Fakten: Real Madrid - Leipzig
Samstag, 2. März 2024
Artikel-Zusammenfassung
Frühere Begegnung, Formkurve, Zahlen und Fakten zum Achtelfinal-Rückspiel
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Real Madrid hat einen ersten Schritt gemacht, um zum vierten Mal in Folge das Viertelfinale der UEFA Champions League zu erreichen. Nach dem knappen Sieg in Leipzig fällt die Entscheidung in diesem Achtelfinale nun im Santiago Bernabéu.
Den einzigen Treffer im Hinspiel (13. Februar) erzielte Brahim Díaz drei Minuten nach dem Seitenwechsel. Damit ist Real in der Pole Position, um zum 20. Mal insgesamt ein Champions-League-Viertelfinale zu erreichen. Rechnet man auch den Pokal der Landesmeister dazu, steht Real vor dem 39. Einzug in die Runde der letzten Acht. Klappt dies, würden die Königlichen ihren Rekord weiter ausbauen.
Madrid, das seit der Einführung des aktuell bestehenden Formats im Jahr 2003/04 in jeder Saison im Achtelfinale vertreten war, wurde nach Bayern München in der letzten Saison erst das zweite Team, das alle sechs Spiele der Champions League-Gruppenphase zum dritten Mal gewann. Die Mannschaft von Carlo Ancelotti beendete die Gruppe C acht Punkte vor dem italienischen Meister Napoli.
Unter Marco Rose qualifizierte sich Leipzig zum vierten Mal in fünf Spielzeiten für die K.-o.-Runde der Champions League. In der Gruppe G sicherten sie sich hinter Manchester City den zweiten Platz. Die Messestädter verloren zwar ihre beiden Duelle gegen den amtierenden Titelverteidiger, gewann jedoch die anderen vier Partien.
Während Leipzig nur eines seiner bisherigen drei Achtelfinal-Duelle gewinnen konnte, war Madrid in elf der letzten 13 Duelle in dieser Phase des Wettbewerbs siegreich.
Frühere Begegnungen
Das erste Aufeinandertreffen fand in der Gruppenphase der letzten Saison statt, wobei die späten Tore von Federico Valverde (80.) und Marco Asensio (90.+1) für den 2:0-Heimerfolg von Madrid am 2. Spieltag sorgten.
In Deutschland drehte Leipzig am fünften Spieltag den Spieß um: Frühe Tore von Joško Gvardiol (13.) und Christopher Nkunku (18.) brachten die Gastgeber in Führung. Kurz vor der Halbzeitpause gelang Vinícius Júnior der Anschlusstreffer. Timo Werners Tor in der 81. Minute stellte den alten Zwei-Tore-Vorsprung der Heimmannschaft wieder her, und Leipzig brachte die Führung über die Zeit, obwohl Rodrygo in der dritten Minute der Nachspielzeit noch auf 3:2 verkürzte.
Dennoch beendete Madrid die Gruppe G als Erster mit 13 Punkten – ein Zähler mehr als Leipzig auf dem zweiten Rang.
Hintergrund
Real Madrid
Bilanz gegen deutsche Klubs: 40S 14 U 24N, 148:117 Tore
Heimbilanz gegen deutsche Klubs: 28S 6U 3N
Madrid traf in der diesjährigen Gruppenphase auf Leipzigs Ligakonkurrenten Union Berlin. Jude Bellingham erzielte in der 94. Minute das entscheidende Tor zum 1:0-Heimsieg am 1. Spieltag, bevor Dani Ceballos in der 89. Minute des 6. Spieltags zum 3:2-Sieg in Deutschland traf.
Die Pleite in der letzten Saison gegen Leipzig ist Madrids einzige Niederlage in den letzten 17 Spielen gegen Mannschaften aus der Bundesliga (12S 4U).
Eine 3:4-Pleite gegen Schalke im Achtelfinal-Rückspiel 2014/15 (5:4-Sieg nach Hin- und Rückspiel) ist Madrids einzige Niederlage in den letzten 21 Heimspielen gegen deutsche Klubs (16S 4U).
Die Mannschaft von Carlo Ancelotti setzte sich im UEFA-Superpokal 2022 gegen eine deutsche Mannschaft durch. In Helsinki holten die Königlichen einen 2:0-Sieg über Eintracht Frankfurt.
