufeinanderfolgenden Spielzeiten. Es ist erst das dritte Mal in den letzten 22 Spielzeiten, dass sie dabei sind.

Feyenoord, Europapokalsieger von 1970, hat noch nie die K.-o.-Runde der Champions League erreicht, obwohl sie es 1999/2000 bis in die zweite Gruppenphase schafften.

In der Saison 2023/24 wurden die Niederländer Dritter in der Gruppe E, hinter Atlético de Madrid und Lazio. Die Mannschaft unter dem damaligen Cheftrainer Arne Slot überwinterte anschließend in der Europa League, schied aber bereits in den Play-offs der K.-o.-Runde gegen die Roma aus (1:1 H, 1:1 n.V. A, 2:4 i. E.).

Durch die Niederlagen gegen Leverkusen und Salzburg (1:3) an den Spieltagen 1 und 4 der laufenden Saison hat Feyenoord drei der letzten 21 Heimspiele auf europäischer Bühne verloren (15S 3U) – allesamt in den letzten fünf Partien (1S 1U).

Feyenoord, in der Saison 2022/23 zum 16. Mal niederländischer Meister, wurde 2023/24 Zweiter hinter PSV Eindhoven. Der Klub aus Rotterdam gewann zum 14. Mal den niederländischen Pokal, zum ersten Mal seit 2017/18, ehe sich Slot zu Liverpool verabschiedete.

Bayern

Bilanz gegen niederländische Klubs: 12S 6U 4N, 46:31 Tore
Auswärtsbilanz gegen niederländische Klubs: 4S 3U 4N

Bayerns letzte Begegnungen mit einem Klub aus den Niederlanden gab es in der Gruppenphase 2018/19, als man sich zu Hause mit einem 1:1 und auswärts mit einem 3:3 von Ajax trennte.

Damit sind die Münchner seit acht Spielen gegen Teams aus der Eredivisie ungeschlagen (4S 4U), seit einem 1:2 bei PSV Eindhoven in der ersten Gruppenphase der Champions League 1999/2000 – einer von nur zwei Niederlagen der Bayern in ihren letzten 18 Vergleichen mit niederländischen Teams, zu Hause und auswärts (10S 6U).

Ein 1:0 bei PSV in der Gruppenphase 2016/17 ist Bayerns einziger Sieg aus den letzten sechs Auswärtsspielen gegen niederländische Klubs (3U 2N).

Bayern hat seit 2008/09 in jeder Saison an der Champions League teilgenommen und dabei jedes Mal die K.-o.-Phase erreicht.

Für Bayern ist dies die 28. Teilnahme an der Champions League, damit sind sie gleichauf mit Porto und haben nur eine Teilnahme weniger als Barcelona und Real Madrid (beide 29).

Die 0:1-Niederlage bei Aston Villa am 2. Spieltag beendete Bayerns Rekordserie von 41 ungeschlagenen Champions-League-Gruppen- bzw. Ligaspielen (37S 4U).

Nachdem die Münchner in der Gruppenphase 2023/24 fünf von sechs Spielen gewonnen hatten, schalteten sie Lazio (insgesamt 3:1) und Arsenal (2:2 A, 1:0 H) aus. Im Halbfinale aber war nach zwei späten Gegentoren im Rückspiel bei Real Madrid Endstation (2:2 H, 1:2 A).

Der sechsmalige Champion hat in 12 der letzten 13 Champions-League-Spielzeiten immer mindestens das Viertelfinale erreicht, die Ausnahme war das Ausscheiden im Achtelfinale gegen Liverpool in der Saison 2018/19.

Die 1:4-Pleite am 3. Spieltag in Barcelona war eine von sechs Niederlagen der Bayern in 38 Auswärtsspielen in der Champions League (25S 7U), aber das erste Mal, dass sie auf europäischer Bühne drei Auswärtsniederlagen in Folge kassierten. Am 6. Spieltag folgte dann aber ein Erfolg bei Shakhtar.

Die von Thomas Tuchel trainierte Mannschaft belegte in der Saison 2023/24 hinter Bayer Leverkusen und Stuttgart den dritten Platz in der Bundesliga. Es war das erste Mal seit 2011/12, dass die Bayern den Titel nicht gewinnen konnten, und die schlechteste Platzierung in der Liga seit 2010/11, als sie ebenfalls Dritter wurden.

Tuchel wurde im Sommer von Kompany abgelöst.

