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Fakten: Celtic - Leipzig

Nach der Pleite am 3. Spieltag in Deutschland ist Celtic in Gruppe F der UEFA Champions League auf den letzten Platz abgerutscht und trifft nun im Rückspiel in Glasgow auf den Tabellendritten Leipzig.

Leipzig verabschiedete sich vom letzten Platz dank eines 3:1-Heimsiegs gegen Celtic am 5. Oktober in der RB Arena. Christopher Nkunku brachte die Hausherren nach 27 Minuten in Front, ehe Jota zwei Minuten nach der Pause der Ausgleich gelang. André Silva (64., 77.) bescherte Leipzig dann mit einem Doppelpack die ersten Punkte im laufenden Wettbewerb.

Leipzig hatte die ersten beiden Partien verloren, 1:4 gegen Shakhtar Donetsk am 1. Spieltag – ihre höchste Heimpleite auf europäischer Bühne – sowie 0:2 bei Real Madrid unter dem neuen Trainer Marco Rose, der Domenico Tedesco am 8. September ersetzt hatte. Nach dem 0:3 zum Auftakt gegen den Titelverteidiger holte der schottische Meister im zweiten Spiel in Warschau ein 1:1 bei Shakhtar.

Frühere Begegnungen

Die beiden Teams trafen bereits in der Gruppenphase der UEFA Europa League 2018/19 aufeinander, beide Mannschaften feierten dabei Heimsiege.

Matheus Cunha (31.) und Bruma (35.) bescherten Leipzig am 3. Spieltag einen 2:0-Heimsieg, ehe Celtic in Glasgow mit 2:1 gewann. Kieran Tierney brachte die Schotten nach elf Minuten in Führung, ehe Jean-Kévin Augustin gut zehn Minuten vor dem Ende der Ausgleich gelang, doch 60 Sekunden später besorgte Odsonne Édouard den Siegtreffer für Celtic.

Damit wurde Celtic mit neun Punkten Zweiter in Gruppe B hinter Salzburg, zwei Zähler vor dem deutschen Team, das Dritter wurde.

Konrad Laimer, Kevin Kampl, Lukas Klostermann und Willi Orbán standen allesamt beim Leipziger Heimsieg in der Startelf, Yussuf Poulsen wurde spät eingewechselt, Timo Werner kam nicht zum Einsatz. Callum McGregor spielte 90 Minuten für Celtic.

McGregor und James Forrest waren beim Heimsieg der Schotten von Beginn an auf dem Platz; Laimer startete für Leipzig, während Marcel Halstenberg und Kampl eingewechselt wurden und Klostermann nur auf der Bank saß.

Hintergrund

Celtic

Celtic spielt zum elften Mal in der Gruppenphase der UEFA Champions League – gemeinsamer schottischer Rekord mit Glasgow-Stadtrivale Rangers – und zum ersten Mal seit fünf Spielzeiten.

Bei der letzten Teilnahme 2017/18 schieden die Hoops mit nur einem Sieg in sechs Partien der Gruppe B aus. Mit drei Punkten wurden sie Dritter hinter Paris Saint-Germain und Bayern München, aber aufgrund des besseren direkten Vergleichs vor Anderlecht.

Ein 3:0-Sieg bei Anderlecht am 2. Spieltag 2017/18 ist einer von nur zwei Celtic-Erfolgen in den letzten 23 Partien in der UEFA Champions League, ab der Gruppenphase (4U 17N).

Die Hoops haben ihre letzten sechs Heimspiele in Gruppenphasen der UEFA Champions League verloren und in diesem Wettbewerb nur einen Sieg in den letzten neun Partien im Celtic Park eingefahren (1U 7N).

Celtics europäische Reise 2021/22 begann in der zweiten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League, wo sie gegen die dänische Truppe Midtjylland verloren (1:1 H, 1:2 n.V. A). Damit scheiterten die Schotten viermal in Folge in der Qualifikationsphase dieses Wettbewerbs.

Die Bhoys überstanden dann jedoch in der UEFA Europa League zwei Qualifikationsrunden und erreichten die Gruppenphase, wo sie mit drei Siegen und drei Niederlagen Dritter hinter Bayer Leverkusen und Real Betis wurden. Sie spielten in den K.-o.-Runden-Play-offs der UEFA Europa Conference League weiter, schieden aber gegen Bodø/Glimt aus Norwegen aus (1:3 H, 0:2 A).

2021/22 holte Celtic unter dem neuen Trainer Ange Postecoglu seine 52. schottische Meisterschaft sowie die zehnte in den vergangenen elf Jahren. Zudem gewannen sie den schottischen Ligapokal.