Dies ist Madrids erstes K.-o.-Duell gegen einen Verein aus der Bundesliga seit dem Halbfinale 2017/18, als sie Bayern München mit 4:3 nach Hin- und Rückspiel besiegten (2:1 A, 2:2 H)
Madrids Bilanz in K.-o.-Duellen mit Hin- und Rückspiel gegen Mannschaften aus der Bundesliga sieht folgendermaßen aus: 18S 8N. Die Königlichen haben ihre letzten acht Duelle gegen deutsche Vertreter gewonnen und dabei insgesamt 35 Tore erzielt. Die letzte Niederlage gab es gegen Dortmund im Halbfinale der Champions League 2012/13 (1:4 A, 2:0 H).
Die Spanier erreichten zwischen den Spielzeiten 2010/11 und 2017/18 achtmal in Folge mindestens das Halbfinale. In der Saison 2018/19 schieden sie jedoch im Achtelfinale gegen Ajax mit einem 3:5 nach Hin- und Rückspiel aus und verloren in der folgenden Saison in der gleichen Phase des Wettbewerbs mit 2:4 gegen Manchester City. Die letzten drei Achtelfinal-Duelle konnten die Königlichen jedoch für sich entscheiden. Somit lautet die Achtelfinal-Bilanz von Real: 12S 8N.
Für Real Madrid ist es die 28. Teilnahme an der Champions League, das schaffte bisher sonst nur Barcelona. Zusehen mussten die Madrilenen in diesem Wettbewerb zuletzt 1996/97.
Real Madrid hat sich nun bei allen 28 Gruppenphasen-Teilnahmen für die K.-o.-Phase qualifiziert und sich zum vierten Mal in Serie den Gruppensieg gesichert (20 insgesamt).
2021/22 gewannen die Spanier zum 14. Mal die Königsklasse – und zum achten Mal die Champions League, beides Rekordzahlen für diesen Wettbewerb. Letzte Saison gewann die Mannschaft von Ancelotti ihre Gruppe und feierte dabei vier Siege in sechs Partien (U1 N1), ehe man sich im Achtelfinale gegen Liverpool durchsetzte (5:2 A, 1:0 H). Damit traf man wie im Vorjahr im Viertelfinale auf Chelsea, Real gewann beide Spiele mit 2:0. Das Aus kam dann in der Halbfinal-Neuauflage von 2021/22 gegen Manchester City, die Madrilenen waren gegen den späteren Titelträger chancenlos (1:1 H, 0:4 A).
Für Real war das 0:4 in Manchester die geteilt höchste Europapokal-Niederlage überhaupt.
In dieser Saison besiegte das Team von Ancelotti Union Berlin am 1. Spieltag durch einen späten Treffer von Bellingham. Danach folgten je zwei Siege gegen Napoli (3:2 A, 4:2 H) und Braga (2:1 A, 3:0 H). Durch den 3:2-Last-Minute-Erfolg am letzten Spieltag gegen Union gelang den Königlichen die perfekte Gruppenphase – wie schon in den Spielzeiten 2011/12 und 2014/15.
Die Spanier haben 17 ihrer letzten 24 Europapokal-Heimspiele gewonnen (3U 4N) und gingen in 16 der letzten 20 Heimspielen als Sieger vom Platz (2U 2N).
Die spanische Meisterschaft musste Madrid letzte Saison an Barcelona abtreten, am Ende lag man zehn Punkte hinter den Katalanen.
Madrid hat 38 Mal im UEFA-Wettbewerb das Hinspiel auswärts gewonnen und kam in 36 dieser Fälle weiter. Zuletzt war dies gegen Liverpool in der letzten Saison der Fall. Eine Niederlage gab es gegen Ajax im Champions-League-Achtelfinale 2018/19 (2:1 A, 1:4 H). Es war die erste K.-o.-Pleite nach einem Auswärtssieg im Hinspiel seit 1994/95, als man auf diese Art und Weise in der dritten Runde des UEFA-Pokals gegen OB Odense gescheitert war (3:2 A, 0:2 H).
Dies ist das neunte Mal, das Madrid das Hinspiel eines UEFA-Wettbewerbs auswärts mit 1:0 gewonnen hat. Zuletzt war es gegen Atalanta im Achtelfinale 2020/21 der Fall, als man im Rückspiel einen 3:1-Triumph folgen ließ.
