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Ramos will endlich ins Finale einziehen

"Wir wollen Revanche", sagte Sergio Ramos vor dem Halbfinal-Rückspiel von Real Madrid CF gegen Borussia Dortmund und fügte hinzu, dass "es keine größere Motivation gibt, als im Finale zu spielen".

Sergio Ramos auf Madrids Pressekonferenz am Montag
Sergio Ramos auf Madrids Pressekonferenz am Montag ©Getty Images

Keine Ausreden - Sergio Ramos weiß ganz genau, dass Real Madrid CF in der vergangenen Woche bei Borussia Dortmund völlig verdient verloren hat. Der spanische Nationalspieler hat jedoch noch lange nicht aufgegeben.

Madrid verlor im Halbfinal-Hinspiel der UEFA Champions League mit 1:4 in Dortmund und steht jetzt vor einer ganz hohen Hürde, wenn man zum erstem Mal seit elf Jahren wieder ins Endspiel, das die Spanier damals gewinnen konnten, einziehen will. Verteidiger Ramos hat einen Großteil dieser Zeit bei Real verbracht und ist fast schon verzweifelt, da er endlich den wichtigsten Vereinswettbewerb Europas gewinnen will.

"Es gibt keine größere Motivation, als im Finale der UEFA Champions League zu spielen", sagte Ramos, der mit Spanien die FIFA-Weltmeisterschaft und zweimal die UEFA-Europameisterschaft gewinnen konnte. "Ich bin seit acht Jahren hier und habe nie in einem gespielt. Nichts ist schöner. Wir müssen daran glauben, dass wir es noch schaffen können."

So bewundernswert der Optimismus von Ramos ist, die Chancen stehen jedoch alles andere als gut, das dritte Halbfinal-Ausscheiden in Folge noch zu verhindern. Jürgen Klopps Mannschaft, die in der Gruppenphase ein Remis in Madrid holen konnte, hat auch in der K.-o.-Phase überzeugt und ist im laufenden Wettbewerb als einziges Team noch ungeschlagen.

"Wir wollen Revanche", fügte Ramos, der in Dortmund als Rechtsverteidiger auflaufen musste, hinzu. "Wir haben negative Gedanken aus dem Hinspiel und wollen morgen gut spielen. Wir wissen, dass unsere Fans uns von der ersten Minute an unterstützen werden, aber es wird uns nichts bringen, wenn wir nicht konzentriert an das Spiel herangehen. Wir wissen, was wir tun müssen und was in Dortmund passiert ist. Wir wissen, wie gut Borussia Dortmund ist."

"Das Weiterkommen wird umso schwieriger, sollten sie einen Treffer erzielen. Es ist kompliziert für uns, aber wenn wir ins Finale wollen, müssen wir die besten Teams schlagen. Das Resultat in Dortmund war gerecht - mehr gibt es nicht zu sagen, wenn man so verliert, wie wir es letzte Woche getan haben. Wir müssen einfach nur unser Bestes abrufen", erklärte der 27-Jährige.