Lahm, Bale, Rooney im Weihnachtsfrieden-Film
Freitag, 12. Dezember 2014
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Wayne Rooney, Philipp Lahm, Hugo Lloris, Bastian Schweinsteiger und Gareth Bale sind in einem Film zu sehen, der die außergewöhnliche Geschichte des Weihnachtsfriedens von 1914 erzählt.
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Wayne Rooney, Philipp Lahm, Hugo Lloris, Bastian Schweinsteiger und Gareth Bale haben bei einem Film mitgewirkt, der die bewegende Geschichte von Soldaten erzählt, die im Mittelpunkt des Weihnachtsfriedens von 1914 standen.
Der vierminütige Film von Drehbuchautor Michael Morpurgo (Autor des Romans "Gefährten"), zeichnet die Geschehnisse in Flandern vor gut 100 Jahren nach. An einem kalten Dezemberabend ließen die Soldaten auf beiden Seiten der Frontlinie die Waffen sinken, sie sangen Weihnachtslieder und spielten gemeinsam Fußball. Rooney, Lahm, Lloris, Schweinsteiger und Bale lesen aus Briefen vor, in denen die Soldaten an der Front damals über die außergewöhnlichen Ereignisse berichteten. Auch Sir Bobby Charlton, Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps und die Ex-Nationalspieler Paul Breitner und Michel Platini haben daran mitgewirkt.
Sir Bobby, eine Legende von Manchester United FC, sagte: "Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich an diesem Film mitwirken durfte. Es ist eine schöne Vorstellung, dass der Fußball die Menschen zusammenbringt, selbst unter so grausamen Umständen wie damals, mitten im Krieg." Der französische Staatspräsident François Hollande fügte hinzu: "Dieser universelle Sport gab diesen Soldaten eine kurze Chance, ihre Waffen und ihre Uniformen niederzulegen. An diesem Weihnachtsmorgen 1914 waren sie nicht länger Franzosen, Engländer, Deutsche oder Belgier; sie waren einfach nur Männer. Diese Geschichte ist die größte Hommage an den Sport und den Fußball, die man sich nur vorstellen kann."
"Ich denke, es ist von großer Bedeutung, dass die UEFA dies umgesetzt hat und dass die Politiker und Fußballer aus verschiedenen Ländern zusammengekommen sind, um die Bedeutung dieser einzigartigen Geschichte zu begreifen und zu verstehen", sagte Morpurgo. "Deshalb wurde der Film gedreht. Dies geschah, weil wir alle realisiert haben, welch Moment der echten Hoffnung es für die Menschen war, die damals in dieser Situation waren. Die Hoffnungen wurden zerschlagen, aber all diese Jahre später hat sich die Hoffnung zu großen Teilen ausgezahlt. Leider durften es die Menschen von damals nicht mehr erleben, aber mir scheint es - und dies gilt für alle Nationen - dass man nicht in einen Krieg geht, um danach noch einen Krieg zu beginnen. Wenn diese Soldaten einen Gedanken im Kopf hatten, dann dieser: 'Ich tue dies, weil ich will, dass meine Seite gewinnt. Aber ich will, dass meine Kinder und Enkel in Frieden aufwachsen.'"