Madrids Bilanz in vier Elfmeterschießen in UEFA-Wettbewerben: 2S 2N:
5:6 gegen Crvena zvezda, Pokal der Pokalsieger 1974/75, Viertelfinale
3:1 gegen Juventus, Europapokal der Landesmeister 1986/87, 2. Runde
1:3 gegen Bayern München, UEFA Champions League 2011/12, Halbfinale
5:3 gegen Atlético de Madrid, UEFA Champions League 2015/16, Endspiel
Leipzig
Bilanz gegen spanische Klubs: 3S 1U 2N, 10:9 Tore
Auswärtsbilanz gegen spanische Klubs: 1S 1N
Für Leipzig ist dies erst das dritte Auswärtsspiel gegen eine spanische Mannschaft. Vor der Niederlage in Madrid letzte Saison hatte es im Play-off der K.-o.-Runde der UEFA Europa League 2021/22 einen 3:1-Erfolg im Rückspiel bei Real Sociedad gegeben.
Dadurch sicherte sich Leipzig einen 5:3-Sieg nach Hin- und Rückspiel gegen die Basken. Zudem waren die Sachsen auch in ihrem einzigen anderen K.-o.-Spiel gegen eine Mannschaft aus La Liga erfolgreich. Am 13. August 2020 besiegten die Messestädter im Champions-League-Viertelfinale in Lissabon Madrids Stadtnachbarn Atlético mit 2:1.
Die Achtelfinal-Bilanz von Leipzig lautet: 1S 2N. Alle drei Duelle in dieser Runde waren gegen englische Mannschaften. In der Saison 2019/20 besiegten sie Tottenham mit 1:0 auswärts und 3:0 zu Hause, verloren jedoch ein Jahr später mit 0:2 sowohl zu Hause als auch auswärts gegen Liverpool, wobei beide Spiele in Budapest ausgetragen wurden. In der Saison 2022/23 schieden sie gegen Manchester City aus.
Dies ist Leipzigs sechste Teilnahme an der Champions League, alle seit 2017/18 und die fünfte in Folge.
Als Halbfinalist der Saison 2019/20 hat der deutsche Vertreter in vier der letzten fünf Spielzeiten die K.-o.-Runde erreicht, darunter auch 2022/23.
In der vergangenen Saison belegte die Elf von Marco Rose in der Gruppe F hinter Titelverteidiger Real Madrid den zweiten Platz, bevor sie im Achtelfinale an Manchester City scheiterten.
Leipzig startete mit einem 3:1-Sieg bei den Young Boys in die diesjährige Champions-League-Spielzeit, erlitt am folgenden Spieltag jedoch eine 1:3-Heimniederlage gegen Manchester City. Anschließend besiegten sie Crvena Zvezda sowohl zu Hause mit 3:1 als auch auswärts mit 2:1. Ihre Hoffnungen auf den Gruppensieg endeten jedoch am 5. Spieltag in Manchester, als City einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg umwandelte. Zum Abschluss der Gruppenphase sicherten sich die Sachsen einen 2:1-Heimerfolg gegen die Young Boys.
Leipzigs Auswärtsbilanz im Europapokal: 13S 5U 14N. Dabei gab es in den letzten zwölf Spielen sieben Siege und fünf Niederlagen.
Für Leipzig ist es die insgesamt siebte Europapokalsaison. Im September 2017 gaben sie als erster Klub überhaupt ihr Europapokal-Debüt in der Gruppenphase der Champions League.
Zusätzlich zum Erreichen des Halbfinales der Champions League im Jahr 2020, als die Messestädter mit 0:3 gegen Paris verloren, standen die Leipziger ebenfalls im Halbfinale der Europa League 2021/22.
In der Bundesligasaison 2022/23 belegte das Team von Marco Rose Platz 3, dies ist die fünfte Top-4-Platzierung der Sachsen in Folge sowie die sechste in den letzten sieben Jahren, seit man 2016 in die Bundesliga aufsteigen konnte.
Leipzig hat erstmals in der Vereinsgeschichte ein Hinspiel im eigenen Stadion verloren. In der Saison 2020/21 gab es als nominelles Heimteam ein 0:2 im Achtelfinale-Hinspiel der UEFA Champions League gegen Liverpool, allerdings wurde diese Partie in Budapest ausgetragen (wie auch das Rückspiel, welches Leipzig ebenfalls mit 0:2 verlor).
Leipzig hat in UEFA-Wettbewerben noch nie ein Elfmeterschießen bestritten.
Verschiedenes
Carlo Ancelotti war von 2016 bis 2018 Trainer der Bayern und gewann in der Saison 2016/17 die deutsche Meisterschaft.
