Austria hat Respekt
Montag, 29. Juli 2013
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Bei den Violetten weiß man über die Gefahr von HF Hafnarfjördur Bescheid. Islands Meister sollte dennoch zu schlagen sein, geht es nach Trainer Nenad Bjelica.
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Österreichs Meister FK Austria Wien trifft in der dritten Runde der Qualifikation zur UEFA Champions League am Dienstag (18.00 Uhr) auf Islands Titelträger HF Hafnarfjördur. Nach dem Ausscheiden des SK Sturm Graz gegen Breidablik in der UEFA-Europa-League-Qualifikation ist man auch in Wien vorsichtiger geworden. Einen Sieg halten die Verantwortlichen der Veilchen aber dennoch für realistisch.
"Ich habe absoluten Respekt vor Hafnarfjördur, das weiß auch meine Mannschaft. Natürlich hat die Austria mehr Qualität, aber im Fußball gewinnt oft auch jenes Team mit der größeren Überzeugung. Die müssen wir haben", erklärte Austria-Trainer Nenad Bjelica. Nicht zuletzt auch, weil Bjelica die zweite Qualifikationsrunde von Hafnarfjördur gegen Litauens FK Ekranas gesehen hat. Die Isländer setzten sich mit einem Gesamtscore von 3:1 durch.
Die Generalprobe für das erste Spiel der Austria in der Qualifikation zur Meisterrunde am vergangenen Wochenende ist für Bjelicas Team in die Hose gegangen. Gegen den FC Salzburg setzte es eine herbe 1:5-Watsche. Der Austria-Coach hat dennoch Vertrauen in sein Team: "Ich bin überzeugt, dass wir nach der harten Niederlage aufstehen werden und ein anderes Gesicht zeigen."
Gegen die Isländer will Bjelica eine starke Offensive sehen, selbst wenn das gegen die defensiv gut organisierten Männer von Trainer Heimir Gudjónsson schwer werden dürfte. "Sie verteidigen mit elf Leuten, spielen taktisch diszipliniert und versuchen, bei Ballgewinn schnell zu kontern", so der Kroate. Der Kapitän der Veilchen, Manuel Ortlechner, schlägt in die gleiche Kerbe: "Die Isländer spielen taktisch diszipliniert und bringen viel Leidenschaft mit, das dürfte eine harte Nuss werden."
Bjelica kann gegen Hafnarfjördur, bis auf drei Ausfälle, mit dem gesamten Team planen. Einzig der langzeitverletzte Thomas Simkovic (Wadenbeinbruch) und die sich im Aufbau befindlichen Dare Vrsic und Roman Kienast stehen nicht zur Verfügung.
Trotz der drei fehlenden Spieler, ist für Austrias Sportvorstand Thomas Parits eines klar: "Wir wollen in die nächste Runde. Geht die Mannschaft mit dem nötigen Biss in die beiden Partien, werden wir die Hürde nehmen."