Atlético bangt um Costa und Turan
Samstag, 17. Mai 2014
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Diego Costa und Arda Turan drohen Club Atlético de Madrid für das Finale der UEFA Champions League gegen Real Madrid CF - die ebenfalls Verletzungsprobleme haben - auszufallen.
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Club Atlético de Madrid bangt im Finale der UEFA Champions League gegen Real Madrid CF um den Einsatz seiner beiden Stars Diego Costa und Arda Turan, die sich beim 1:1 beim FC Barcelona verletzt haben.
Mit diesem Remis sicherten sich die Rojiblancos zwar ihren zehnten Meistertitel, den ersten seit 1996, doch Trainer Diego Simeone muss diesen Triumph möglicherweise teuer bezahlen, denn der Einsatz seiner beiden Schlüsselspieler in Lissabon am nächsten Samstag ist mehr als fraglich. Torjäger Costa musste im Camp Nou schon in der 16. Minute mit Oberschenkelproblemen vom Platz, Arda Turan folgte ihm sieben Minuten später mit Beckenschmerzen. Noch gibt es keine offizielle Stellungnahme von Atlético zur Schwerde der Verletzungen.
Auch Real Madrid bangt um den Einsatz zwei seiner Stars, doch Trainer Carlo Ancelotti gab sich optimistisch, am nächsten Samstag wieder auf Cristiano Ronaldo und Karim Benzema zurückgreifen zu können. Der Portugiese musste unmittelbar vor dem letzten Ligaspiel gegen RCD Espanyol wegen einer Muskelverletzung passen, die er sich beim Aufwärmen zugezogen hatte.
"Cristiano fühlte sich vor dem Spiel nicht wirklich wohl", erklärte Ancelotti nach dem 3:1-Erfolg seiner Mannschaft. "Gestern hat er noch gut trainiert und sich zuversichtlich gezeigt. Wir haben beschlossen, heute nichts zu riskieren. Tests haben ergeben, dass er eine leichte Zerrung hat. Er hat jetzt genügend Zeit, sich bis zum Finale zu erholen."
Zu Benzema, der in der 67. Minute durch Álvaro Morata ersetzt wurde, sagte Ancelotti: "Er hat sich eine leichte Leistenzerrung zugezogen. Ich glaube nicht, dass sein Einsatz im Finale in Gefahr ist."
Zufrieden zeigte sich der 54-Jährige, dessen Team die Saison als Dritter abschloss, auch mit dem Fitnesszustand von Abwehrspieler Pepe, der zuletzt wegen Wadenproblemen gefehlt hatte. "Pepe geht es besser, er wird morgen wieder ins Training einsteigen. Wir sind zuversichtlich, dass er spielen kann."