Ancelotti und Marco Rose standen sich bisher fünf Mal gegenüber. Nach dem Hinspiel steht Ancelotti jetzt bei drei Siegen, Rose feierte zwei Erfolge. Vor den Partien in der vergangenen Saison kam es bereits zum Aufeinandertreffen im Achtelfinale der UEFA Europa League 2018/19. Als damaliger Cheftrainer von Napoli siegte Ancelotti nach Hin- und Rückspiel mit 4:3 gegen die von Rose trainierten Salzburger (3:0 H, 1:3 A).
Rose traf als Trainer von Borussia Mönchengladbach in der Gruppenphase der Champions League 2020/21 auf Real Madrid. Auf ein 2:2-Unentschieden in Gladbach folgte ein 2:0-Heimerfolg der Königlichen.
Als Trainer von Bayern München gewann Ancelotti beide Spiele gegen Leipzig, wobei der zweite Sieg ein spektakulärer 5:4-Auswärtserfolg am 13. Mai 2017, dem letzten Spieltag der Bundesliga-Saison, war. Unter anderem traf Yussuf Poulsen für Leipzig. David Alaba war derweil unter den Torschützen beim deutschen Rekordmeister.
Eljif Elmas, der im Winter von Napoli zu Leipzig gewechselt ist, stand in beiden Partien in der diesjährigen Gruppenphase gegen Real auf dem Feld (2:3 H, 2:4 A).
Toni Kroos, der 106 Länderspiele für Deutschland bestritten hat, war zwischen 2007 und 2014 für Bayern München aktiv. In dieser Zeit erzielte er wettbewerbsübergreifend 25Tore in 205 Spielen. Er gewann mit den Bayern dreimal die Meisterschaft, zweimal den DFB-Pokal und 2013 die UEFA Champions League, den UEFA-Superpokal und die FIFA-Klub-WM.
Kroos spielte die Rückrunde 2008/09 und die gesamte folgende Saison leihweise bei Bayer Leverkusen.
Alaba spielte von 2009 bis 2021 bei den Bayern, ehe er zu Real Madrid wechselte. Bei den Finalsiegen in der UEFA Champions League 2013 und 2020 stand er auf dem Platz. 2020 gewann er mit den Münchnern auch den UEFA-Superpokal und die FIFA-Klub-WM. In Deutschland wurde der Österreicher zehnmal Meister und sechsmal DFB-Pokalsieger mit den Bayern.
Alabas Bilanz mit den Bayern gegen Leipzig steht bei 6 Siegen, 4 Unentschieden und 1 Niederlage. Zu den Siegen gehört auch der Triumph im DFB-Pokalfinale 2018/19 (3:0).
Haben in Deutschland gespielt:
Dani Carvajal (Bayer Leverkusen 2012/13)
Antonio Rüdiger (Stuttgart 2011–15)
Jude Bellingham (Borussia Dortmund 2020–23)
Joselu (Hoffenheim 2012/13, Eintracht Frankfurt 2013/14 loan, Hannover 2014/15)
Bellinghams Bilanz mit Dortmund gegen Leipzig steht bei zwei Siegen und vier Niederlagen.
Joselu wurde in Stuttgart geboren und lebte bis zu seinem vierten Lebensjahr in Deutschland, bevor seine Familie nach Spanien zurückkehrte.
Dani Olmo wurde in der Jugend beim FC Barcelona ausgebildet, ehe er 2014 zu Dinamo Zagreb wechselte.
Olmo wurde in Terrassa, Spanien geboren.
Teamkollegen in der Nationalmannschaft:
Antonio Rüdiger & David Raum, Lukas Klostermann, Benjamin Henrichs (Deutschland)
David Alaba & Christoph Baumgartner, Xaver Schlager, Nicolas Seiwald (Österreich)
Kepa Arrizabalaga, Dani Carvajal, Fran García, Nacho, Dani Ceballos, Joselu & Dani Olmo (Spanien)
Thibaut Courtois & Loïs Openda (Belgien)
Eduardo Camavinga, Aurélien Tchouaméni, Ferland Mendy & Castello Lukeba (Frankreich)
Baumgartner erzielte ein Tor beim 2:0-Sieg von Österreich gegen Deutschland bei einem Freundschaftsspiel am 21. November 2023. Für die DFB-Auswahl kam Rüdiger zum Einsatz.
Modrić steuerte am 25. September 2022 in der UEFA Nations League einen Treffer zu Kroatiens 3:1-Sieg gegen Xaver Schlagers Österreicher bei.