Erstmals seit 2007/08 spielen Celtic und die Rangers wieder gemeinsam in der Gruppenphase.

Die Hoops verloren 0:4 zuhause und 2:3 bei Bayer Leverkusen in der Gruppenphase der UEFA Europa League der vergangenen Saison.

Die Hinspiel-Pleite in Leipzig inbegriffen, hat Celtic nur vier von 27 Partien gegen deutsche Gegner gewonnen, 18 Partien gingen verloren. Die Siege wurden allesamt zuhause eingefahren. Der Erfolg 2018 gegen Leipzig beendete einen Negativlauf von drei Pleiten gegen Bundesliga-Teams in Folge.

Leipzig

Leipzig, das 2017/18 als erstes Team sein europäisches Debüt in der Gruppenphase gefeiert hatte, läuft zum fünften Mal in den letzten sechs Spielzeiten in der UEFA Champions League auf.

Bei zwei der vorherigen Teilnahmen erreichte Leipzig die K.-o.-Phase. 2019/20 zog man ins Halbfinale ein, ehe die Sachsen in einem einzelnen Spiel in Lissabon mit 0:3 gegen Paris Saint-Germain verloren.

2021/22 verpasste der Bundesligist die K.-o.-Phase, als man in Gruppe A hinter Manchester City und Paris Dritter wurde, obwohl man in den sechs Partien 15 Tore erzielte und beim 5:0-Sieg bei Club Brugge am 5. Spieltag seinen höchsten Sieg auf europäischer Bühne feierte.

Nachdem Jesse Marsch von Tedesco ersetzt worden war, setzte sich Leipzig in der UEFA Europa League gegen Real Sociedad (2:2 H, 3:1 A), Spartak Moskva (Spartak ausgeschlossen) und Atalanta (1:1 H, 2:0 A) durch, ehe man im Halbfinale an den Rangers scheiterte (1:0 H, 1:3 A).

Leipzig hat zwei der letzten acht Auswärtspartien in der UEFA Champions League gewonnen und die anderen sechs verloren.

Leipzig – Vierter in der Bundesliga 2021/22, was das schlechteste Abschneiden seit 2017/18 war – holte am Ende der Saison allerdings seinen allerersten Titel, als man im Endspiel des DFB-Pokals nach einem 1:1-Remis gegen Freiburg mit 4:2 im Elfmeterschießen gewann.

Leipzig hat beide Partien in Schottland verloren: 2018 bei Celtic und in der vergangenen Saison im Halbfinal-Rückspiel der UEFA Europa League bei den Rangers.

Verschiedenes

Der neue Leipzig-Trainer Rose führte Salzburg 2018 in der Gruppenphase der UEFA Europa League zu zwei Siegen gegen Celtic: 3:1 zu Hause und 2:1 auswärts.

Péter Gulásci und Kampl liefen für Salzburg auf, als sie in der Gruppenphase der UEFA Europa League 2014/15 zuhause 2:2 gegen Celtic spielten, ehe sie 3:1 in Glasgow gewannen. McGregor spielte in beiden Partien für Celtic.

Hat in Deutschland gespielt:
Yosuke Ideguchi (Greuter Fürth 2018/19 auf Leihbasis)

Haben zusammen gespielt:
David Raum & Yosuke Ideguchi (Greuter Fürth 2018/19)

Internationale Teamkollegen:
Carl Starfelt & Emil Forsberg (Schweden)
Josip Juranović & Joško Gvardiol (Kroatien)

McGregor traf für Schottland gegen Gvardiols und Juranovićs Kroatien bei der 1:3-Pleite im Glasgower Hampden Park am 3. Spieltag der UEFA EURO 2020.

Aktuelles

Celtic

Am Samstag benötigte Celtic ein Tor von Giorgos Giakoumakis in der 95. Minute (es war sein erster Treffer seit dem 31. August), um in der schottischen Liga einen 2:1-Erfolg gegen St Johnstone einzufahren.

Die Niederlage in Leipzig am 3. Spieltag bedeutet, dass der schottische Meister drei der letzten sechs Pflichtspiele verloren hat (2S 1U).

Celtic beendete mit einem 2:1-Heimerfolg gegen Motherwell in der schottischen Premiership am Samstag eine Serie von drei Spielen ohne Sieg (U1 N2). Reo Hatate erzielte sein erstes Saisontor, außerdem durfte sich Kyogo Furuhashi nach fünf Partien ohne Treffer für Celtic über sein siebtes Ligator 2022/23 freuen.

