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BATE kann Sturm nicht überraschen

Der österreichische Meister Sturm Graz bereitete sich gewissenhaft auf die Play-offs gegen BATE Borisov vor. Das wird auch notwenig sein, denn in Minsk wartet ein nicht zu unterschätzender Gegner.

Verfolgen Sie die Dienstagspartien ab 20.00 MEZ live auf UEFA.com.

Mario Haas will zurück in die Königsklasse
Mario Haas will zurück in die Königsklasse ©Getty Images

Der SK Sturm Graz kämpft am Dienstagabend in Minsk gegen den FC BATE Borisov um den Einzug in die UEFA Champions League. Die große Unbekannte ist die Mannschaft aus Belarus aber nicht. Immerhin waren die Weißrussen in den letzten Jahren immer eine fixe Größe im Europacup.

"Es wartet eine sehr harte Aufgabe auf uns. Die Mannschaft ist sehr spielstark, spielt sehr geradlinig, schaltet schnell um von Defensive auf Offensive, hat aber Probleme nach hinten, da werden wir den Hebel ansetzen", meinte der Trainer von Sturm, Franco Foda. Bislang konnte der österreichische Meister in dieser Saison noch nicht ganz überzeugen. Die Formkurve zeigt aber immerhin doch nach oben. Gehöriges Selbstvertrauen konnten die Steirer zuletzt mit einem Last-Minute-Sieg gegen Rekordmeister SK Rapid Wien tanken. Die Grün-Weißen waren in der Saison 2005/2006 übrigens der letzte rot-weiß-rote Vertreter in der Königsklasse des europäischen Fußballs.

Die nötige Sicherheit verlieh zuletzt auch der neue Innenverteidiger Milan Dudić, der vom Liga-Konkurrenten FC Salzburg kam. Im Mittelfeld kam Heimkehrer Jürgen Säumel, der seit seinem Abgang aus Graz nicht unbedingt vom Glück verfolgt war, dazu. Am Wochenende wurde Stürmer Imre Szabics geschont, einem Einsatz dürfte aber nichts im Wege stehen. Generell schätzte Foda die Aufstiegs-Chancen im Play-off mit 50:50 ein.
Beim Gegner ist man vor allem vor dem brasilianischen Spielmacher Renan gewarnt. Auch auf der anderen Seite zeigte man im Vorfeld des Spiels Respekt vor dem Gegner. "Sturm ist in der Defensive sehr gut organisiert und stark bei Standardsituationen und Freistößen", meinte Borisov-Trainer Viktor Goncharenko.