Modrić verwandelte einen Elfmeter in der Verlängerung, als Kroatien die Niederlande, für die Xavi Simons in der Startelf stand, im Halbfinale der UEFA Nations League am 14. Juni 2023 mit 4:2 besiegte.
Henrichs gab eine Vorlage beim 2:1-Sieg Deutschlands gegen Frankreich mit Tchouaméni und Camavinga in einem Freundschaftsspiel am 12. September 2023. Rüdiger lief ebenfalls für die DFB-Elf auf.
Olmo und Ceballos spielten gemeinsam für die spanische U21-Auswahl bei der UEFA-U21-EM 2019. Im Finale besiegten die Spanier Deutschland mit 2:1. Zum Team der deutschen U21 gehörten Henrichs und Klostermann.
Aktuelles
Real Madrid
Kader-Änderungen in der UEFA Champions League
Neu dabei: -
Nicht mehr dabei: -
Madrid hat seit dem 6. Spieltag zwölf von 16 Pflichtspielen gewonnen (bei nur einer Niederlage). Am Samstag holten die Königlichen nach einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2 in Valencia, was ihr drittes Unentschieden in den letzten fünf Ligaspielen war (2S).
Vinícius Júnior erzielte beide Treffer, damit steht er bei acht Toren aus zehn Ligaspielen gegen Valencia – mehr als gegen jeden anderen Klub.
In seinen letzten zehn Spielen verbuchte der Brasilianer acht Tore und drei Assists.
Madrid ist seit 21 Ligaspielen ungeschlagen (16S, 5U), ihre längste Erfolgsserie innerhalb einer Saison seit 2011/12, als sie 23 Partien in Folge unbesiegt blieben (20S, 3U).
Am 18. Februar spielte das Team von Carlo Ancelotti nur 1:1 bei Rayo Vallecano, obwohl man durch Joselu früh in Führung gegangen war. Es war Joselus 13. Saisontor in allen Wettbewerben.
Sieben Tage später erzielte Luka Modrić beim 1:0-Heimsieg gegen Sevilla sein zweites Tor in La Liga 2023/24.
Madrid blieb in den letzten sieben Spielen viermal ohne Gegentor und kassierte insgesamt nur vier Tore.
Jude Bellingham erzielte beim 4:0-Heimsieg gegen den Zweitplatzierten Girona am 10. Februar zwei Tore und steht nun bei 16 Ligatoren in der laufenden Saison – Vereinsrekord für einen Real-Mittelfeldspieler im 21. Jahrhundert, er verbesserte die Marke von James Rodríguez, der es 2014/15 auf 13 Treffer gebracht hatte.
Bellingham steht in dieser Saison bei 20 Toren in 30 Pflichtspielen. In der Champions League traf er in fünf Spielen viermal und bereitete drei weitere Tore vor.
In der Liga kam Bellingham in der Hinrunde auf 14 Treffer. Dies sind zwei Tore mehr als in seinen drei Spielzeiten bei Borussia Dortmund insgesamt.
Rodrygo hat 2023/24 schon acht Saisontore in La Liga erzielt – damit hat er nur noch einen Treffer weniger als in der gesamten letzten Saison, die bislang seine erfolgreichste für Real war.
Die Elf von Ancelotti hat 30 der 38 Partien der laufenden Saison gewonnen und nur zwei verloren – beide gegen Atlético de Madrid.
Reals Serie von sieben Pflichtspielsiegen in Folge endete mit einer 2:4-Pleite nach Verlängerung gegen Atlético in der vierten Runde der Copa del Rey (18. Januar). Es war zudem die einzige Niederlage in den letzten 31 Auftritten (24S, 6U).
Am 14. Januar gewann Real durch einen 4:1-Sieg über Barcelona zum 13. Mal den spanischen Superpokal. Vinícius Júnior erzielte dabei einen Dreierpack. Zuvor hatten sie sich im Halbfinale in der Verlängerung mit 5:3 gegen Atlético durchgesetzt.
Am 4. Februar kamen die Königlichen zu Hause in der Liga gegen Atlético nicht über ein 1:1-Remis hinaus.
Bellingham musste am 10. Februar in der zweiten Halbzeit gegen Girona wegen einer Knöchelverletzung ausgewechselt werden. Am Samstag spielte er bei seinem Comeback 90 Minuten, sah aber nach dem Schlusspfiff die Rote Karte.
Joselu stand beim Sieg gegen Sevilla nicht auf dem Platz, nachdem er sich die Woche zuvor gegen Rayo Vallecano am rechten Knöchel verletzt hatte. Gegen Valencia am Samstag wurde er eingewechselt.
