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Eto'o freut sich auf "wunderbares Finale"

Samuel Eto'o weiß wie es ist, im Finale der UEFA Champions League zu stehen, doch in diesem Jahr bleibt dem Kameruner nur die Zuschauerrolle und die Vorfreude auf ein tolles Spiel im Wembley-Stadion.

Samule Eto'o im Gespräch mit UEFA.com
Samule Eto'o im Gespräch mit UEFA.com ©UEFA.com

Am Samstag werden beim Finale zwischen Manchester United FC und dem FC Barcelona eine Menge bekannter Gesichter auf dem Platz stehen, doch ein Stammgast der letzten Jahre wird fehlen. Samuel Eto'o hat in den letzten fünf Jahren drei Mal das Endspiel der UEFA Champions League gewonnen, doch in diesem Jahr schied er mit dem FC Internazionale Milano bereits im Viertelfinale aus.

Der Titelverteidiger verlor zu Hause gegen den FC Schalke 04 mit 2:5, was Eto'o heute noch wurmt. "Ich glaube, wir hatten die Möglichkeit, vom Finale zu träumen, doch der Fußball ist keine exakte Wissenschaft", meinte der 30-Jährige gegenüber UEFA.com. "Wir sollten Gott nicht um das Unmögliche bitten - er hat mir schon so viel gegeben. Aber es ist schon komisch, in diesem Jahr nicht dabei zu sein. Im nächsten Jahr werden wir versuchen, in diesem wunderbaren Wettbewerb wieder so weit wie möglich zu kommen."

Unterdessen freut sich Eto'o schon auf das Endspiel in London und darauf, seine ehemaligen Teamkollegen von Barcelona zu unterstützen. "Ich werde im Geiste bei ihnen sein, weil ein paar gute Freunde von mir auf dem Platz stehen werden und mein Herz für sie schlägt", sagte der Stürmer, der in seinen fünf Jahren bei den Katalanen 109 Ligatore erzielte. "Ich hoffe sehr, dass Barcelona gewinnt. Aber man weiß nie, was passiert. Sowohl Manchester United als auch Barcelona haben sich seit dem Finale 2009 gesteigert. Ich hoffe, es wird ein wunderbares Finale."

Natürlich wird Eto'o die Stürmer besonders genau beobachten. Er teilt die Meinung von vielen, dass Lionel Messi – "ohne Zweifel der beste Spieler der Welt" - den Unterschied zu Gunsten des spanischen Meisters ausmachen könnte. Andererseits hält Eto'o auch große Stücke auf Uniteds Jungstar Javier Hernández. "Er spielt eine fantastische Saison", so der Inter-Angreifer. "Ich hoffe, dass er das Finale genießen wird, denn man weiß nie, wann man wieder so eine Gelegenheit bekommt."

Hernández ist gut beraten, den Rat von Eto'o anzunehmen. Als er 2006 erstmals im Finale stand, erzielte er gegen Arsenal FC den Ausgleich und bereitete anschließend auch noch den Siegtreffer von Juliano Belletti vor. Bis zu Eto'os Treffer hatte sich Barcelona sehr schwer getan gegen zehn Spieler der Gunners. "In der ersten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt. Nach der Pause war es dann ein ganz anderes Spiel und am Ende ein wunderschöner Sieg, denn Barcelona hatte diesen Wettbewerb zuvor einige Jahre nicht gewonnen."

2009 legte Eto'o ebenfalls den Grundstein, diesmal brachte er Barcelona in Rom gegen United in Führung, ehe Messi den 2:0-Endstand markierte. Sein Abschied aus dem Camp Nou war sehr emotional, und in Mailand musste er unter José Mourinho eine andere Rolle spielen. Dennoch gewann er auch mit Inter die europäische Königsklasse, durch einen 2:0-Finalsieg gegen den FC Bayern München - für die Nerazzuri war es der erste Triumph in diesem Wettbewerb seit 1965.

"Das war ein einzigartiges Erlebnis", so Eto'o. "Ich weiß noch, wie bei meiner Ankunft 40-jährige Männer zu mir sagten 'Samuel, ich habe noch nie den Pokal mit den großen Ohren gesehen!'. Zum Glück konnten wir ihn gewinnen, das werden die Inter-Fans für immer in ihren Herzen tragen."