Gehirn-OP bei Romas Leandro Castán
Donnerstag, 20. November 2014
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Leandro Castán muss sich einer Gehirn-Operation unterziehen. Der Verteidiger der AS Roma leidet an einer angeborenen Krankheit, die Schwindelgefühl hervorruft.
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Leandro Castán, Verteidiger von AS Roma, muss sich nächsten Monat einer Gehirn-Operation unterziehen. Der 28-Jährige leidet an einer "angeborenen vaskulären Abwandlung im Gehirn".
Diagnostiziert wurde das Problem im Anschluss an seine Auswechslung beim 1:0-Sieg gegen Empoli FC am 13. September, als der Brasilianer zur Halbzeit von akuten Schwindelgefühlen geplagt wurde. Danach wurden einige Tests durchgeführt, die ergaben, dass eine anormale Anordnung von Blutgefäßen erhöhten Druck auf Castáns Gehirn ausüben.
In einer Pressemitteilung des Vereins hieß es: "Das Kavernom ist für den Spieler nicht lebensbedrohlich. Tatsächlich befindet er sich in einem körperlich ausgezeichneten Zustand. Allerdings besteht ein Risiko, dass die Symptome erneut auftreten."
"Deshalb haben sich die medizinische Abteilung, der Verein und der Spieler für einen neurochirurgischen Eingriff Anfang Dezember entschieden, um das Problem zu beheben. Anschließend wird er wieder regelmäßigem Hochleistungssport nachgehen können."
Der zweimalige brasilianische Nationalspieler wechselte 2012 zu der Roma und entwickelte sich in seinen ersten beiden Spielzeiten, in denen er 30, bzw. 36 Begegnungen absolvierte, zu einem der besten Verteidiger der Serie A.