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Salzburg schöpft Mut

Österreichs Meister muss gegen Hapoel Tel-Aviv die 2:3-Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen. Trainer und Spieler versprühen vor dem Entscheidungsspiel Optimismus.

Rabiu Afolabi (Mitte) und Co. haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben
Rabiu Afolabi (Mitte) und Co. haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben ©Getty Images

Österreichs Meister FC Salzburg muss gegen Hapoel Tel-Aviv FC die 2:3-Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen. Trainer und Spieler versprühen vor dem Entscheidungsspiel Optimismus.

Trotz der schwierigen Ausgangsposition nach der 2:3-Heimniederlage im Hinspiel glaubt Trainer Huub Stevens an die Chance auf den Einzug in die Gruppenphase der UEFA Champions League. "Wenn wir nicht an eine Chance glauben, bräuchten wir gar nicht nach Tel Aviv zu fliegen", sagte der Niederländer. "Die Aufgabe ist natürlich sehr schwer, aber sicher auch machbar. Wir haben noch eine 30-prozentige Chance, und die wollen wir nützen."

Auch seine Spieler geben sich betont optimistisch. "Bei uns denkt noch keiner an die [UEFA] Europa League. Wir werden alles versuchen, um die kleine Chance zu einer großen Sensation zu gestalten. Ich bin sicher, dass wir diese Chance noch haben, und da muss ich uns nicht stark reden", meinte etwa Jakob Jantscher. Der Flügelspieler kann ebenso wie Teamkollege Franz Schiemer aufgrund einer Gelbsperre nicht am Rückspiel teilnehmen.

Angreifer Roman Wallner, der beim 2:3 vom Elfmeter-Punkt den Endstand fixierte, erwartet ein Geduldspiel: "Wir glauben an uns und die Möglichkeit einer Sensation. Wir müssen geduldig bleiben, auf unsere Chancen warten und diese nützen."

Während für Hapoel am Wochenende die Generalprobe misslang - die Elf von Trainer Eli Gutman verlor bei Hapoel Haifa FC mit 0:1 - begann bei den Mozartstädtern direkt nach Schlusspfiff des Hinspiels bereits die Vorbereitung auf Dienstag, da das ursprünglich für Sonntag angesetzte Spitzenspiel gegen den SK Sturm Graz aufgrund von Terminproblemen verschoben werden musste.