Gib COVID-19 keine Chance und befolge die fünf Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation und der FIFA, um die Verbreitung der Krankheit zu stoppen.

1. Hände waschen 2. In die Ellenbeuge husten 3. Nicht ins Gesicht fassen 4. Abstand zu Mitmenschen halten 5. Bei Krankheitssymptomen zuhause bleiben

Weitere Informationen hier >

Déjà-vu für Bayer gegen Monaco

Bayer 04 Leverkusen - AS Monaco FC0:1
Die Werkself verpasste durch die zweite Niederlage gegen Monaco den vorzeitigen Gruppensieg.

Bayer verliert zum zweiten Mal gegen Monaco mit 0:1
Trotz der Niederlage zieht Leverkusen vorzeitig ins Achtelfinale ein
Schwache erste Halbzeit von beiden Teams
Lucas Ocampos erzielt die Führung für Monaco nach 72 Minuten
Nächste Spiele: Benfica - Leverkusen, Monaco - Zenit (9. Dezember)

Bayer-Trainer Roger Schmidt tauschte vor der Partie gegen Monaco auf drei Positionen im Vergleich zum 3:1-Sieg in Hannover. So spielten Giulio Donati, der zuletzt gesperrte Wendell und Gonzalo Castro für Roberto Hilbert, Sebastian Boenisch und Simon Rolfes. Bei Monacos Coach Leonardo Jardim mussten im Vergleich zum enttäuschenden 2:2 gegen Kellerkind Caen gleich vier Spieler auf die Bank. Da ersetzten Andrea Raggi, João Moutinho, Nabil Dirar und Tiémoué Bakayoko die zuletzt schwachen Fabinho, Bernardo Silva, Geoffrey Kondogbia und Valère Germain.

Dass Leverkusen die Partie und damit den Gruppensieg schnell klar machen wollte, unterstrichen sie von der ersten Minute an. Genauer gesagt von der zweiten Minute. Da legte Stefan Kießling für Hakan Çalhanoğlu auf, und der zwang mit einem 25-Meter-Hammer den Keeper der Monegassen, Danijel Subašić, zu einer ersten Glanztat.

Danach wurde das Spiel aber deutlich schlechter. Auf die nächste Bayer-Chance mussten die gut 26 000 Zuschauer in der BayArena dann bis zur 26. Minute warten. Eine zu kurze Abwehr von Aymen Abdennour landete vor den Füßen von Lars Bender und der hagelte das Leder aus gut 16 Metern nur an die Latte. Das war es dann auch in Halbzeit eins. Von den Monegassen war gar nichts zu sehen und Leverkusen spielte die schlechteste Halbzeit der bisherigen Champions-League Saison.

Auch in den zweiten 45 Minuten das gleiche Bild: Leverkusen war bemüht, das Spiel zu machen, aber mit wenig Fortune. Das galt auch für den kurz zuvor eingewechselten Josip Drmić in der 66. Minute. Der Schweizer hatte nach schönem Pass nur noch Keeper Subašić vor sich, scheiterte dann aber an seinen Nerven und schob den Ball aus knapp sieben Metern links am Tor vorbei.

Besser machte es dann Monaco. Wie im Hinspiel nutzten die Franzosen die allererste Chance des Spiels zur Führung. Keine 60 Sekunden nach seiner Einwechselung war es Lucas Ocampos, der in der 72. Minute das 1:0 erzielte. Nabil Dirar hatte zuvor von der rechten Seite geflankt und Ocampos musste den Ball mit seinem dritten Ballkontakt nur über die Torlinie schieben.

In der Folge versuchte Leverkusen zwar noch, mit aller Macht den Ausgleich zu erzielen, aber Monacos Abwehrbollwerk hielt. Am Dienstag, den 9.12. kann Bayer im letzten Gruppenspiel gegen die bereits ausgeschiedenen Portugiesen von SL Benfica allerdings immer noch den Gruppensieg klarmachen.

Oben