G steht für...
Montag, 2. Mai 2005
Artikel-Zusammenfassung
Heute geht es im uefa.com-Alphabet zum UEFA Champions League-Endspiel um einige goldene Gs.
Artikel-Aufbau
Das uefa.com-Alphabet zum UEFA Champions League-Endspiel am 25. Mai geht in die nächste Runde. Diesmal mit dem Buchstaben G.
Meist sind in der Champions League die etablierten Teams in der entscheidenden Phase unter sich. Doch immer wieder sorgt Goliaths Sturz für große Beachtung.
Eine der bemerkenswertesten Überraschungen gab es in der Saison 1994/95. Der FC Barcelona musste mit hochrotem Kopf die Heimreise aus Schweden antreten, nachdem die Spanier mit 1:2 beim IFK Göteborg verloren hatten. Magnus Erlingmark und Jesper Blomqvist sorgten mit ihren Treffern damals für den ersten Sieg der Schweden in diesem Wettbewerb.
In der folgenden Saison wurde Aalborg BK Nachfolger von IFK in Sachen Favoritenstürze. In der Gruppenphase gab es einen 2:1-Erfolg der Dänen gegen Panathinaikos FC. 1996/97 bekam Grasshopper-Club aus Zürich nach einem 1:0-Sieg gegen AFC Ajax in der Amsterdam ArenA dieses Prädikat.
In der gleichen Spielzeit machte auch der IFK mit einem 2:1-Sieg gegen den AC Milan wieder auf sich aufmerksam. Doch die größte Überraschung dieser Saison war BV Borussia Dortmund. Die Borussen schafften es bis ins Endspiel und feierten dann dort auch noch einen absolut unerwarteten 3:1-Sieg gegen Juventus FC.
Von unglaublichen Siegen zu grandios schnellen Toren. Am 25. September 2002 erzielte Arsenal FCs Gilberto Silva im Champions League-Spiel gegen den PSV Eindhoven nach exakt 20,07 Sekunden das 1:0. Dies war das schnellste Tor, das jemals in diesem Wettbewerb gefallen ist. Und es wird auch nur sehr schwer zu unterbieten sein.
Der Brasilianer war dabei um 0,05 Sekunden schneller als Alessandro Del Piero im Oktober 1997 bei der Partie von Juventus gegen Manchester United FC im Old Trafford.
Ein Spieler, der sich in der diesjährigen Champions League besonders in der Vordergrund gespielt hat, war Ezequiel González. Der Argentinier erzielte in der Gruppenphase drei Treffer für Panathinaikos. Dennoch reichte es nicht, um seine Mannschaft ins Achtelfinale zu führen.
Gegen Arsenal schoss der 24-Jährige eines der schönsten Tore in der diesjährigen Champions League-Saison. Eigentlich sah alles ganz ungefährlich aus, als Torhüter Jens Lehmann den Ball 35 Meter vor dem Gehäuse vor die Füße von Gonzalez klärte. Doch dieser zeigte sein tolles Ballgefühl und hob das Leder über den Torhüter hinweg ins Netz. Die Partie in Griechenland endete schließlich mit einem 2:2-Unentschieden.