Farfán: "So kann es weitergehen!"
Mittwoch, 11. Dezember 2013
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Schalke-Stürmer Jefferson Farfán und seine Teamkollegen zeigten sich nach dem 2:0-Sieg gegen Basel sehr erleichtert. Bei den Gästen aus der Schweiz saß der Frust indes tief.
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Schalke-Stürmer Jefferson Farfán und seine Teamkollegen zeigten sich nach dem 2:0 über Basel sehr erleichtert. Bei den Akteuren des FC Basel saß der Frust indes tief.
Benedikt Höwedes, Abwehr Schalke 04
Ich habe mich natürlich sehr geärgert, dass ich verletzt raus musste zur Pause, aber wir hatten das Spiel da schon gut unter Kontrolle. Basel hatte eigentlich keine Torchance, wir da allerdings auch noch nicht. Es war dann gut ohne Gegentor und mit einem Mann mehr in die Pause zu gehen und danach haben wir dann gut nach vorne gespielt und sind jetzt glaube ich verdient eine Runde weiter. Wir haben uns von dem Gerede um uns und unseren Trainer [Jens Keller] nicht beeindrucken lassen und sind ganz locker in dieses Spiel gegangen. Der Erfolg tut natürlich gut. Das Achtelfinale der Champions League zu erreichen, ist etwas ganz Besonderes.
Jefferson Farfán, Sturm Schalke 04
Die Rote Karte war für mich der vielleicht entscheidende Moment. Danach wussten wir, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen müssen. Basel ist ein starkes Team, aber mit unseren Fans im Rücken haben wir sie verdient geschlagen. Ich fühle mich richtig gut im Moment. Ich hätte heute auch ein Tor schießen müssen, habe aber eine ganze Reihe guter Chancen ausgelassen. Aber am Ende ist das gar nicht so schlimm, weil wir ja nach 90 Minuten gewonnen haben. So kann es weitergehen. Wer jetzt kommt im Achtelfinale ist mir persönlich egal. Wir müssen eh den Gegner besiegen, den das Los uns bringt. Dass alle vier Bundesligisten weiter sind, ist ein Zeichen der Klasse der Bundesliga. Hoffen wir, dass es so weiter geht.
Max Meyer, Mittelfeld Schalke 04
Wir waren von der ersten Minute an hochkonzentriert und haben die Basler gar nicht ins Spiel kommen lassen. Dann waren wir irgendwann ein Mann mehr und haben uns viele Chancen erspielt und am Ende auch verdient gewonnen. Wir sind ohne jede Angst und mit viel Spaß an dieses Spiel rangegangen. Wir haben heute für unseren Trainer und für den Verein gespielt - das hat man sicher auch gesehen. Wir sollten vielleicht die absoluten Top-Teams wie Barcelona jetzt erst mal vermeiden, das erhöht die Chance aufs Weiterkommen. Aber egal wer kommt, wir werden natürlich alles dafür geben, ins Viertelfinale einzuziehen.
Kevin-Prince Boateng, Mittelfeld Schalke 04
Ich denke, es war ein guter Sieg heute. Wir haben über die gesamten 90 Minuten gut gespielt, gut verteidigt und auch nach vorne was gezeigt. Am Ende hat uns ein bisschen Glück gefehlt, um das dritte oder vierte Tor noch zu machen. Wir haben uns vor dem Spiel zusammengesetzt und gesagt, dass wir als Team hier heute gewinnen müssen - und das haben wir geschafft. Riesen-Kompliment an unsere junge Mannschaft.
Valentin Stocker, Mittelfeld FC Basel 1893
Heute ist irgendwie alles gegen uns gelaufen. Die Vorentscheidung war sicher die Rote Karte gegen Ivan [Ivanov]. Ich hätte als Schiedsrichter vielleicht auch Benedikt Höwedes in der Situation davor die Rote Karte gegeben. Aber am Ende ist es müßig über Tatsachen-Entscheidungen zu diskutieren. Fest steht, dass sowohl Schalke als auch wir vor der Roten Karte keine guten Torchancen hatten. Am Ende müssen wir uns jetzt damit abfinden, dass wir nicht mehr in der Champions League dabei sind. Das ist an einem Abend wie heute sehr bitter.
Yann Sommer, Torwart FC Basel 1893
Natürlich sind wir alle sehr enttäuscht. Heute ist nicht viel für uns gelaufen. Unser Ziel war es über den Winter in der Champions League zu bleiben, aber wenn man zu einem so frühen Zeitpunkt eine Rote Karte hinnehmen muss, dann wird es natürlich sehr sehr schwer auf diesem Level. Elf gegen elf wäre es, denke ich, schon ein Duell auf Augenhöhe gewesen. Aber mit zehn gegen elf ist es natürlich sehr schwer. Wir haben letztendlich aber auch keine richtige Chance erarbeitet und nach vorne kaum Gefahr entwickelt. Schlussendlich muss man dann einen Schlussstrich ziehen und sagen: Jetzt ist es so. Jetzt geht es für uns in der Europa League weiter. Wir jammern heute also auf hohem Niveau. Wir sind weiter international dabei und das ist für den FC Basel, meiner Meinung nach, auch eine tolle Sache.