Solskjær bei Molde auf sich alleine gestellt
Montag, 13. Juni 2011
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Old Traffords Altmeister Ole Gunnar Solskjær erzählte UEFA.com, dass er Sir Alex Ferguson nicht um Rat gefragt hat, nachdem er das Traineramt bei Molde FK übernommen hatte.
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Der ehemalige Angreifer Ole Gunnar Solskjær, der inzwischen als Trainer bei Molde FK in Norwegen arbeitet, hofft darauf, dass sich seine Jahre unter Sir Alex Ferguson bei Manchester United FC positiv auszahlen werden.
Von 1996 bis zu seinem Rücktritt 2007 war Solskjær Angreifer bei United, ehe der 38-Jährige das Reserveteam von Manchester übernahm. Jetzt trainiert er mit Molde - dem Verein, von dem er zu United wechselte - erstmals eine erste Mannschaft in seiner Trainerkarriere. Molde beendete die abgelaufene Saison als Elfter and liegt nach neun Spielen im Jahr 2011 auf dem sechsten Platz. Solskjær erzählte UEFA.com: "Es ist großartig, unsere Ergebnisse gingen rauf und runter. Aber ich bin mir sicher, dass sich das ändern wird. Wir haben eine starke Mannschaft mit viel Potenzial."
Es war eine spannende Lernkurve, aber Solskjær war nie gezwungen, den Hörer in die Hand zu nehmen und seinen alten Lehrmeister Sir Alex um Rat zu fragen. "Ich habe mich oft - eigentlich fast immer - gefragt, wie er in dieser Situation handeln würde", sagte er. "Aber es gab nie den Augenblick, in dem ich ihn anrufen wollte. Ich kenne ihn wirklich gut und habe ihn aus nächster Nähe verfolgt, deshalb weiß ich, welche Knöpfe man drücken muss. Es war großartig, von ihm zu lernen".
Auch Fergusons ehemalige Schützlinge Mark Hughes, Steve Bruce und Gordon Strachan haben erfolgreich eine Trainerkarriere gestartet, und Solskjær ist auf einem guten Weg, das Gleiche zu tun. Während sein persönliches Ziel ein Platz in Europa 2012/13 ist, hofft Solskjær, dass sich der aktuelle norwegische Meister Rosenborg BK wieder für die Gruppenphase der UEFA Champions League qualifiziert.
"Die Nationalmannschaft spielt momentan gut, aber wenn die Vereine nicht gut spielen, bekommen die Spieler nicht die nötige Anerkennung", sagte der Mann, der im Finale der UEFA Champions League 1999 gegen den FC Bayern München das entscheidende Tor erzielte. "Wenn sie nur in der norwegischen Liga aktiv sind, ist ihr Standard nicht gut genug. Als Land und Nation müssen wir Spieler auch in größere Ligen exportieren. So kann sich unsere Nation verbessern."