Fakten: Real Madrid - Chelsea
Freitag, 24. März 2023
Artikel-Zusammenfassung
Frühere Begegnungen, Formkurve und mehr vor dem Viertelfinal-Hinspiel in der UEFA Champions League.
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Real Madrid und Chelsea, die letzten beiden Gewinner der UEFA Champions League, treffen im diesjährigen Viertelfinale im Santiago Bernabéu die dritte Saison in Folge aufeinander.
Beide Teams konnten sich auf dem Weg zu ihrem letzten Titelgewinn jeweils gegen den anderen durchsetzen; Madrid behauptete sich letzte Saison in einem dramatischen Viertelfinale gegen die Blues, ehe man sich wenige Wochen später den 14. Titel im Landesmeister-Pokal sichern konnte, Chelsea hatte auf dem Weg zum Triumph von 2020/21 im Halbfinale die Spanier rausgeworfen.
Madrid könnte das 11. Champions-League-Halbfinale in den letzten 13 Jahren erreichen, Chelsea, das es auf insgesamt acht Halbfinal-Teilnahmen bringt, stand nur einmal in den letzten acht Jahren in der Vorschlussrunde.
In dieser Saison haben die Spanier sechs ihrer acht Spiele gewonnen (U1 N1), die Engländer kommen auf fünf Siege und zwei Niederlagen, beide auswärts.
Der Sieger dieses Duells trifft im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Manchester City gegen Bayern München.
Frühere Begegnungen
Schon letzte Saison trafen beide im Viertelfinale aufeinander, dabei setzte sich die Mannschaft von Carlo Ancelotti mit insgesamt 5:4 durch. Die Madrilenen gewannen das Hinspiel an der Stamford Bridge mit 3:1, Karim Benzema traf dabei in der ersten Halbzeit zweimal (21., 24.). Nach dem Anschlusstreffer durch Kai Havertz (40.), setzte Benzema mit seinem dritten Treffer (46.) den Schlusspunkt.
Das damals noch von Thomas Tuchel trainierte Chelsea hätte dann im Rückspiel im Santiago Bernabéu fast die Sensation geschafft, denn nach Toren von Mason Mount (15.) und Antonio Rüdiger (51.) – heute bei Real – stand es in der Addition beider Spiele unentschieden, ehe Timo Werner 15 Minuten vor dem Ende die Blues scheinbar ins Halbfinale schoss. Doch Rodrygo erzwang in der 80. Minute die Verlängerung, in der Benzema in der 96. Minute Real eine Runde weiter schoss .
2020/21 hatte sich das Team von Tuchel im Halbfinale mit insgesamt 3:1 gegen das von Zinédine Zidane gecoachte Madrid durchgesetzt, Werner (28.) und Mount (85.) hatten im Hinspiel für ein 2:0 der Blues gesorgt, nachdem das Hinspiel in Madrid 1:1 geendet hatte, Christian Pulišić hatte die Gäste in der 14. Minute in Führung geschossen, Benzema 15 Minuten später ausgeglichen.
Vor 2020 waren sich beide Teams im Europapokal nur drei Mal begegnet – in zwei Endspielen, die beide Chelsea für sich entscheiden konnte. 1998 siegten die Blues im Duell um den UEFA-Superpokal in Monaco dank eines Treffers von Gustavo Poyet mit 1:0 gegen den frisch gebackenen Champions-League-Sieger aus Madrid.
Auch 1971 hatten die Londoner das bessere Ende für sich, im Finale des Pokals der Pokalsieger trennten sich beide in Piräus 1:1, Peter Osgood brachte im Georgios Karaiskakis-Stadion in der 56. Minute Chelsea in Führung, die Spanier konnten in der letzten Minute durch Ignacio Zoco noch ausgleichen.
Im Wiederholungsspiel nur zwei Tage später sorgten John Dempsey (31.) und Osgood (39.) für den ersten Europapokaltriumph der Blues, an dem auch der späte Anschlusstreffer der Madrilenen durch Sebastián Fleitas nichts mehr ändern konnte.
Formkurve
Real Madrid
Madrid steht zum 38. Mal im Viertelfinale des Landesmeister-Pokals, öfter als jedes andere Team. Die Bilanz: S31 N6
2021/22 - Chelsea 5:4 (3:1 A, 2:3 H n.V.)
