Hängende Köpfe bei Sturm
Mittwoch, 24. August 2011
Artikel-Zusammenfassung
Nachdem Sturm Graz den Einzug in die Champions League verpasste, vermisste Trainer Foda die mangelnde mentale Stärke. Bei BATE Borisov kannte der Jubel keine Grenzen.
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
"Es hat uns an Klasse und Speed gefehlt", meinte der sichtlich enttäuschte Franco Foda nach der 0:2-Heimniederlage von seinem SK Sturm Graz gegen den FC BATE Borisov. Die UEFA Champions League muss somit auch die sechste Saison in Folge ohne österreichische Beteiligung auskommen. "Wir haben gekämpft wie die Löwen", meinte hingegen Viktor Goncharenko, der Trainer von BATE, nach dem Spiel.
Franco Foda, Trainer SK Sturm Graz:
Ich habe gewusst, dass wir zweimal am Limit spielen müssen. Wir hatten zwei gute Möglichkeiten, haben diese aber nicht genutzt. Wir haben alles probiert, aber es hat uns die individuelle Klasse gefehlt, es hat uns der Speed gefehlt - und haben deswegen verdient verloren. Auf diesem Niveau musst du diese Chancen nutzen. Heute haben einige Spieler nicht so gut gespielt, da hat auch die mentale Qualität gefehlt. Borisov hat eine gute Mannschaft, das habe ich schon vorher gewusst. Natürlich ist es traurig, aber wir haben die Europa League Gruppenphase erreicht.
Imre Szabics, SK Sturm Graz:
Wir haben den Einzug in die Europa League geschafft. Das war unser Saisonziel. Die Chance auf die Champions League war natürlich groß, das ist nun sehr bitter. Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir das Spiel nach dem 2:0 noch drehen werden. Wir hatten keine richtigen Torchancen, nur Weitschüsse. Roman Kienast hat uns gefehlt, aber das darf keine Ausrede sein.
Viktor Goncharenko, Trainer FC BATE Borisov:
Unser Sieg freut mich. Es ist ein fantastisches Ergebnis und Erlebnis. Ich bin total begeistert, weil viele nicht an uns geglaubt haben, wir aber sehr wohl. Wir haben gekämpft wie die Löwen. Wir haben Sturm genau analysiert, sind entsprechend aufgetreten und haben unser Spiel durchgezogen.