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Tymoshchuk will im Konzert der Großen mitmischen

Letzte Saison gewann Anatoliy Tymoshchuk mit den Bayern die UEFA Champions League, jetzt will der Ukrainer mit Zenit St. Petersburg erstmal in die Play-offs, doch da hat Nordsjælland etwas dagegen.

Anatoliy Tymoshchuk (links) jubelt mit Andrey Arshavin über ein Tor für Zenit
Anatoliy Tymoshchuk (links) jubelt mit Andrey Arshavin über ein Tor für Zenit ©Getty Images

Mittelfeldspieler Anatoliy Tymoshchuk hofft, dass der FC Zenit St Petersburg im Rückspiel nicht dafür büßen muss, beim FC Nordsjælland nur ein Tor erzielt zu haben. Dennoch stehen die Chancen auf das Erreichen der Play-offs der UEFA Champions League nicht schlecht, reichte dieses Tor doch zu einem 1:0-Erfolg der Russen in Dänemark.

Tymoshchuk, der in Farum in der ungewohnten Rolle als Rechtsverteidiger auflief, musste mit ansehen, wie die Torjäger Andrey Arshavin und Hulk beste Chancen ausließen, ehe Aleksandr Kerzhakov Nordsjællands Torhüter Martin Hansen doch noch bezwingen konnte.

Der ukrainische Nationalspieler, der letzte Saison mit den Bayern die UEFA Champions League gewann, war dennoch nicht zufrieden mit dem Ergebnis. "Dass die Dänen aggressiv spielen, viel in Bewegung sind und versuchen würden, uns unter Druck zu setzen, haben wir gewusst. Aber trotzdem hätten wir unsere Chancen in der ersten Hälfte besser nutzen müssen, erklärte der 34-Jährige, der im Juni aus München zu dem Klub zurückkehrte, mit dem er 2008 den UEFA-Pokal gewonnen hatte. "Wir waren die bessere Mannschaft, aber das 1:0 ist noch keine Vorentscheidung, wir müssen voll konzentriert in das Rückspiel in St. Petersburg gehen."

Obwohl Tymoshchuk keinen Zweifel hat, dass Zenit die bessere Mannschaft hat und eigentlich ungefährdet die Play-offs erreichen müsste, hebt er warnend den Zeigefinger. "Das ist eine typisch skandinavisch spielende Mannschaft, die nie aufgibt. In St. Petersburg müssen wir 100 Prozent geben und zwar über 90 Minuten und falls notwendig auch in der Nachspielzeit."

Ziel der Dänen wird es sein, möglichst lange ein 0:0 zu halten, um die favorisierten Russen zu frustrieren. "Ich werde jetzt nicht unsere Taktik verraten, die werden sie schon sehen, wenn das Spiel läuft", drohte Torhüter Hansen, der im Hinspiel sein Europapokaldebüt feierte. "Wenn wir bis 15 Minuten vor dem Ende ein 0:0 halten, kann alles passieren."

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