Samir Nasri über Marseille, Arsenal, City und Sevilla
Dienstag, 22. November 2016
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Samir Nasri spricht mit UEFA.com über seine verschiedenen Stationen in der UEFA Champions League, über sein "Vorbild" Arsène Wenger und über seine ersten Eindrücke in Sevilla.
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Über Marseille …
Ich war sehr entschlossen und ambitioniert. Natürlich hatte ich Talent. Deshalb wurde ich in die Akademie aufgenommen und deshalb wollte mich Olympique de Marseille auch schon im Alter von neun Jahren haben. Ich hatte aber schon immer das Verlangen, der Beste zu sein. Deshalb bin ich bereits mit 17 Jahren Profi geworden.
Über Arsenal …
Arsenal war mir schon immer sehr sympathisch, denn Arsène Wenger war ihr Trainer und es gab bei diesem Klub immer sehr viele französische Spieler. Als ich 2004 Profi wurde, hatten sie gerade ihr Team der "Invincibles" zusammen. Dort spielten Henry, Pirès und Vieira. In Frankreich hat man diese Mannschaft sehr intensiv verfolgt. Für mich war Arsène Wenger, als ich ihn das erste Mal traf, ein Vorbild. Es war großartig, mit ihm zusammenzuarbeiten. Ich habe keine Sekunde gezögert.
Über Manchester City …
Dort hatte ich die Chance, Pokale zu gewinnen: die Premier League, den League Cup und den Community Shield. Wir hatten in der UEFA Champions League keinen großartigen Erfolg, außer in der letzten Saison, als wir ins Halbfinale gekommen sind. Als Spieler habe ich mich dort in vierlei Hinsicht weiterentwickelt, denn ich habe mit vielen großartigen Profis zusammengespielt. Ich musste mich anpassen und für die Mannschaft arbeiten. Ich habe gute Erinnerungen, weil ich zwei gute Saisons hatte. Es gab Zeiten, in denen es nicht so gut lief. Das hat mir aber geholfen, um mental stärker zu werden.
Über Sevilla …
Ich musste meine Liebe für das Spiel wieder finden. In der letzten Saison war ich sechs Monate lang verletzt. Ich habe den Fußball sehr vermisst. Sevilla hat dreimal in Folge die UEFA Europa League gewonnen und jetzt sind sie in der UEFA Champions League dabei. Sie kämpfen um einen Platz unter den ersten vier Plätzen in der Liga. Sportlich gesehen ist es also eine sehr spannende Herausforderung. Auch der Lebensstil und das Klima gefallen mir sehr.