H steht für...
Mittwoch, 4. Mai 2005
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Im uefa.com-Alphabet zum UEFA Champions League-Endspiel dreht sich heute alles um den Buchstaben H.
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Das uefa.com-Alphabet zum UEFA Champions League-Endspiel am 25. Mai beschäftigt sich diesmal mit dem Buchstaben H.
Thierry Henry ist ein Torjäger par excellence. Seinen Wechsel für 17 Millionen Euro im Sommer 1999 von Juventus FC zu Arsenal FC hat er nie bereut. Zwar wurde er in London nicht mehr auf dem Flügel eingesetzt, aber durch seinen Wechsel in die Position des Mittelstürmers reifte er zu einem der gefährlichsten Angreifer der Welt heran.
Henry hatte seinen ersten großen Auftritt, als er 1998 dem AS Monaco FC zum Halbfinaleinzug in der Champions League verhalf. Danach nahm er ein verlockendes Angebot von Juventus an, allerdings blieb er nicht lange in Italien. Nur sieben Monate später zog es ihn bereits nach Highbury, um dort Nicholas Anelka zu ersetzen.
Der gebürtige Franzose machte sich dort als Schlüsselspieler unter Arsène Wenger einen Namen. 2001 gewann er den FA Cup und wurde zu Englands Fußballer des Jahres gewählt. In der letzten Saison schoss er Arsenal mit 30 Treffern zur Meisterschaft und in der Champions League gelangen ihm weitere fünf Tore.
Auch dieses Jahr traf er in der europäischen Königsklasse fünf Mal, aber auch sein Tor im Achtelfinal-Rückspiel in Highbury gegen den FC Bayern München reichte nicht, um die 1:3-Hinspiel-Niederlage wett zu machen. Deshalb muss Henry mit seinem Klub weiterhin auf einen großen europäischen Erfolg warten.
Die diesjährige Champions League-Saison ist geprägt von jeder Menge Hattricks - zwischen dem ersten und zehnten Spieltag gelang dieses Kunststück bereits sieben Mal. Den Anfang machte am 2. Spieltag Bayerns Roy Makaay beim 4:0-Sieg gegen AFC Ajax. Als nächstes gelang dies dann Wayne Rooney bei seinem Debüt für Manchester United beim 6:2-Sieg gegen Fenerbahçe SK.
Auch Werder Bremens Ivan Klasnic schrieb sich mit seinen drei Treffern beim 5:1 gegen Anderlecht in die Statistikbücher ein, und Sergei Semak verabschiedete sich mit seinem PFC CSKA Moskva mit einem Hattrick und einem 3:1-Auswärtssieg gegen Paris Saint-Germain FC vom diesjährigen Wettbewerb.
Manchester United hatte sich bereits frühzeitig für die Endrunde qualifiziert, am letzten Spieltag ging man allerdings mit 0:3 gegen Fenerbahçe unter. Alle Tore in diesem Spiel erzielt Tuncay Sanli. Olympique Lyonnais deklassierte im Achtelfinale Werder Bremen mit dem Gesamtergebnis von 10:2, wobei Sylvain Wiltord ein Dreierpack gelang.
In der letzten Achtelfinal-Partie sorgte dann FC Internazionale Milanos Brasilianer Adriano mit seinen drei Treffern für das Ausscheiden des FC Porto. Im Viertelfinale war kein Spieler drei Mal in einer Partie für seine Mannschaft erfolgreich.
Zum Abschluss betrachten wir ein weiteres beeindruckendes H. Fernando Hierro war, nachdem er 1989 von Real Valladolid zu Real Madrid CF wechselte, für zehn Jahre Kapitän der Königlichen und der spanischen Nationalmannschaft. Durch seine hervorragenden Leistungen als Innenverteidiger und auch als Mittelfeldspieler führte er die Madrilenen zu nationalem und internationalem Erfolg.
Drei Mal gewann er mit Real die Champions League. 1998 war er beim Endspielsieg gegen Juventus dabei, und auch in der Saison 1999/00 stand er im Kader, als man gegen Valencia CF siegen konnte.
Sein schönstes Erlebnis war wohl, als er 2002 zum dritten Mal - diesmal als Kapitän - den Siegerpokal im Hampden Park nach einem Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen in Empfang nehmen durfte. Hierro ist mittlerweile 37 und lässt seine Karriere bei Bolton Wanderers FC in der englischen Premiership ausklingen.