Champions League Offiziell Live-Ergebnisse & Fantasy
Erhalten
UEFA.com funktioniert besser bei anderen Browsern
Um das bestmögliche Erlebnis zu haben, empfehlen wir, Chrome, Firefox oder Microsoft Edge zu verwenden.

Feyenoord baut auf den Heimvorteil

Laut Feyenoord-Trainer Ronald Koeman sind die Chancen auf einen Play-off-Einzug trotz der 1:2-Niederlage gegen den FC Dynamo Kyiv im Hinspiel "noch sehr hoch". Dabei hofft er vor allem auf die Unterstützung der Fans.

Szene aus dem Hinspiel: Dynamos Ognjen Vukojević im Zweikampf mit Ruud Vormer
Szene aus dem Hinspiel: Dynamos Ognjen Vukojević im Zweikampf mit Ruud Vormer ©Aleksandr Zadiraka

Das Stadion ist natürlich ausverkauft und auch wenn das Hinspiel gegen den FC Dynamo Kyiv mit 1:2 verloren ging, ist die Zuversicht im Lager von Feyenoord weiterhin vorhanden.

Als die junge Mannschaft von Ronald Koeman letzte Woche in der Ukraine durch Ruben Schaken in Führung ging, stand der Verein aus der Eredivisie kurz vor seinem ersten Sieg in der UEFA Champions League seit einem Jahrzehnt. Zwar drehte Dynamo das Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde noch, für Koeman war es dennoch ein gutes Ergebnis.

"Wir haben über eine Stunde lang exzellent gespielt", so Koeman, der im Sommer mit Ron Vlaar, Otman Bakkal, Karim El Ahmadi und John Guidetti mehrere Leistungsträger abgeben musste. "Nach dem Ausgleich konnte Dynamo einen Nationalspieler wie Artem Milevskiy einwechseln, wir hatten vorwiegend nur noch junge Spieler. Aber es ist möglich, dieses Ergebnis zuhause noch zu drehen. In Sachen Fitness werden wir dann auch eine Woche weiter sein. Die Chancen auf ein Weiterkommen sind noch sehr hoch."

Neuzugang Lex Immers, der Schakens Treffer vorbereitete, dann aber ein Eigentor fabrizierte, sieht es ähnlich wie sein Trainer. "Wir haben die Schwachstellen von Dynamo gesehen und können damit hoffentlich im Heimspiel etwas anfangen. Ich denke schon, dass wir im ausverkauften De Kuip unsere Möglichkeiten bekommen."

Dynamos Form ist allerdings beeindruckend, denn in der ukrainischen Premier League haben sie bisher keinen Punkt abgegeben. "Drei unserer fünf Siegtreffer haben wir in den letzten Minuten erzielt, unsere Fitness ist also gut", so Trainer Yuri Semin. "Wir können jederzeit das Tempo anziehen. In Rotterdam müssen wir aber ab der ersten Minute alles geben."

Im Hinspiel markierte Ideye Brown das entscheidende Tor, nur Stunden nachdem er Vater geworden war. Der nigerianische Stürmer nannte seinen Sohn Andriy, zu Ehren von der mittlerweile zurückgetretenen Dynamo-Legende Andriy Shevchenko. "Ich war doppelt glücklich nach diesem Treffer", so Brown nach seinem fünften Saisontreffer.

Dynamo reist aber ohne den gesperrten Innenverteidiger Yevhen Khacheridi an, während die Neuzugänge Raffael und Marco Ruben eventuell auf die Bank zurück müssen, nachdem sie am Freitag in der Liga ihr Debüt feierten.

Für dich ausgewählt