In ihren ersten sieben Pflichtspielen der Saison erzielten die Hoops 29 Tore, schossen in den letzten sechs Partien aber nur sechs Tore.

Mit einem 0:2 bei St. Mirren am 18. September endete Celtics Serie von 38 Spielen in der schottischen Premiership ohne Niederlage (32 Siege, 6 Unentschieden), die seit einem 0:1 bei Livingston am 19. September 2021 lief.

Das 9:0 bei Dundee United am 28. August war Celtics höchster Auswärtssieg in der Vereinsgeschichte.

Cameron Carter-Vickers kam nach Verletzungspause am Samstag über 90 Minuten zum Einsatz. Es war sein erstes SPiel seit dem 14. September.

Celtic-Kapitän Callum McGregor musste in Leipzig aufgrund einer Knieverletzung in der ersten Hälfte ausgewechselt werden und verpasst den Sieg am Wochenende.

Carl Starfelt erlitt beim 4:0-Derbysieg gegen die Rangers am 3. September eine Knieverletzung und fällt seitdem aus.

In der zweiten Runde des schottischen Ligapokals gewann Celtic am 31. August mit 4:1 bei Ross County, im Viertelfinale am 19. Oktober ist man bei Motherwell zu Gast.

James Forrests Tor beim 4:1-Sieg gegen Ross County am 31. August bedeutet, dass der Flügelspieler nun in 14 Spielzeiten in Folge für den Klub getroffen hat. Der 31-Jährige steht bei 98 Toren und 99 Assists für Celtic; nur Jimmy Johnstone und Henrik Larsson haben bislang in beiden Kategorien die Marke von 100 erreicht.

Leipzig

Leipzig hat vier der letzten acht Pflichtspiele verloren und drei davon gewonnen. Am Samstag gab es ein 1:1 in Mainz.

Christopher Nkunku gelang in der 80. Minute der Ausgleichstreffer. Damit hat er in den letzten drei Pflichtspielen von Leipzig getroffen und dabei insgesamt vier Tore erzielt.

Nkunku hat auch in fünf der ersten sechs Saisonspiele von Leipzig getroffen und dabei insgesamt sechs Tore erzielt. Vor seinem Doppelpack beim 4:0 gegen Bochum am 1. Oktober hatte er allerdings seit dem 30. August auf einen Treffer gewartet. Auch gegen Celtic war er erfolgreich.

Timo Werner und Nkunku erzielten jeweils zwei Tore gegen Bochum und sorgten so für Leipzigs höchsten Sieg der laufenden Bundesliga-Saison.

Werners erstes Tor war sein 100. Treffer für Leipzig (wettbewerbsübergreifend). Er ist der erste Spieler, der diese Marke für Leipzig erreichte.

Am 8. September holte Leipzig Marco Rose als neuen Trainer, nachdem man sich am Tag davor von Domenico Tedesco getrennt hatte.

Roses Amtszeit begann am 10. September mit einem 3:0 gegen seinen Ex-Klub Dortmund. Für Leipzig war dies erst der zweite Bundesliga-Sieg in der Saison 2022/23. Eine Woche später unterlag Leipzig mit 0:3 bei einem weiteren Ex-Klub von Rose, Borussia Mönchengladbach. Dies war die dritte Liga-Niederlage der Sachsen in dieser Saison.

Am 3. September verlor Leipzig mit 0:4 bei Eintracht Frankfurt, einem weiteren Teilnehmer an der UEFA Champions League. Dies war Leipzigs höchste Bundesliga-Niederlage seit dem 2. Dezember 2017, damals verlor man mit dem gleichen Ergebnis bei Hoffenheim.

In der ersten Runde des DFB-Pokals gewann Leipzig am 30. August mit 8:0 gegen Viertligist Teutonia Ottensen. In der zweiten Runde geht es am 18. Oktober gegen Zweitligist Hamburg.

Torhüter Péter Gulácsi erlitt früh im Spiel gegen Celtic eine Knieverletzung und wurde von Janis Blaswich ersetzt, der sein Debüt in der UEFA Champions League gab und auch am Samstag in der Startelf stand.

Konrad Laimer musste sich am 19. September einer Knöcheloperation unterziehen.

Wegen einer Knieverletzung fällt Dani Olmo seit dem 3. September aus, mittlerweile hat er aber wieder mit leichtem Training begonnen.

Lukas Klostermann fehlt wegen einer Knöcheloperation seit dem 7. August.

In dieser Saison nahm Leipzig zum ersten Mal am deutschen Superpokal teil, verlor diesen aber am 30. Juli zu Hause mit 3:5 gegen Bayern.