Antonio Rüdiger spielte gegen Sevilla die vollen 90 Minuten. Es war sein erster Einsatz seit einer Knieverletzung am 1. Februar gegen Getafe, und auch am Samstag ging er über die volle Distanz.
Éder Militão zog sich beim 2:0-Sieg über Athletic Club am 1. Spieltag der Ligasaison (12. August) einen Kreuzbandriss zu und hat seitdem nicht mehr gespielt. Laut Ancelotti dürfte er Ende März oder Anfang April auf den Rasen zurückkehren.
Thibaut Courtois zog sich Anfang August im Training einen Kreuzbandriss im linken Knie zu und kam seitdem nicht mehr zum Einsatz.
Auch David Alaba riss sich das Kreuzband. Den Österreicher erwischte es beim 4:1-Sieg in der Liga gegen Villarreal am 17. Dezember.
Arda Güler, der im Sommer von Fenerbahçe verpflichtet wurde, hatte in der Hinrunde mit Verletzungen zu kämpfen und kam erst am 6. Januar zu seinem Real-Debüt (3:1-Sieg im Pokal bei Arandina). Am 27. Januar lief er beim 2:1-Sieg bei Las Palmas erstmals in der Liga auf.
Am 29. Dezember verlängerte Ancelotti seinen Vertrag bei Real bis 2026.
Militão hat seinen Vertrag bis 2028 verlängert.
Leipzig
Kader-Änderungen für die UEFA Champions League
Neu dabei: El Chadaille Bitshiabu, Eljif Elmas, Leopold Zingerle
Nicht mehr dabei: Emil Forsberg, Lennart Johanns, Tino Kaufmann, Fabio Carvalho, Timo Werner
Leipzigs Bilanz 2024 lautet: 3 Siege, 1 Unentschieden, 5 Niederlagen. Am Samstag gab es einen 4:1-Erfolg in Bochum, was der höchste Bundesliga-Sieg seit einem 6:0 gegen Köln am 28. Oktober war.
Leipzig hat diese Saison in der Bundesliga 43 Punkte (13S, 4U, 7N), zwei weniger als letzte Saison nach 24 Spielen.
Vier Tage nach dem Hinspiel gegen Real Madrid gewann Leipzig in der Bundesliga mit 2:0 gegen Gladbach, bevor man am 24. Februar mit 1:2 bei den Bayern verlor.
Loïs Openda erzielte das zweite Tor gegen Gladbach und traf auch am Samstag als Joker gegen Bochum. Er hat in sieben der letzten neun Ligaspiele von RB getroffen. In seinen ersten 24 Ligaspielen für den Verein kommt er auf 17 Treffer.
Benjamin Šeško schoss ein Tor gegen Bayern und traf in vier der letzten sechs Ligaspiele von Leipzig.
Dani Olmo markierte am Samstag den Ausgleich, es war sein erstes Tor seit zehn Spielen.
Yussuf Poulsen erzielte nach seiner Einwechslung Leipzigs vierten Treffer gegen Bochum, sein erstes Tor in zwölf Spielen.
Die Truppe von Marco Rose startete mit drei Niederlagen ins neue Jahr, ehe es am 4. Februar einen 2:0-Erfolg gegen Union Berlin gab.
Am 13. Januar kassierte Leipzig im eigenen Stadion eine 0:1-Pleite gegen Eintracht Frankfurt, ehe man eine Woche später zu Hause mit 2:3 gegen Leverkusen verlor. Am 27. Januar gab es eine 2:5-Schlappe in Stuttgart.
El Chadaille Bitshiabu, der den Großteil der Hinrunde aufgrund einer Knieverletzung gefehlt hatte, bestritt gegen Union sein Debüt im Leipzig-Trikot. Auch am Samstag wurde er eingewechselt.
Torwart Péter Gulácsi stand gegen Union 90 Minuten lang auf dem Platz. Es war sein erster Bundesliga-Einsatz seit dem 1. Oktober 2022, als er sich am Knie verletzt hatte. Er startete auch die nächsten drei Spiele, verpasste dann aber die Niederlage bei den Bayern aufgrund muskulärer Probleme. Am Samstag kehrte er in die Mannschaft zurück.
Lukas Klostermann, der am 11. Januar seinen Vertrag bis 2028 verlängert hatte, zog sich gegen Gladbach eine Oberschenkelverletzung zu und stand seither nicht auf dem Platz.