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Rostov wehrt PSV ab und zieht in die Europa League ein

Rostov wehrte sich gegen eine starke Schlussphase von PSV und verdiente sich so ein torloses Remis, wodurch sie im Februar in der UEFA Europa League weiterspielen.

See how Rostov qualified for the UEFA Europa League
See how Rostov qualified for the UEFA Europa League

Rostov wehrte sich gegen eine starke Schlussphase von PSV Eindhoven und erreicht so den dritten Platz in Gruppe D. Somit ziehen die Russen in die Runde der letzten 32 der UEFA Europa League ein, PSV scheidet ganz aus.

PSV hätte einen Sieg benötigt, um den Gegner zu überholen, startete jedoch langsam und fand erst im Lauf der ersten Halbzeit ins Spiel. Bart Ramselaar schoss zweimal von der Strafraumgrenze aufs Tor.

Die Gastgeber erarbeiteten sich nach der Pause mehr und mehr Räume und Ballbesitz, hatten jedoch bis zu den letzten fünf Minuten Probleme dabei, klare Chancen herauszuspielen. Rostovs Keeper Soslan Dzhanaev gab eine Glanzparade gegen Siem de Jong zum Besten und blockierte einen Schuss von Gastón Pereiro bevor Vladimir Granat Ramselaars Nachschuss von der Linie kratzte.

PSV gab in den letzten Momenten alles, doch Rostov zog sich in den eigenen Strafraum zurück und hielt stand – und die Feier nach Schlusspfiff war lang und laut.

Schlüsselspieler: Bart Ramselaar (PSV)
Einer von PSVs Lichtblicken. Wenn sie tatsächlich zum Abschluss kamen, war es in der Regel Ramselaar, und er gab sein bestes, um Räume zu kreieren und das Spiel vorne zu gestalten. Der 20-Jährige kam auch von seiner Physis her mit Rostovs Mittelfeldspielern klar.

PSV muss für vorsichtigen Start bezahlen
Phillip Cocus Entscheidung, fünf Verteidiger aufzustellen, war überraschend. PSV schien im Mittelfeld oft in der Unterzahl zu sein und wenn sie den Ball mal nach vorne bekamen, blieben in der Regel immer noch drei Verteidiger hinten, die Rostovs einzigen Stürmer Sardar Azmoun bewachten. Eine offensivere Formation hätte hier vielleicht den Unterschied gemacht.

Überraschungspaket
Rostov war in Gruppe D klar der Underdog, schlug sich im Endeffekt jedoch wacker. Der kompakte, unspektakuläre Spielstil funktionierte gut und die zwei Stürmer Azmoun und Dmitri Poloz sahen immer gefährlich aus, wenn sie die Chance bekamen. Die Verteidigung war stabil und sie kamen gut mit PSVs sporadischen Attacken klar.

©AFP/Getty Images
©AFP/Getty Images