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Die spektakulärsten Paraden der Champions-League-Geschichte

Wir setzen unsere Serie "30 Jahre That #UCLFeeling" fort, indem wir auf einige der unglaublichsten Torhüterparaden in der Geschichte der UEFA Champions League zurückblicken.

Unglaubliche Körperbeherrschung, sensationelle Reflexe und Nerven wie Drahtseile - die Paraden der Torhüter, die wir euch heute vorstellen, haben Champions-League-Geschichte geschrieben.

Zum Jubiläum von 30 Saisons That #UCLFeeling wogllen wir von euch wissen, welche dieser sechs Paraden für euch die spektakulärste ist.

Wählen und gewinnen!

Während der Saison 2021/22 sucht die UEFA mit eurer Hilfe die legendärsten Momente aus 30 Jahren Champions League. Unter dem Motto That #UCLFeeling haben alle Fans die Chance, grandiose Paraden, den kreativsten Torjubel oder unvergessliche Comebacks noch einmal Revue passieren zu lassen.

Coupet: mit Kopf und Köpfchen

Barcelona - Barcelona - Lyon 2:0
10.10.2001, Gruppenphase

30 Jahre That #UCLFeeling:  Coupet gegen Barcelona
30 Jahre That #UCLFeeling: Coupet gegen Barcelona

Als sein Mitspieler Cláudio Caçapa aus fast 40 Metern einen viel zu hohen Rückpass spielte, musste Lyons Keeper Grégory Coupet blitzschnell entscheiden, ob er einen indirekten Freistoß riskieren wollte, indem er den Ball fing oder ob er die Situation unorthodox lösen wollte. Er entschied sich für die zweite Lösung und setzte das Leder per Flugkopfball vor dem heranpreschenden Rivaldo mit dem Hinterkopf an die Latte seines Tores.

Als Rivaldo den abprallenden Ball scheinbar nur noch ins Tor schieben musste, war Coupet aber schon wieder auf den Beinen und drehte das Leder mit einem Riesenreflex um den Pfosten. Spektakulärer kann man ein sicheres Tor eigentlich nicht verhindern.

Dudeks unmögliche Parade

AC Milan - Liverpool 3:3 (n.V., Liverpool siegt 3:2 n.E.)
25.05.2005, Finale

30 Jahre That #UCLFeeling:  Dudek gegen Milan
30 Jahre That #UCLFeeling: Dudek gegen Milan

Liverpools legendäre Aufholjagd wäre unmöglich gewesen, hätte Torhüter Jerzy Dudek nicht in der Verlängerung zweimal innerhalb weniger Sekunden gegen Andriy Shevchenko pariert. Noch heute kann der Pole nicht so recht erklären, wie er den Nachschuss des Ukrainers noch um den Pfosten lenken konnte.

"Ich war auf den Knien und riss instinktiv die Hand nach oben", erinnert sich Dudek. "Es war einfach ein Reflex, den ich mir inzwischen im Fernsehen mehrfach angeschaut habe. Mein Gesichtsausdruck damals sagt: 'Das ist unmöglich.'"

Oblaks geniales Trio

Atlético - Leverkusen 0:0
15.03.2017, Achtelfinal-Rückspiel

30 Jahre That #UCLFeeling: Oblak gegen Leverkusen
30 Jahre That #UCLFeeling: Oblak gegen Leverkusen

Gleich dreimal reagierte Jan Oblak gegen Leverkusen unfassbar schnell. Zunächst gegen Julian Brandt und dann zweimal gegen die Nachschüsse von Kevin Volland.

"Solche Dinge passieren – manchmal pariert man alle drei Schüsse, manchmal sind alle drei drin", erklärte er gegenüber UEFA.com.

Ter Stegen entnervt Lewandowski

Bayern - Barcelona 3:2
12.05.2015, Halbfinal-Rückspiel

30 Jahre  That #UCLFeeling: Ter Stegen gegen Bayern
30 Jahre That #UCLFeeling: Ter Stegen gegen Bayern

Welch großen Anteil am Triumph der Katalanen 2015 Marc-André ter Stegen hatte, sieht man am besten bei seiner unglaublichen Parade gegen Robert Lewandowski in der Münchner Fußball Arena. Als der Pole aus wenigen Metern völlig unbedrängt abziehen konnte, schien Ter Stegen machtlos. Doch dann zuckte sein linker Arm heraus und blockte den Schuss irgendwie ab. Doch damit nicht genug, blitzschnell rappelte sich der deutsche Nationaltorhüter auf und wischte den auf die Torlinie zu trudelnden Ball noch um den Pfosten. An diese Szene dürfte Lewandowski trotz all seiner seither erzielten Tore gegen Ter Stegen noch immer gelegentlich denken.

Neuer aus kürzester Distanz

Arsenal - Bayern 2:0
20.10.2015, Gruppenphase

30 Jahre  That #UCLFeeling: Neuer gegen Arsenal
30 Jahre That #UCLFeeling: Neuer gegen Arsenal

Selbst in der großen Galerie der unfassbaren Manuel-Neuer-Reflexe dürfte diese Parade einen besonderen Platz einnehmen. In London köpfte Arsenals Theo Walcott den Ball nach einer Linksflanke aus wenigen Metern ins Netz - so dachte er zumindest und mit ihm zigtausende von Arsenal-Fans. Doch sie hatten die Rechnung ohne Neuer gemacht, der es schaffte, diesen Ball mit einem sagenhaften Reflex noch von der Linie zu kratzen. "Ich dachte, der war drin", erinnert sich Arsenals Ex-Keeper Petr Čech an diesen denkwürdigen Augenblick. "Es war eine unfassbare Parade."

Kahns großer Tag

Bayern - Valencia 1:1 (n.V., Bayern siegt 5:4 n.E.)
23.05.2001, Finale

30 Jahre That #UCLFeeling: Kahn gegen Valencia
30 Jahre That #UCLFeeling: Kahn gegen Valencia

Zwei Jahre zuvor musste Oliver Kahn im Finale gegen Manchester United mehr oder weniger hilflos mit ansehen, wie seinem Team in letzter Sekunde der Titel entrissen wurde. Doch gegen Valencia sicherte die deutsche Nummer 1 den Münchnern den Titel fast im Alleingang. Im fälligen Elfmeterschießen parierte er gleich drei Strafstöße und das in unnachahmlicher Art und Weise. Alleine die Rettungstat gegen Zlatko Zahovič war das Eintrittsgeld wert - zumindest aus Sicht der Münchner, die mit diesem Triumph eine 25-jährige Durststrecke beenden konnten.

Während seine Teamkollegen nach dem dritten gehaltenen Strafstoß ausgelassen jubelten, kümmerte sich Kahn zunächst um seinen am Boden zerstörten Gegenüber Santiago Cañizares. Später erhielt Kahn dafür den UEFA-Fairplay-Preis - es war ein großer Abend eines großen Torhüters.

Abstimmen und gewinnen!