2020/21 - Liverpool 3:1 (3:1 H, 0:0 A)
2017/18 - Juventus 4:3 (3:0 A, 1:3 H)
2016/17 - Bayern München 6:3 (2:1 A, 4:2 H)
2015/16 - Wolfsburg 3:2 (0:2 A, 3:0 H)
2014/15 - Atlético de Madrid 1:0 (0:0 A, 1:0 H)
2013/14 - Borussia Dortmund 3:2 (3:0 H, 0:2 A)
2012/13 - Galatasaray 5:3 (3:0 H, 2:3 A)
2011/12 - APOEL 8:2 (3:0 A, 5:2 H)
2010/11 - Tottenham 5:0 (4:0 H, 1:0 A)
2003/04 - Monaco 5:5 - durch Auswärtstorregel ausgeschieden (4:2 H, 1:3 A)
2002/03 - Manchester United 6:5 (3:1 H, 3:4 A)
2001/02 - Bayern München 3:2 (1:2 A, 2:0 H)
2000/01 - Galatasaray 5:3 (2:3 A, 3:0 H)
1999/00 - Manchester United 3:2 (0:0 H, 3:2 A)
1998/99 - Dynamo Kyiv 1:3 (1:1 H, 0:2 A)
1997/98 - Bayer Leverkusen 4:1 (1:1 A, 3:0 H)
1995/96 - Juventus 1:2 (1:0 H, 0:2 A)
1990/91 -Spartak Moskva 1:3 (0:0 A, 1:3 H)
1988/89 - PSV Eindhoven 3:2 (1:1 A, 2:1 H)
1987/88 - Bayern München 4:3 (2:3 A, 2:0 H)
1986/87 - Crvena zvezda 4:4 - Sieg durch Auswärtstorregel (2:4 A, 2:0 H)
1980/81 - Spartak Moskva 2:0 (0:0 A, 2:0 H)
1979/80 - Celtic 3:2 (0:2 A, 3:0 H)
1975/76 - Borussia Mönchengladbach 3:3 - Sieg durch Auswärtstorregel (2:2 A, 1:1 H)
1972/73 - Dynamo Kyiv 3:0 (0:0 A, 3:0 H)
1967/68 - Sparta Praha 4:2 (3:0 H, 1:2 A)
1966/67 - Inter Mailand 0:3 (0:1 A, 0:2 H)
1965/66 - Anderlecht 4:3 (0:1 A, 4:2 H)
1964/65 - Benfica 3:6 (1:5 A, 2:1 H)
1963/64 - AC Milan 4:3 (4:1 H, 0:2 A)
1961/62 - Juventus 3:1 im Wiederholungsspiel (1:0 A, 0:1 H)
1959/60 - Nice 6:3 (2:3 A, 4:0 H)
1958/59 - Wiener Sport-Club 7:1 (0:0 A, 7:1 H)
1957/58 - Sevilla 10:2 (8:0 H, 2:2 A)
1956/57 - Nice 6:2 (3:0 H, 3:2 A)
1955/56 - Partizan 4:3 (4:0 H, 0:3 A)
Madrid steht zum 19. Mal im Viertelfinale der UEFA Champions League, nur Bayern München (21) schaffte dies noch öfter. Die letzten zehn Mal konnten sich die Madrilenen in dieser Runde behaupten – gegen zehn verschiedene Gegner.
Für Real ist es die 27. Teilnahme an der UEFA Champions League - ein Rekord, den man sich mit Barcelona teilt – und das 26. Mal in Folge - alleinige Bestmarke. Bei allen 27 Teilnahmen erreichte Madrid die K.o.-Runde.
2021/22 feierte Real seinen 14. Triumph in der Königsklasse. Die Mannschaft von Carlo Ancelotti hatte die Gruppe D mit 15 Punkten (S5 N1) gewonnen, ehe man sich auf dramatische Art und Weise gegen Paris Saint-Germain (0:1 A, 3:1 H), Titelverteidiger Chelsea (3:1 A, 2:3 H n. V.) und Manchester City (3:4 A, 3:1 H n.V.) für das Finale gegen Liverpool qualifizieren konnte, das man schließlich mit 1:0 gewann.
Damit hat Ancelotti als erster Trainer vier Mal die Königsklasse gewonnen; bislang lag er mit drei Siegen gleichauf mit Bob Paisley und Zidane. Der Italiener ist auch der einzige Trainer, der es in fünf Endspiele geschafft hat.
