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Klassiker der Champions League: Chelsea - Paris 2:2 n.V.

Paris stand mehrmals mit dem Rücken zur Wand – und kam trotzdem weiter. Auf UEFA.tv gibt es das Spiel in voller Länge.

Thiago Silva schoss das letzte Tor des Abends
Thiago Silva schoss das letzte Tor des Abends

Nach dem 1:1 im Hinspiel stand Paris im Rückspiel des Achtelfinals der UEFA Champions League 2014/15 gegen Chelsea kurz vor dem Ausscheiden.

RE-LIVE: DAS GANZE SPIEL

Hintergrund

Vor dem Rückspiel gegen Paris zollte Chelseas Cesc Fàbregas den Gästen Respekt: "Wir wissen, dass PSG ein großartiges Team ist. Das heißt aber nicht, dass wir Angst vor ihnen haben." Die Blues von José Mourinho hatten dies beim 1:1 im Hinspiel in Paris bewiesen. Edinson Cavani machte zwar den Ausgleich, nachdem Branislav Ivanović die Gäste in Führung gebracht hatte, dabei blieb es dann aber. An der Stamford Bridge vor den eigenen Fans sollte es bestimmt leichter werden.

Schlüsselspieler

Zlatan Ibrahimović: Seit seiner Verpflichtung vom AC Milan war Ibrahimović der unangefochtene Star in Paris und schon zweimal Toptorschütze der Ligue 1 sowie Spieler der Saison geworden. Doch auch 2014/15 war der Schwede noch immer unberechenbar.

David Luiz: Nachdem er mit Chelsea die UEFA Champions League und die UEFA Europa League gewonnen hatte, zog der Brasilianer im Sommer 2014 für eine Rekordsumme nach Paris. Eine Rückkehr an die Stamford Bridge hatte er so schnell wohl nicht erwartet.

Eden Hazard: "Eden Hazard ist wahrscheinlich der beste junge Spieler der Welt", sagte Blues-Coach Mourinho im Februar 2014. Der belgische Spielmacher zeigte dies seinem Trainer regelmäßig, bis es gegen Paris ging.

Was dann geschah

Zlatans Champions-League-Tore für Paris Saint-Germain
Zlatans Champions-League-Tore für Paris Saint-Germain

Nach nur 31 Minuten drohten alle Träume von Paris zu platzen, als Ibrahimović nach einem Foul an Oscar die Rote Karte sah, aber Paris blieb auch in Unterzahl hinten stabil. Brenzlig wurde es erst in der 81. Minute, als Chelsea durch Gary Cahill in Führung ging – doch Ex-Chelsea-Spieler David Luiz brachte Paris fünf Minuten später mit einem Hammer-Kopfball in die Verlängerung.

Durch Hazard ging Chelsea erneut in Führung, nachdem Thiago Silva einen Elfmeter verursacht hatte, damit schien Paris endgültig geschlagen. Aber es sollte noch mehr Drama geben: Thibaut Courtois konnte zunächst noch gegen Silva halten, in der 114. war er beim Kopfball allerdings machtlos und Paris gewann das Duell aufgrund der Auswärtstorregel.

Reaktionen

Finale 2015: Barcelona - Juventus 3:1
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David Luiz, Paris-Verteidiger: "Jeder Spieler hat alles auf dem Platz gegen. Es ist ein tolles Resultat für Paris als Stadt und als Verein. Wir haben es verdient und bis in die letzte Minute versucht, Fußball zu spielen."

José Mourinho, Chelsea-Trainer: "Sobald sie zu zehnt waren, war der Druck für uns zu groß. Paris hat es verdient. Wenn ein Team zwei Gegentore nach Ecken kassiert, verdienen sie den Sieg nicht."

Gary Cahill, Chelsea-Verteidiger: "Wenn du nicht auf der Höhe deiner Leistung bist, ist es schwer zu gewinnen, egal ob du gegen zehn oder elf Mann spielst."

Laurent Blanc, Paris-Trainer: "Die Mannschaft hat ein unglaubliches Spiel gemacht, von Anfang bis Ende. Es hat mich überrascht, wie ruhig sie war, obwohl sie zehn gegen elf gespielt hat."

Was sonst noch an diesem Abend geschah

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Auch Shakhtar stand nach nur wenigen Minuten nur noch zu zehnt auf dem Platz, schlug sich aber nicht halb so gut wie Paris: Bei den Bayern ging das Team aus der Ukraine 0:7 unter, wobei Thomas Müller zwei Tore schoss. "Natürlich sind wir zufrieden", sagte Bayern-Trainer Pep Guardiola. "Es war ein klares Ergebnis."

Wie es weiterging

Sechs große Siege von Paris Saint-Germain in der Champions League
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Ibrahimović war im Viertelfinale gegen Barcelona gesperrt und Paris verabschiedete sich ohne große Gegenwehr aus der Champions League. Im Hinspiel im Parc des Princes gewann Barça mit 3:1, im Rückspiel erzielte Neymar beim 2:0 beide Tore.

David Luiz entschuldigte sich indes für seinen Jubel vor den Chelsea-Fans: "Ich habe mich so über den Sieg gefreut, aber ich war auch bei Chelsea sehr glücklich." Sie schienen ihm schnell zu vergeben: Nach zwei Jahren in Paris kehrte er im August 2016 nach London zurück und gewann dort 2018/19 erneut die UEFA Europa League.

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