Verschiedenes

Hat in Deutschland gespielt:
Timon Wellenreuther (Karlsruher 2010–13, Schalke 2013–17)

Teamkollegen in der Nationalmannschaft:
In-beom Hwang & Min-jae Kim (Südkorea)
Luka Ivanušec & Josip Stanišić (Kroatien)
Ayase Ueda & Hiroki Ito (Japan)
Gernot Trauner & Konrad Laimer (Österreich)

Haben zusammen gespielt:
Timon Wellenreuther & Leon Goretzka (Schalke 2014/15, 2016/17)

Aktuelles

Feyenoord

Feyenoord hat drei von sechs Pflichtspielen seit dem 6. UCL-Spieltag gewonnen, zwei gingen verloren. Am Samstag gab es ein 1:1 bei Willem II.

Diese Niederlagen gab es in der letzten Partie des Jahres 2024 – mit 0:3 beim niederländischen Meister und Tabellenführer PSV Eindhoven am 22. Dezember – und der ersten des Jahres 2025, zu Hause mit 1:2 gegen Utrecht am 12. Januar.

Damit hat Feyenoord erstmals seit Mai 2021 wieder zwei Ligaspiele in Folge verloren, in den 40 Eredivisie-Partien davor hatte es auch nur zwei Niederlagen gegeben (29S 9U).

Feyenoord hat in 10 der letzten 18 Spiele drei Treffer oder mehr erzielt.

Am 15. Januar feierte die Mannschaft von Brian Priske im Achtelfinale des niederländischen Pokals einen 4:1-Sieg bei Drittligist Rijnsburgse Boys. Im Achtelfinale geht es auswärts gegen PSV weiter.

Santiago Giménez hat dabei zweimal getroffen. Er feierte am 5. Spieltag sein Comeback, nachdem er vorher wegen einer Oberschenkelverletzung ausgefallen war, und hat seitdem neun Tore in zehn Spielen erzielt.

Ayase Ueda musste bei der 0:2-Heimniederlage gegen Ajax am 30. Oktober wegen einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden und legte danach eine Zwangspause ein. Gegen Willem II wurde er kurz vor Schluss eingewechselt.

Quinten Timber (Knie) hat in diesem Jahr alle drei Spiele von Feyenoord verpasst, während Bart Nieuwkoop nach zwei Partien Pause aufgrund einer Leistenverletzung am Samstag zwar im Kader stand, aber nicht eingesetzt wurde.

Jordan Lotomba fällt seit dem 5. Dezember wegen eines Beinbruchs aus.

Inbeom Hwang hat seit dem 17. Dezember nicht mehr gespielt.

Bayern

Am Samstag feierte Bayern den vierten Bundesliga-Dreier in Folge. Beim 3:2-Heimerfolg über Wolfsburg erzielte Leon Goretzka einen Doppelpack.

Bayern kassierte beim 1:2 in Mainz am 14. Dezember die erste Bundesliga-Niederlage der laufenden Saison. Anschließend gab es ein 5:1 gegen Leipzig – beide Teams trafen in den ersten beiden Minuten, ein Novum in der Geschichte der Bundesliga – und im Jahr 2025 dann ein 1:0 bei Borussia Mönchengladbach am 11. Januar sowie vier Tage später ein 5:0 gegen Hoffenheim.

Leroy Sané erzielte in seinen letzten fünf Bundesligaspielen vier Tore, unter anderem zwei gegen Hoffenheim; Jamal Musiala verbuchte 12 Tore in seinen letzten 17 Einätzen für Klub und Land.

Harry Kane, der gegen Gladbach und Hoffenheim per Strafstoß erfolgreich war, steht bei 16 Toren in der laufenden Bundesliga sowie bei 25 Treffern in 28 Spielen für Klub und Land in dieser Saison. Der Stürmer hat seine letzten 27 Elfmeter in Pflichtspielen allesamt verwandelt.

Josip Stanišić, der seit dem 19. August aufgrund einer Knieverletzung ausgefallen war, stand am Samstag erstmals wieder im Kader, wurde jedoch nicht eingewechselt.

Daniel Peretz muss seit dem 8. Januar wegen einer Nierenquetschung pausieren.

Sacha Boey fehlt seit dem 16. Dezember wegen einer Knöchelverletzung.

João Palhinha fällt seit Mitte November aus, als er sich im Training mit der portugiesischen Nationalmannschaft an den Adduktoren verletzte.

Sommer-Neuzugang Hiroki Ito (fehlt seit dem 28. Juli, Mittelfußbruch) musste am 5. November erneut operiert werden.