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Grant drückt Chelsea die Daumen

Avram Grant, der erste Trainer, der Chelsea in ein Finale der UEFA Champions League führte, denkt noch immer gerne an das Endspiel 2008 zurück, auch wenn sein Team damals extrem unglücklich an Manchester United scheiterte.

Grant drückt Chelsea die Daumen
Grant drückt Chelsea die Daumen ©Getty Images

Avram Grant, der erste Trainer, der Chelsea FC in ein Finale der UEFA Champions League führte, denkt noch immer gerne an das Finale 2008 zurück, auch wenn sein Team damals extrem unglücklich an Manchester United FC scheiterte.

Der heutige Trainer von FK Partizan, der letzten Monat mit dem Klub aus Belgrad die serbische Meisterschaft gewann, blickt gerne auf seine Zeit an der Stamford Bridge zurück, als er in der Saison 2007/08 nach nur einem Monat José Mourinho ablöste und am Ende in drei Wettbewerben nur zweiter Sieger war.

In der Königsklasse scheiterte er mit seinem Team im Finale von Moskau gegen ManU im Elfmeterschießen, weil John Terry beim vermeintlich siegbringenden Elfmeter wegrutschte. Zudem landete Chelsea in der Premier League an zweiter Stelle und unterlag Tottenham Hotspur FC im Finale des Ligapokals.

"Angesichts der öffentlichen Meinung nach einem verpatzten Saisonstart noch das Finale der Champions League mit Chelsea zu erreichen, war mit Sicherheit das bisherige Highlight meiner Karriere", sagte Grant.

Sowohl Grant als auch Roberto Di Matteo, der heutige Trainer der Blues, wurden erst engagiert, als die Saison schon lief. Grant zeigt sich nun durchaus beeindruckt vom Auftreten und vom Erfolg Di Matteos, der als Assistent des entlassenen André Villas-Boas seit März die Geschicke der Blues leitet.

"Er hat großartige Arbeit geleistet", sagte Grant. "Er hat Chelsea übernommen, als sie nicht gut spielten und keine Erfolge hatten. Man sagt zwar, in so einer Situation habe man nichts zu verlieren, aber trotzdem braucht man Erfolge. Sie gewinnen seither auch, wenn sie mal nicht so gut spielen."

Ein weiterer ehemaliger Chelsea-Star, der Isländer Eidur Gudjohnsen, glaubt fest an einen Finalsieg der Blues, auch wenn die gesperrten Branislav Ivanović, John Terry, Ramires und Raul Meireles schmerzlich vermisst werden. "Sie haben zuletzt gezeigt, dass sie umso besser waren, umso größer die Herausforderung war."

Der Schlüssel zum Sieg liegt laut Gudjohnsen darin, Mario Gomez auszuschalten. "Bayern spielt sehr schnell über die Flügel und Gomez ist in der Mitte sehr präsent – er ist groß, stark, eben ein typischer Stürmer, der jede Menge Tore schießt", fügte Gudjohnsen an, der selbst in 186 Spielen für die Blues 54 Mal getroffen hat.

"Als Kollektiv ist Bayern sehr gut. Das hat man gegen Madrid gesehen, die sie im Rückspiel streckenweise an die Wand gespielt haben. Und natürlich spielen die Bayern zu Hause, das ist ein großer Vorteil. Im Finale der Champions League trifft man immer auf großartige Gegner und man muss absolut in Bestform sein, will man eine Chance haben."

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