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Paris setzt sich in tollem Spiel gegen Barcelona durch

Paris Saint-Germain - FC Barcelona 3:2
Tore von David Luiz, Marco Verratti und Blaise Matuidi erschütterten die zuvor unbezwungene Abwehr der Gäste.

Blaise Matuidi feiert den entscheidenden Treffer
Blaise Matuidi feiert den entscheidenden Treffer ©AFP/Getty Images

David Luiz erzielt mit dem 1:0 Barcelonas erstes Gegentor in dieser Saison
Lionel Messi gleicht nur zwei Minuten danach aus, doch Marco Verratti markiert per Kopf seinen ersten Treffer für Paris
Blaise Matuidi erhöht auf 3:1, ehe Neymar wieder sehr schnell verkürzen kann
Xavi Hernández stellt mit dem 143. Einsatz in der UEFA Champions League einen Rekord auf
Nächste Spiele: APOEL - Paris, Barcelona - Ajax (21. Oktober)

Paris Saint-Germain schüttelte mit einem 3:2 gegen den FC Barcelona die zuletzt schwächeren Ergebnisse in der Ligue 1 ab und setzte in der Gruppe F ein echtes Ausrufezeichen.

Obwohl vor dem Spiel vor allem über Zlatan Ibrahimovićs Fersenverletzung gesprochen wurde, brauchte Paris nur zehn Minuten um zu zeigen, dass sie ohne ihren Spitzenstürmer auskommen können. David Luiz war der erste Spieler, der in dieser Saison gegen Barcelona treffen sollte. Lionel Messi glich zwar direkt aus, doch der französische Meister konnte einen weiteren Standard durch Marco Verratti zur erneuten Führung nutzen, bevor Blaise Matuidi und Neymar nach der Pause ebenfalls trafen.

Obwohl die Heimelf vor dem Anstoß im Parc des Princes unsicher war, wo sie aktuell steht, griff sie gleich mutig an und ließ den Ball zirkulieren, ähnlich, wie es die berühmte Gästeelf seit vielen Jahren zu tun pflegt. Auch ohne Ibrahimović schien man der Aufgabe gewachsen und ging in Führung, als Luiz einen Freistoß von Lucas kontrollieren und dann aus kurzer Distanz flach an Marc-André ter Stegen vorbeischießen konnte.

Es war nach 681 Minuten das erste Gegentor Barcelonas, das zuletzt in der vergangenen Saison einen Treffer kassiert hatte – da war es kaum überraschend, dass die Gäste wütend antworteten. Die Heimfans hatten den Führungstreffer kaum gebührend gefeiert, da spielte Messi einen Doppelpass mit Andrés Iniesta und überwand mit seinem starken linken Fuß Salvatore Sirigu zum 1:1.

Edinson Cavani zielte dann in einer spannenden Anfangsphase ein wenig zu hoch, ehe beide Seiten ein wenig durchatmeten und das Tempo herausnahmen, bis Sirigu einen akrobatischen Abschluss von Messi entschärfte. Nach 26 Minuten war dann Verratti zur Stelle, um nach einer Ecke von Thiago Motta sein erstes Tor überhaupt für Paris zu köpfen.

Nachdem Laurent Blancs Mannschaft zuvor ihre Gefährlichkeit bei Standards demonstriert hatte, traf sie per Konter zum dritten Mal an diesem Abend, als Matuidi am langen Pfosten eine Hereingabe von Gregory van der Wiel einschießen konnte. Doch Blanc dürfte frustriert haben, dass seine Schützlinge erneut einen schnellen Gegentreffer kassiert, diesmal durfte Neymar nach Pass von Daniel Alves am langen Pfosten vollenden.

Barcelona brachte Munir El Haddadi und Xavi Hernández ins Spiel– der mit seinem 143. Einsatz in der UEFA Champions League einen Rekord aufstellte – und versuchte noch, den Ausgleich zu erreichen. Paris beschränkte sich nun auf das Verteidigen der Führung und die Blaugrana diktierten das Geschehen. Marquinhos musste großartig reagieren, um einen Schuss von Jordi Alba zu blocken, ehe El Haddadi aus der zweiten Reihe nur den Pfosten traf, doch Paris rettete den Sieg über die Zeit.