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Breitner: Endspiel in München wird ein Feuerwerk

Die UEFA Champions League 2011/12 wird nächsten Mai in der Fußball Arena München beendet und Endspiel-Botschafter Paul Breitner freut sich schon jetzt auf "das Highlight der gesamten Saison."

Breitner: Endspiel in München wird ein Feuerwerk
Breitner: Endspiel in München wird ein Feuerwerk ©UEFA.com

Er hat mit dem FC Bayern München den Pokal der europäischen Meistervereine geholt und erzielte für Deutschland im Endspiel der FIFA Weltmeisterschaft 1974 den entscheidenden Treffer. Zudem wuchs Paul Breitner nur 50 Kilometer vom Finalort der UEFA Champions League 2012 auf, somit gibt es also wohl keinen geeigneteren Botschafter für den großen Showdown in der Fußball Arena München am 19. Mai.

In seiner illustren Karriere, die insgesamt 13 Jahre andauerte und ihn unter anderem auch zu Real Madrid CF führte, hat Breitner schon alles gesehen. Und dennoch ist er stolz, dass das weltweit prestigereichste Endspiel in einem Vereinswettbewerb zum vierten Mal nach München kommt und nun erstmals im neuen Stadion ausgetragen wird. "Das Champions-League-Endspiel nächstes Jahr im Mai ist das Highlight der kompletten Saison, für die Stadt München und für Bayern", so der 60-Jährige gegenüber UEFA.com. "Die Einwohner Münchens, also auch ich, sind davon überzeugt, dass wir die schönste Stadt der Welt haben."

Aber München ist so viel mehr als nur ein beliebter Anlaufpunkt für Touristen, auch wenn mit der Fußball Arena München im Jahre 2005 eine weitere Sehenswürdigkeit dazu bekommen ist. Wenn der FC Bayern München hier seine Heimspiele in der Bundesliga austrägt, pilgern regelmäßig fast 70 000 Zuschauer in die Arena, die zudem auch Heimstätte vom TSV 1860 München ist. Was das Stadion angeht, hat sich in den letzten Jahrzehnten in München einiges getan, aber auch sonst ist viel passiert.

"1970 begann beim FC Bayern ein evolutionärer Wechsel. Uli Hoeneß, der aktuelle Präsident, und ich kamen zur richtigen Zeit, um in die Mannschaft hineinzuwachsen und von Franz Beckenbauer und Gerd Müller zu lernen. Wir sind dann durch eine Entwicklungsphase gegangen, die uns nach der vierten Saison in unser erstes Europapokal-Endspiel gebracht hat. Nach dem Unentschieden gegen Atlético Madrid konnten wir das Wiederholungsspiel gewinnen."

Dieser Titel kam 1974, also zwei Jahre nachdem Breitner mit Westdeutschland die UEFA-Europameisterschaft gewonnen hatte und zwei Monate vor dem Triumph bei der WM. In den kommenden Jahren stieg er  zu einem der erfolgreichsten Fußballer des Landes auf und gewann fünf Bundesliga-Titel mit Bayern sowie zwei spanische Meisterschaften mit Real Madrid. Im Jahre 1982 avancierte er zum erst dritten Spieler nach den beiden Brasilianern Vavá und Pelé, die bei zwei WM-Endspielen ein Tor erzielen konnten (diesem elitären Klub trat seitdem nur noch Zinédine Zidane bei).

Wen sich Breitner als Nachfolger der bisherigen München-Sieger Nottingham Forest FC (1979), Olympique de Marseille (1993) und Borussia Dortmund (1997) wünscht ist klar, aber hat er auch einen Wunschgegner für das Endspiel? "Natürlich wollen wir es schaffen. Wir würden am liebsten gegen den FC Barcelona spielen. Es ist ein Ziel, ein Wunsch, aber nicht mehr."