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Man. City - Mönchengladbach 2:0: City beendet Gladbachs Abenteuer

Manchester City ist auch im Achtelfinal-Rückspiel eine Nummer zu groß für Borussia Mönchengladbach.

Kevin De Bruyne brachte Manchester City gegen Borussia Mönchengladbach früh auf Kurs
Kevin De Bruyne brachte Manchester City gegen Borussia Mönchengladbach früh auf Kurs Getty Images

Das Wunder ist ausgeblieben: Borussia Mönchengladbach scheitert bei der ersten Teilnahme am Achtelfinale der Champions League an Manchester City. Wie schon im Hinspiel hatte die Borussia auch im Rückspiel keine Chance.

Man. City - Gladbach: Blog mit allen Informationen und Reaktionen


Das Spiel in Kürze

De Bruynes sehenswertes Tor gegen Gladbach
De Bruynes sehenswertes Tor gegen Gladbach

Das Spiel in Budapest lief in der ersten Halbzeit von Beginn an meistens in Richtung des Gladbacher Tores. Nachdem Phil Foden noch an Yann Sommer gescheitert war, brachte Kevin De Bruyne die Citizens in Führung. Ehe sich die Gladbacher von dem Rückstand erholen konnten, stand es schon 2:0. İlkay Gündoğan verwandelte eine Vorlage von Foden und sorgte damit schon nach 18 Minuten für klare Verhältnisse.

In der zweiten Halbzeit ließen es die Engländer etwas ruhiger angehen, ohne allerdings die Spielkontrolle auch nur für ein paar Minuten abzugeben. Gladbach war bemüht, konnte der Partie aber keine entscheidende Wende mehr geben. Die beste Chance besaß Riyad Mahrez, der mit einem Schuss aus der Drehung an Sommer scheiterte.

Spieler des Spiels: Kevin De Bruyne (Manchester City)

"Diese Leistung ist eines großen Kapitäns würdig. Er fand immer wieder Räume für seine Mitspieler und brachte mit einem wunderbaren Schuss sein Team in Führung. Seine Interpretation der "Falschen Neun" sollte aufgezeichnet und in den Fußball-Akademien auf der ganzen Welt gezeigt werden.

Gareth Southgate, Technischer Beobachter der UEFA

Spieler des Spiels in der UEFA Champions League: Alle Sieger.

Matthew Howarth, Man.City-Reporter

Gladbachs zarte Hoffnungen auf ein Wunder waren schon nach 18 Minuten des Rückspiels dahin. City gab die Kontrolle nicht einmal aus der Hand und ließ den Bundesligisten mit starkem Pressing und Passspiel nicht zum Luft holen kommen. Die echten Herausforderungen werden für die Citizens noch kommen. Doch derzeit ist es kaum vorstellbar, dass die Mannschaft von Josep Guardiola in dieser Form gestoppt werden kann.

Matthias Rötters, Mönchengladbach-Reporter

Die gerade ohnehin schwächelnde Borussia war gegen die aktuell vielleicht beste Mannschaft Europas auch im Rückspiel chancenlos. Die beiden "humanen" Ergebnisse (0:2, 2:0) täuschen ein wenig über den Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften hinweg. Diese Klarheit ist aus einem einzigen Grund wirklich bitter: Die selbstbewusste und dynamische Borussia der Gruppenphase hätte Manchester City recht sicher deutlich mehr nerven können. So war die Runde für die Citizens nun wohl eher wegen der doppelten Reiserei nach Budapest kraftraubend.

Stimmen

Lars Stindl, Gladbach-Kapitän

"Wir haben gegen eine der besten Mannschaften der Welt gespielt. Wir hatten wenig Zugriff, weil sie es einfach sehr gut gemacht haben. Wir hatten uns viel vorgenommen, aber sie machen den ersten Schuss direkt in den Knick rein. Wir wollten mutiger auftreten als im Hinspiel, das ist uns aber nur bedingt gelungen. Sie haben uns im Pressing regelrecht aufgefressen und haben das gut gemacht. Sie haben sich immer gut befreit, wenn wir sie hatten, und haben es gut gelöst. Man City war heute einfach eine Nummer zu groß für uns."

 Ilkay Gundogan  spitzelt den Ball an Torwart  Yann Sommer  vorbei zum 2:0 Manchester City FC via Getty Ima
Ilkay Gundogan spitzelt den Ball an Torwart Yann Sommer vorbei zum 2:0 Manchester City FC via Getty Ima

Marco Rose, Gladbach-Trainer

"Der Gegner heute war einfach wieder bärenstark und eine Nummer zu groß für uns. Das muss man neidlos anerkennen. Sie sind mit und ohne Ball sehr, sehr gut. Sie haben uns immer wieder angelockt. Irgendwann verlierst du dann ein wenig die Überzeugung. Wir hatten ein paar Chancen mehr als im Hinspiel, haben aber nichts draus gemacht. Die Jungs haben sehr ordentlich auf die beiden frühen Gegentore reagiert. Die Jungs wollten, auch der Glaube war da. Aber wenn du die Qualität dieser Mannschaft auf dem Platz spürst, kann so ein Spiel am Ende auch schon mal zäh werden."

Josep Guardiola, City-Trainer

"Wir hatten die absolute Kontrolle heute über das gesamte Spiel, sowohl bei eigenem als auch bei gegnerischem Ballbesitz. Wir hätten noch ein paar Tore mehr erzielen können. Trotzdem ein großes Lob an die Mannschaft. Wir sind eine Runde weiter."

Kevin De Bruyne, City-Kapitän

"Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Die beiden Tore in den ersten 20 Minuten haben es für uns leichter gemacht. Danach haben wir das Spiel in der ersten Halbzeit kontrolliert. In der zweiten Halbzeit war es etwas weniger. Aber das ist normal bei all den Spielen, die wir schon in den Knochen haben."

Statistiken

• Kevin De Bruyne erzielte sein achtes Tor in der UEFA Champions League, fünf davon markierte er in der K.-o.-Phase.

Man. City feierte den sechsten Sieg in Folge in einem Achtelfinalspiel der UEFA Champions League.

• Man. City blieb im siebten Spiel in Folge in der UEFA Champions League ohne Gegentreffer. Damit zogen die Skyblues mit dem AC Milan gleich und stehen jetzt auf Platz zwei in dieser Wertung. Arsenal hält in dieser Hinsicht den Rekord mit zehn Spielen ohne Gegentreffer.

• Mönchengladbach hat nur zwei der letzten elf Spiele in der UEFA Champions League gewonnen.

Aufstellungen

Man. City: Ederson - Walker, Stones, Rúben Dias (70. Laporte), João Cancelo (63. Zinchenko) - Bernardo Silva (75. Agüero), Rodri (63. Fernandinho), İlkay Gündoğan (70. Sterling) - De Bruyne - Mahrez, Foden

Mönchengladbach: Sommer - Lainer, Ginter, Elvedi (88. Jantschke), Bensebaini (88. Wendt) - J. Hofmann, Neuhaus, Zakaria - Stindl (80. Traoré) - Embolo (65. Wolf), Thuram (65. Pléa)

Wie geht es weiter?

Die Auslosung für die Viertel- und Halbfinals wird am Freitag, den 19. März, ab 12 Uhr im Livestream bei UEFA.com übertragen. Dabei gibt es keine Setzliste, Vereine aus demselben Verband können aufeinandertreffen.