Gib COVID-19 keine Chance und befolge die fünf Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation und der FIFA, um die Verbreitung der Krankheit zu stoppen.

1. Hände waschen 2. In die Ellenbeuge husten 3. Nicht ins Gesicht fassen 4. Abstand zu Mitmenschen halten 5. Bei Krankheitssymptomen zuhause bleiben

Weitere Informationen hier >

Champions-League-Klassiker: Roma - Liverpool 4:2

Was war an diesem Spiel so besonders? Hier gibt es die Hintergrundinfos, die Partie gibt es in voller Länge auf UEFA.tv.

Die englische Zeitung The Times hatte vor dem Duell zwischen der Roma und Liverpool geschrieben: "Ein Halbfinale, das defensiven Trainern schlaflose Nächte bereitet und bei Offensivliebhabern für süße Träume sorgt." Hier erklären wir, warum.

IN VOLLER LÄNGE AUF UEFA.tv


Hintergrund

So lief Roms Viertelfinal-Comeback gegen Barcelona
So lief Roms Viertelfinal-Comeback gegen Barcelona

Rom lag im Hinspiel bereits mit 0:5 hinten, konnte in der Schlussphase aber noch zwei Tore markieren und nahm zumindest einen Funken Hoffnung mit zurück nach Italien. Dort hatte die Mannschaft von Eusebio Di Francesco kurz zuvor schon ein nicht für möglich gehaltenes Comeback hingelegt und Barcelona durch einen 3:0-Erfolg aus dem Wettbewerb geworfen (Hinspiel 1:4).

Schlüsselspieler

Fünf Tore von Edin Džeko
Fünf Tore von Edin Džeko

Edin Džeko: In der Bundesliga und Premier League hatte der Bosnier zuverlässig seine Tore gemacht und auch in der Serie A wusste er den Abwehrreihen Kopfschmerzen zu bereiten. Vor dem Rückspiel hatte er in vier Champions-League-Partien in Folge getroffen.

Sadio Mané: Ex-Roma-Stürmer Mohamed Salah war der wichtigste Spieler in der damaligen Saison von Liverpool, aber auch Mané hatte großen Anteil an den Erfolgen. Vor der Partie in Rom hatte er in sieben der vorherigen acht Champions-League-Spielen geknipst.

Radja Nainggolan: Der pfeilschnelle und aggressive Belgier hatte vor dem Spiel noch einen gravierenden Makel in seiner Champions-League-Karriere: In 23 Partien der Königsklasse war ihm noch nie ein Tor gelungen.

So lief das Spiel

Radja Nainggolan
Radja Nainggolan AFP via Getty Images

Nach gerade neun Minuten schloss Sadio Mané eine Vorarbeit von Roberto Firmino zum 1:0 ab, doch Rom kam durch ein kurioses Eigentor zum Ausgleich: Trent Alexander-Arnolds Befreiungsschlag prallte von James Milner ab und Loris Karius war geschlagen. Georginio Wijnaldum brachte Liverpool mit seinem ersten Tor in der UEFA Champions League in Führung, ehe Edin Džeko zu Beginn der zweiten Halbzeit zum 2:2 abstaubte.

Cengiz Ünder, Stephan El Shaarawy und Džeko vergaben weitere Chancen für die jetzt risikofreudige Roma. In der Schlussphase schlug Radja Nainggolan zwei Mal zu und plötzlich brauchten die Italiener nur noch ein Tor für die Verlängerung. Die Reds schaukelten den knappen Vorsprung aber über die Zeit.

Stimmen

Klopp: "Einfach unglaublich"
Klopp: "Einfach unglaublich"

Jürgen Klopp, Trainer Liverpool: "Für viele der Jungs war es das erste Halbfinale - da ist es vollkommen normal, dass die Nerven eine Rolle spielen. Wir haben es zu 100% verdient. Es war verdient, dass wir heute verloren haben. Aber auch Real hat gestern und gegen Juve letzte Runde Glück gebraucht. Wir haben jetzt zwei Wochen, um uns auf das Finale vorzubereiten. Wir werden da hinfahren und unser Bestes geben."

Eusebio Di Francesco, Trainer Roma: "Die Jungs haben Außergewöhnliches geleistet und ich kann versichern, dass es für die Spieler nicht einfach war, nach dem 1:2 zurückzukommen. Es war fast ein perfektes Spiel. Das muss uns klarmachen, dass wir auf diesem Level mithalten können."

Jordan Henderson, Mittelfeldspieler Liverpool: "Auf die einfache Art können wir es nicht."

Was passierte danach?

Liverpool - Tottenham: Die Geschichte zum Endspiel 2019
Liverpool - Tottenham: Die Geschichte zum Endspiel 2019

Liverpools erstes Endspiel in der UEFA Champions League seit 2007 endete mit einer Enttäuschung. Die Elf von Jürgen Klopp kassierte gegen Real Madrid eine 1:3-Niederlage, konnte aber ein Jahr später den europäischen Thron erobern (2:0 gegen Tottenham).

Rom schied erhobenen Hauptes aus der Königsklasse aus und war dank eines dritten Platzes in der Serie A auch in der anschließenden Saison in der Champions League vertreten. Die Italiener schieden im Achtelfinale gegen Porto aus, wenig später war die Amtszeit von Eusebio Di Francesco beendet.

Oben