Benzema, Dani Carvajal und Luka Modrić haben - ebenso wie Cristiano Ronaldo - die UEFA Champions League fünf Mal gewonnen.
Benzema war 2021/22 mit 15 Treffern bester Torschütze der UEFA Champions League; alleine zehn davon gelangen ihm in der K.o.-Runde, das hatte zuvor nur Ronaldo in der Saison 2016/17 geschafft, ebenfalls für Madrid.
Außerdem sicherte sich Madrid 2021/22 auch die spanische Meisterschaft, insgesamt die 35. und die zweite in drei Jahren. Es war das vierte Mal, dass man Meisterschaft und Landesmeister-Pokal in einer Saison gewinnen konnte - nach 1956/57, 1957/58 und 2016/17.
Einen Titel hat die Mannschaft von Ancelotti in dieser Saison schon gewonnen, im Duell um den UEFA-Superpokal siegte Real am 10. August in Helsinki gegen Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt dank der Treffer von David Alaba und Benzema mit 2:0. Für Real war es der fünfte Sieg in diesem Wettbewerb, damit steht man nun auf einer Stufe mit dem AC Milan und Barcelona.
Im Februar holte sich Real dann - ebenfalls zum fünften Mal - die FIFA-Klubweltmeisterschaft, im Halbfinale gab es ein 4:1 gegen Al Ahly (Ägypten), gefolgt von einem 5:3-Endspielsieg gegen Al-Hilal (Saudi-Arabien), die Tore erzielten Vinícius Júnior und Federico Valverde (je 2) sowie Karim Benzema. In der aktuellen Champions-League-Saison gewann der Titelverteidiger bei Celtic (3:0) und zuhause gegen Leipzig (2:0) und Shakhtar Donetsk (2:1), ehe man nach nur einem Punkt aus zwei Spielen gegen den schottischen Meister zu einem 5:1 kam.
Im Achtelfinale kam es zu einer Neuauflage des letzten Finals und Madrid machte mit einem 5:2 in Anfield schon im Hinspiel alles klar, das 1:0 im Rückspiel war dann reine Formsache.
Die Spanier haben 13 ihrer letzten 22 Europapokal-Heimspiele gewonnen (U3 N6), darunter 12 der letzten 15 (U1 N2).
Benzema, der im Achtelfinale gegen Liverpool drei Mal getroffen hat, bringt es in seinen 25 Champions-League-Spielen gegen englische Klubs auf 19 Tore, gegen kein anderen Land war er erfolgreicher, gegen Bundesliga-Klubs traf er bislang 15 Mal. Sein erstes Tor gegen Liverpool war zugleich auch sein erster Saisontreffer in der Königsklasse. In seinen letzten acht Spielen in der K.o.-Runde war der Franzose 13 Mal erfolgreich, er traf in jedem Spiel mit Ausnahme des Finals.
Benzema hat den Rekord von Lionel Messi eingestellt und ebenso wie der Argentinier in 18 aufeinanderfolgenden Champions-League-Spielzeiten getroffen, außerdem ist er der erste Spieler, der in 19 Kalenderjahren in Folge in der UEFA Champions League erfolgreich war (2005–2023).
Madrids Bilanz gegen englische Klubs: S22 U13 N16.
Die Bilanz von Real gegen englische Teams in K.o.-Runden-Duellen mit Hin- und Rückspiel: S12 N6, von den letzten neun Duellen mit Engländern konnte man sieben für sich entscheiden, aber auch die letzten beiden Ausscheiden aus der Königsklasse verdankt man Teams von der Insel – Chelsea im Halbfinale 2020/21 und Manchester City im Achtelfinale 2019/20.
Inklusive des Endspiels 2021/22 hat Real in den letzten acht Jahren sieben Mal gegen Teams aus England gespielt, dabei die letzten fünf Jahre in Folge.
Die letztjährige Heimniederlage gegen Chelsea war eine von vier Heimpleiten gegen englische Klubs; die Heimbilanz liegt bei S11 U7 N4, der jüngste Sieg gegen Liverpool war allerdings erst der dritte in den letzten sieben Heimduellen mit englischen Mannschaften (U2 N2).
Chelsea
Chelseas Bilanz im Viertelfinale der Königsklasse: S8 N3:
2021/22 - Real Madrid 4:5 (1:3 H, 3:2 A n.V.)
