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Eden Hazard über Geschichte und Gegenwart von Real Madrid

Eden Hazard, der im Sommer 2019 von Chelsea zu Real Madrid wechselte, spricht über seine Erinnerungen an die Galácticos und seine Ziele für die Zukunft.

Eden Hazard wechselte im Sommer 2019 von Chelsea zu Real Madrid
Eden Hazard wechselte im Sommer 2019 von Chelsea zu Real Madrid

UEFA.com blickt in den kommenden Wochen immer wieder zurück auf einige spannende Interviews, die im Verlauf der Saison geführt wurden.

Im August haben wir mit dem Belgier Eden Hazard gesprochen, als dieser gerade von Chelsea zu Real Madrid gewechselt ist.

UEFA.com: Was macht diesen Klub so besonders, sowohl allgemein als auch speziell für dich?

Eden Hazard: Ich denke, die Tatsache, dass er so berühmt ist in Frankreich und dass [Zinédine] Zidane bei Real gespielt hat, als ich meine Fußballkarriere begann. Deshalb war es für mich "DER" Klub. Und dann das weiße Trikot und das Stadion: Es ist das beste Stadion. Also einfach alles, wirklich. Darüber hinaus war ich als Kind Fan von Real, auch aus diesem Grund wollte ich zu Real gehen.

Tolle Tore aus Real Madrids 13 Europapokalsiegen
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Hast du einige besondere Erinnerungen an Real als Kind: An bestimmte Spieler oder bestimmte Spiele?

Ich erinnere mich an die Spieler noch ganz genau: Raúl González hat damals gespielt. Ich denke, als sie die Galácticos hatten, das war etwas ganz Besonderes. Als Luís Figo dort war, Ronaldo, das war fantastisch zu sehen. Wir haben uns für den Klub interessiert, weil sie all diese Stars hatten. Wenn du klein bist und all diese Stars zusammen beim gleichen Klub siehst, dann ist das fantastisch.

Fühlst du die enge Verbindung zwischen dem Klub und der UEFA Champions League?

Ja, das fühlt man schon, weil man weiß, dass dieser Klub sie am öftesten gewonnen hat. Ich denke, wenn man bei Real Madrid spielt und mit den Fans spricht, dann erwarten sie jedes Jahr, dass man die Champions League gewinnt. Deshalb glaube ich, dass sie so große Erwartungen an die Champions League haben und sie öfters gewonnen haben als alle anderen.

Real Madrid via Getty Images

Wie war es, vor 50 000 Fans vorgestellt zu werden? Das muss etwas ganz Besonderes gewesen sein...

Ja, das war es wirklich. Man sieht all die Fans, all die Bildschirme, der Präsident hält eine Rede, alle Kameras sind auf dich gerichtet. Ich glaube, ich kann das nicht einmal auf Französisch beschreiben - ich denke, dafür gibt es keine Worte! Es ist irgendwie berauschend und man genießt es, aber man ist auch ein bisschen ungeduldig, denn wenn du all diese Leute siehst, willst du so schnell wie möglich spielen.

Wie Chelsea 2019 die Europa League gewann
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England wird oftmals als Heimat des Fußballs gesehen, aber Spanien liegt nicht weit dahinter. Was ist hier der aufregendste Aspekt dieses Sports?

Ich denke, hier sind die Fans richtig fanatisch. In England hat man nicht so viele Fanatiker. Die Leute dort lieben den Fußball und jeder interessiert sich für Fußball, über sie sind nicht so fanatisch, wenn es um ihre Teams geht. Als wir mit Chelsea manchmal verloren haben, waren wir genauso enttäuscht wie die Fans, aber man hatte nie das Gefühl, dass das eine Katastrophe ist. In Spanien ist das anders. Fußball bedeutet ihnen alles und es liegt an uns Spielern, alles zu geben.  

Dieses Interview wurde im August geführt.

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