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4. Spieltag: Fünf Lehren für den BVB

Der BVB konnte am Mittwochabend feiern - den dritten Sieg im vierten Spiel und Platz eins in der Gruppe F. UEFA.com-Reporter Matthias Rötters zählt fünf weitere positive Lehren aus dem 1:0-Sieg gegen Sporting auf.

Adrián Ramos war der gefeierte Mann beim BVB
Adrián Ramos war der gefeierte Mann beim BVB ©AFP/Getty Images

1. Ramos ist eine Alternative

Der Kolumbianer Adrián Ramos wurde durch sein Tor gegen Sporting zum Mann des Abends. Auch Trainer Thomas Tuchel lobte: "Adrián hat heute genau das abgeliefert, was ich von ihm sehen wollte. Er tut alles fürs Team, und dass er dann auch noch trifft, ist natürlich besonders schön." Kurios: In seinem ersten Champions-League-Spiel über 90 Minuten traf der Stürmer direkt. Auch in seinen beiden einzigen Einsätzen über 90 Minuten in dieser Bundesliga-Saison (drei insgesamt) traf Ramos jeweils. Er ist also immer eine echte Alternative.

2. Tuchel ist mutig

Am Mittwochabend wurde Ramos zur Alternative für Pierre-Emerick Aubameyang, den Tuchel kurz vor dem Spiel wegen "interner Gründe" auf die Tribüne setzte. Nach dem Spiel erklärte Tuchel: "Es war keine leichte Entscheidung, aber eine Entscheidung, die sein musste. Entweder bist Du als Trainer immer konsequent oder nie." Er entschied sich für die erste Variante und machte damit alles richtig. Auch weil Ramos seinem Chef ein 0:0 ersparte.

Das goldene Tor von Ramos
Das goldene Tor von Ramos

3. Fans sind geduldig

Ein 0:0 wäre an diesem Abend nämlich durchaus drin gewesen. Es schien, als fehlte beiden Teams der allerletzte Biss, unbedingt ein Tor zu erzielen. Der BVB wirkte streckenweise etwas weniger frisch als sonst, was zum Beispiel Gonzalo Castro nach dem Spiel auch mit den vielen Spielen der letzten Wochen erklärte. Das Dortmunder Publikum blieb derweil ganz locker und cool, auch wenn das übliche BVB-Feuerwerk auf dem Platz ausblieb.

4. Die 1B reicht

Und so reichte eine 1B-Leistung mit einem 1B-Team (neben Aubameyang fehlten ja auch weiterhin Spieler wie Marco Reus, Marcel Schmelzer oder Shinji Kagawa, einige andere sind noch nicht wieder in Topform), um den Vorjahres-Zweiten der portugiesischen Liga in Schach zu halten. "Das Ergebnis stimmt heute, alles andere ist zweitrangig", erklärte Tuchel.

5. Real ist jetzt Außenseiter

Der BVB-Coach zeigte sich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel in Angriffslaune und wirkte nur einmal wirklich fröhlich, als er von der neuen Tabellen-Konstellation in der Gruppe F sprach. In dieser liegt der BVB nun zwei Punkte vor Real, das für eine Chance auf den Gruppensieg nun am 5. Spieltag zu einem Sieg in Lissabon verdammt ist, wenn man von einem Heimerfolg des BVB gegen Legia Warschau (Hinspiel 6:0) ausgeht.

Wohl auch deshalb stellte Julian Weigl klar: "Platz eins in der Champions League ist unheimlich wichtig. Den wollen wir uns jetzt nicht mehr nehmen lassen. Wir haben alles in der Hand."