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Ein Treffen unter guten Bekannten

Die Begegnung zwischen dem AC Milan und dem FC Barcelona gehört in der UEFA Champions League längst zum festen Inventar, am Dienstag stehen sich beide Klubs zum siebten Mal seit September 2011 gegenüber.

Lionel Messi und Zlatan Ibrahimović nach dem Viertelfinal-Duell 2012
Lionel Messi und Zlatan Ibrahimović nach dem Viertelfinal-Duell 2012 ©AFP/Getty Images

Von Michael Reiziger bis Bojan Krkić – oder Patrick Kluivert, Ronaldo und Zlatan Ibrahimović – die Liste der Spieler, die sowohl das Trikot des AC Milan wie auch des FC Barcelona getragen haben, ist ungewöhnlich lang. Bevor sich die beiden Traditionsklubs zum siebten Mal seit September 2011 in der UEFA Champions League gegenüberstehen, nimmt UEFA.com die ungewöhnliche Verbindung zwischen diesen beiden Teams näher unter die Lupe.

"Das Schicksal macht manchmal komische Dinge – ich liebe die Champions League", sagte AFC Ajax-Leihgabe Bojan Krkić, als er erfuhr, dass er mit den Niederländern in der Gruppe H auf seine beiden Ex-Klubs aus Barcelona und Mailand treffen wird. Denn auch Ajax hat eine besondere Beziehung zu diesen zwei Teams. Los ging es damit 1997, als Abwehrspieler Reiziger via Mailand, wo er nicht wirklich Fuß fasste, nach Barcelona wechselte.

Dort holte sich der Rechtsverteidiger mit den Azulgrana in sieben Jahren zweimal die Meisterschaft. Er war der erste von vier Spielern, die 1995 mit Ajax den Pokal der europäischen Meistervereine holten und anschließend die Trikots von Barça und Milan trugen.

Edgar Davids, Winston Bogarde und Kluivert folgten in Reizigers Fußstapfen. Doch die enge Verbindung zwischen Amsterdam, den Katalanen und den Lombarden begann schon viel früher. Johan Cruyff und Ronald Koeman wechselten von Ajax nach Spanien, Ruud Gullit und Marco van Basten verdienten später bei Milan ihre Brötchen. Nicht zu vergessen auch Frank Rijkaard, der mit den Rossoneri 1990 gegen SL Benfica die Königsklasse gewann und dieses Kunststück 2006 als Trainer von Barcelona wiederholte.

Auch Christophe Dugarry, Demetrio Albertini und Francesco Coco gingen mit mehr oder weniger Aufsehen von Barcelona nach Mailand oder den umgekehrten Weg. Für mehr Aufsehen sorgte schon der Wechsel vom ehemaligen Weltfußballer Rivaldo von Barcelona nach Mailand, auch wenn er dort nie an seine früheren Leistungen anknüpfen konnte. Gleiches galt für seinen Landsmann Ronaldo, der bei Milan seine Karriere ausklingen ließ, nachdem er zuvor für die Spanier 1996/97 in 37 Ligaspielen 34 Mal erfolgreich war.

Ronaldinho nahm denselben Weg. Nächster in dieser Reihe war Ibrahimović, der 2009 von den Spaniern nach Mailand ging und dort auch gemeinsam mit Mark van Bommel spielte, der ja ebenfalls in Barcelona große Erfolge gefeiert hatte. "Was den Glamour-Faktor angeht, gibt es nichts besseres als Barcelona und Milan", sagte Celtic FC-Trainer Neil Lennon, dessen Team die Gruppe H komplettiert. Zumindest angesichts der oben aufgeführten Namen fällt es schwer, ihm zu widersprechen.

Die Neuauflage Milan gegen Barcelona gibt es am 22. Oktober, am 6. November folgt das Rückspiel im Camp Nou.

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