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Juve-Fan marschiert zu Fuß nach Berlin

Nicolò De Marchi hat es geschafft - der Juventus-Fan hat die mehr als 900 Kilometer von Turin nach Berlin größtenteils zu Fuß zurückgelegt und von den Bianconeri dafür ein Endspielticket bekommen.

Juve-Fan Nicolo De Marchi
Juve-Fan Nicolo De Marchi ©UEFA.com

"Als ich in Berlin angekommen bin, waren die Schmerzen weg", sagte Nicolò De Marchi zu UEFA.com, nachdem der 22-Jährige seine Ankündigung wahr gemacht und einen Großteil der Strecke von Turin nach Berlin zum Finale zu Fuß zurückgelegt hatte.

Nach neun Tagen auf der Straße und mehr als 900 Kilometern erreichte De Marchi am Freitag Berlin. Er hatte fast die gesamte Strecke zu Fuß hinter sich gebracht, mit Ausnahme von ein paar Abschnitten mit dem Fahrrad und zwölf Kilometern, die er erlaubterweise mit dem Auto zurücklegte.

"Alles fing mit einem Tweet von Juventus an, in dem sie die Fans fragten, was wir tun würden, wenn Juve das Finale erreicht", erklärte De Marchi. "Ich sagte, dass ich dann zu Fuß nach Berlin gehen würde. Daraufhin hat man mich kontaktiert und mir die Chance auf ein Endspielticket angeboten, was mein absoluter Traum war. Juventus sagte zu mir: 'Nachdem nicht viel Zeit und es ein weiter Weg ist, stellen wir Dir auch ein Fahrrad zur Verfügung.' Ich habe ohne Zögern angenommen."

De Marchi sollte das Olympiastadion eigentlich schon am Donnerstag erreichen, doch wegen großer Erschöpfung benötigte er einen Tag länger. "Meine Füße sind im Grunde in Ordnung - das Problem sind meine Beine", sagte er. "Meine Waden mussten in den letzten Tagen richtig leiden, aber als ich in Berlin angekommen bin, waren die Schmerzen weg. Ich freue mich so sehr, dass ich es geschafft habe und hier bin."

"Die körperliche Belastung, die enorm war, ist von Tag zu Tag größer geworden. Ich hatte am Abend Schmerzen, dann auch schon am Nachmittag. An einem Tag zum Ende hin bin ich aufgestanden und meine Beine haben mir kaum noch gehorcht. Es war so hart. Ich weiß nicht, wo ich die Kraft dafür hergenommen habe. Ich glaube, sie kam von den Leuten, meiner Familie und meinen Freunden, die mich immer unterstützt haben."

Es war zwar eine schmerzhafte, aber auch erfüllende Reise. "Zu den besten Momenten der Reise gehört der Start, als ich von einem leeren Stadion aufgebrochen bin", sagte er. "Das war herrlich. Die tagtägliche Unterstützung der Menschen war sehr bewegend. Das hat mich stärker gemacht. Genauso wie die Tatsache, dass es mit jedem Tag schwerer und schwerer wurde, und ich mir immer wieder gesagt habe: 'Es ist alles in Ordnung, ich werde es schaffen'."

"Der schlimmste Moment war immer, wenn ich zu Fuß oder mit dem Rad einen steilen Anstieg hoch musste. Ich kam um eine Kurve, habe es gesehen und gesagt: 'Oh nein, schon wieder ein Anstieg', was eine weitere große Belastung für meine Beine bedeutete. Es war hart, aber ich habe es immer geschafft. Ich habe weitergemacht und auf meine letzten Energiereserven vertraut. Und jetzt bin ich hier!"

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