Ferati hofft weiter
Mittwoch, 24. November 2010
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Nach dem 1:0-Sieg gegen Cluj hat der FC Basel noch immer Hoffnung, nun sogar das Achtelfinale der Königsklasse zu erreichen. Weil Platz drei bereits sicher ist, können sie ohne Druck ans Werk gehen.
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Verteidiger Beg Ferati ist davon überzeugt, dass für seinen FC Basel 1893 nach dem 1:0-Sieg in der UEFA Champions League gegen CFR 1907 Cluj "alles möglich" ist.
Der Schweizer Meister hat nun Platz drei in der Gruppe E sicher, damit auch das Überwintern im Europapokal, doch ob mehr drin ist als das Erreichen der Runde der letzten 32 der UEFA Europa League ist fraglich, denn die 2:3-Niederlage des FC Bayern München bei AS Roma hat die Ausgangsposition verschlechtert. Doch Ferati ist voller Hoffnung: "Man weiß nie, vielleicht gewinnen wir ja bei den Bayern." Gleichzeitig müsste natürlich auch die Roma in Rumänien verlieren.
Abgesehen von den drei Punkten hat die Mannschaft von Thorsten Fink erstmals nach 14 Spielen in der UEFA Champions League kein Gegentor kassiert. "Wir waren sehr konzentriert und haben es geschafft, Cluj am erfolgreichen Kontern zu hindern", fuhr Ferati fort. "Defensiv haben wir sehr hart gearbeitet. Es ist immer gut, ohne Gegentore zu gewinnen. Die gesamte Mannschaft hat einen wirklich guten Job gemacht."
In der Tat machten die Gäste nur selten einen gefährlichen Eindruck, sodass den Schweizern dieser eine Treffer reichte. "Ich glaube nicht, dass Cluj einen einzigen Schuss aufs Tor abgegeben hat. Es wäre schön gewesen, ein zweites Tor zu erzielen, um Ruhe in die Sache zu bringen, aber zumindest haben wir unseren zweiten Sieg eingefahren."
Unterdessen scheint sich Cluj mit dem vorzeitigen Aus abgefunden zu haben. Der eingewechselte Emmanuel Koné sprach sogar davon, dass seine Kollegen einfach glücklich seien, auf solchen hohem Niveau Spiele bestreiten zu dürfen.: "Wir müssen akzeptieren, dass wir in einer starken Gruppe die schlechteste Mannschaft waren. Aber noch ist es nicht vorbei. Wir haben unser letztes Spiel gegen die Roma, und da wollen wir es noch einmal gut machen. Gegen solche Mannschaften wie diese spielen wir nicht jeden Tag."