2020/21 - Porto 2:1 (2:0 A, 0:1 H)
2013/14 - Paris Saint-Germain 3:3 Sieg durch Auswärtstorregel (1:3 A, 2:0 H)
2011/12 - Benfica 3:1 (1:0 A, 2:1 H)
2010/11 - Manchester United 1:3 (0:1 H, 1:2 A)
2008/09 - Liverpool 7:5 (3:1 A, 4:4 H)
2007/08 - Fenerbahçe 3:2 (1:2 A, 2:0 H)
2006/07 - Valencia 3:2 (1:1 H, 2:1 A)
2004/05 - Bayern München 6:5 (4:2 H, 2:3 A)
2003/04 - Arsenal 3:2 (1:1 H, 2:1 A)
1999/00 - Barcelona 4:6 (3:1 H, 1:5 A n.V.)
Für Chelsea ist es das 12. Viertelfinale in der UEFA Champions League, damit liegen die Blues in der ewigen Bestenliste an fünfter Stelle, gleichauf mit Juventus und nur zwei Teilnahmen hinter dem englischen Rekordhalter Manchester United (14).
Die Blues nehmen zum vierten Mal in Folge an der UEFA Champions League teil und zum 19. Mal insgesamt, gleichauf mit Arsenal und in England nur von Manchester United (24) übertroffen. 2012 und 2021 konnte Chelsea diesen Pokal auch gewinnen.
Bei 19 Teilnahmen scheiterte Chelsea nur einmal in der Gruppenphase – 2012/13, als man als erster und bislang einziger Titelverteidiger schon an der ersten Hürde hängenblieb, als kleinen Trost gewann man in dieser Saison dann wenigstens die UEFA Europa League.
In der letzten Saison beendete Chelsea die Gruppe H als Zweiter hinter Juventus, dann feierten die Blues im Achtelfinale zwei Siege gegen LOSC Lille (2:0, 2:1), ehe man gegen Madrid rausflog.
In dieser Saison starteten die Londoner mit einer 0:1-Niederlage bei Dinamo Zagreb, was den Rauswurf von Trainer Thomas Tuchel zur Folge hatte. Sein Nachfolger Graham Potter erreichte in seinem ersten Spiel nur ein 1:1 im Heimspiel gegen Salzburg, ehe man mit vier Siegen in Folge doch noch alles klar machen konnte: 3:0 und 2:0 gegen den AC Milan und 2:1 gegen Dinamo im 100. Champions-League-Spiel der Blues – diese Marke hatten zuvor nur fünf andere Klubs erreicht.
Im Achtelfinal-Hinspiel unterlag Chelsea bei Borussia Dortmund mit 0:1, doch an der Stamford Bridge drehten Raheem Sterling und Kai Havertz mit ihren Treffern die Partie noch.
In den letzten 38 Spielen in der UEFA Champions League kassierte Chelsea nur sieben Niederlagen (S24 U7).
Das 0:1 in Dortmund war Chelseas vierte Niederlage in den letzten 26 Auswärtsspielen (S17 U5).
Die Londoner wurden 2021/22 Dritter in der Premier League und erreichten damit die beste Platzierung seit 2018/19. Im FA Cup und im englischen Ligapokal verlor man jeweils im Endspiel im Elfmeterschießen gegen Liverpool. Sie gewannen jedoch sowohl den UEFA-Superpokal im August 2021 in Belfast durch einen Sieg im Elfmeterschießen gegen Villarreal als auch zum ersten Mal die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft im Finale gegen Palmeiras aus Brasilien durch ein Elfmetertor von Kai Havertz in der Verlängerung.
Der Sieg gegen Villarreal war der erste Gewinn des UEFA-Superpokals für Chelsea seit dem Sieg gegen Madrid im Jahr 1998; nur zweiter Sieger in diesem Wettbewerb war man 2012, 2013 und 2019.
Chelseas Bilanz gegen spanische Teams: S20 U18 N11. Auswärts: S7 U9 N6.
In den letzten 33 Spielen gegen Gegner aus Spanien kassierte Chelsea fünf Niederlagen (S12 U16). Vor dem 4:0 gegen Sevilla am 5. Spieltag der Saison 2020/21 hatten die Blues nur eines der vorherigen 11 dieser Spiele gewonnen (U6 N4); in den letzten acht Spielen gegen LaLiga-Teams gab es fünf Siege für Chelsea.
