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Shirak in ungewohnter Favoritenrolle

Armeniens Meister FC Shirak geht als klarer Favorit in das Erstrundenduell gegen SP Tre Penne, den Titelträger aus San Marino, doch Trainer Vardan Bichakhchyan hat seine Spieler vor Überheblichkeit gewarnt.

So möchte Shirak auch gegen Tre Penne jubeln
So möchte Shirak auch gegen Tre Penne jubeln ©Avetis Ghazanchyan

FC Shiraks Trainer Vardan Bichakhchyan hat seine Spieler davor gewarnt, den ersten Gegner in der UEFA Champions League 2013/14 auf die leichte Schulter zu nehmen.

Der armenische Meister empfängt am Dienstag in der ersten Qualifikationsrunde der Königsklasse im heimischen Gyumri-Stadion den SP Tre Penne, den Titelträger aus San Marino. Es ist das erste von insgesamt 213 Spielen in diesem Wettbewerb, der mit dem Finale am 24. Mai in Lissabon zu Ende geht. Letzte Saison gewann Shirak im zehnten Anlauf endlich sein erstes Duell in einem Europapokal, in der ersten Qualifikationsrunde der UEFA Europa League setzte man sich gegen FK Rudar Pljevlja mit insgesamt 2:1 durch.

Jetzt ist man gegen Tre Penne klarer Favorit, doch Bichakhchyan hebt warnend den Zeigefinger. "Wir denken nicht darüber nach, wer hier der Favorit ist, denn wir kennen unseren Gegner nicht", sagte er. "Vielleicht müssen wir noch während des Spiels ein bischen Scouting betreiben."

Tre Penne weiß vermutlich auch nicht viel mehr über Shirak und deren Höhenflug, seit Ex-Spieler Bichakhchyan dort vor zwei Jahren das Zepter übernommen hat. In seiner ersten Saison holte er den nationalen Pokal, in der zweiten den Meistertitel.

Auf den Sieger wartet als Belohnung in der nächsten Runde ein Duell mit dem FK Partizan, doch so weit möchte Bichakhchyan noch nicht denken. "Die zweite Runde? Wir müssen erst mal die erste überstehen. Unsere Spieler dürfen den Gegner nicht unterschätzen, wir müssen voll konzentriert in das Spiel gehen."

Tre Pennes Trainer Marco Protti gibt für das Hinspiel in Armenien schon mal die Marschroute aus. "Wir müssen hinten gut stehen, damit sie uns nicht in die Defensive drängen können, aber wir dürfen auch unsere Konter nicht vergessen", sagte er. "Es ist ziemlich warm hier und das macht es uns nicht leichter, weil sie uns gehörig unter Druck setzen werden."

Der Klub aus San Marino muss auf Abwehrspieler Vladimir Mikhaylovskiy verzichten, baut aber dafür auf seinen neuen Torhüter Gianmarco Pazzini, der Stammkeeper Federico Valentini abgelöst hat. Genügend Gelegenheiten, sich auszuzeichen, dürfte Pazzini auf jeden Fall bekommen.

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