Chelsea hat 14 K.o.-Runden-Duelle mit Hin- und Rückspiel gegen spanische Klubs bestritten (S6 N8).
In den letzten 15 Gastspielen in Spanien gab es nur eine Niederlage für die Blues (S5 U9).
Die Londoner haben in Spanien nur drei ihrer 13 K.o.-Runden-Spiele gegen LaLiga-Teams gewonnen (U5 N5), aber auch nur eines der letzten acht dort verloren (S2 U5).
Verschiedenes
Ancelotti trainierte Chelsea zwischen 2009 und 2011, 2009/10 gewann er mit den Blues die Meisterschaft und den FA Cup.
Rüdiger absolvierte zwischen 2017 und 2022 203 Pflichtspiele für die Blues und erzielte dabei 12 Tore, ehe er nach Madrid wechselte. In London gewann er 2021 die UEFA Champions League, den UEFA-Superpokal und die FIFA-Klub-WM, schon zuvor hatte er 2018/19 in der UEFA Europa League triumphiert und 2018 den FA Cup gewonnen.
Eden Hazard spielte zwischen 2012 und 2019 für Chelsea, ehe er nach Madrid ging. Für die Blues erzielte er in 352 Pflichtspielen 110 Tore. Er gewann mit dem Klub die Meisterschaft in den Saisons 2014/15 und 2016/17, 2017/18 den FA Cup und 2014/15 den englischen Ligapokal, nicht zu vergessen die UEFA Europa League 2013 und 2019. Das Finale 2019, bei dem er zwei Treffer zum 4:1-Sieg gegen Arsenal beisteuerte, war sein letztes Spiel im Chelsea-Trikot.
Thibaut Courtois stand zwischen 2014 und 2018 154 Mal für Chelsea zwischen den Pfosten, ehe er nach Madrid wechselte. Er gewann mit den Blues 2014/15 und 2016/17 die Meisterschaft, 2017/18 den FA Cup und 2014/15 den englischen Ligapokal.
Mateo Kovačić kam 2018 von Real zu Chelsea. Bei den beiden Endspielsiegen 2017 und 2018 saß er nur auf der Bank, 2016 hatte er den Sprung in den Kader nicht geschafft. Auflaufen durfte er dagegen 2016 im Duell um den UEFA-Superpokal gegen Sevilla, als man im selben Wettbewerb ein Jahr später gegen Manchester United gewann, saß er auf der Bank. Auch 2016 und 2017 bei der FIFA-Klub-WM und 2016/17 beim spanischen Superpokal war er im Kader Reals und erhielt ein paar Einsatzminuten.
Haben auch in Spanien gespielt:
João Félix (Atlético de Madrid 2019–23)
Kepa (Athletic Club 2014–18, Ponferradina 2015 auf Leihbasis, Valladolid 2015/16 auf Leihbasis)
Marc Cucurella (Espanyol Jugend 2006–12, Barcelona 2012–19, Eibar 2018/19 auf Leihbasis, Getafe 2019–21)
César Azpilicueta (Osasuna 2001–10)
João Félix hat mit Atlético keines seiner sechs Spiele gegen Real gewonnen (U3 N3) und dabei auch kein Tor erzielt.
Haben in England gespielt:
Luka Modrić (Tottenham 2008–12)
Teamkollegen in der Nationalmannschaft:
Luka Modrić & Mateo Kovačić (Kroatien)
Ferland Mendy, Eduardo Camavinga, Aurélien Tchouaméni & N'Golo Kanté (Frankreich)
Dani Carvajal, Nacho, Marco Asensio, Lucas Vázquez, Dani Ceballos & Kepa, César Azpilicueta, Marc Cucurella (Spanien)
Éder Militão, Rodrygo, Vinícius Júnior & Thiago Silva (Brasilien)
Antonio Rüdiger & Kai Havertz (Deutschland)
Enzo Férnandez gewann 2022 mit Argentinien die WM gegen Frankreich, Tchouaméni stand bei den Franzosen in der Startelf, Camavinga kam von der Bank.
Beim 4:2-Sieg der Franzosen gegen Kroatien im WM-Finale 2018 stand Kanté bei den Franzosen ebenso in der Startelf, wie Modrić bei den Kroaten, Kovačić kam als Ersatzspieler nicht zum Einsatz.