Jol und Allegri mit Remis zufrieden
Dienstag, 28. September 2010
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Martin Jol und Massimiliano Allegri zeigten sich beide mit dem 1:1 zwischen dem AFC Ajax und dem AC Milan in Gruppe G zufrieden. Beide lobten ihre Teams, sprachen aber auch von Verbesserungsmöglichkeiten.
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Martin Jol und Massimiliano Allegri zeigten sich beide mit dem 1:1 zwischen dem AFC Ajax und dem AC Milan in Gruppe G zufrieden. Beide lobten ihre Teams, sprachen aber auch von Verbesserungsmöglichkeiten. Jol hatte noch die Verletzung von Linksverteidiger Vurnon Anita zu beklagen, der außerhalb des Felds behandelt wurde, als Zlatan Ibrahimović ausglich, denn von da an waren die Rossoneri dem Sieg näher.
Martin Jol, Trainer Ajax
Natürlich hätte ich lieber gewonnen, aber wir können mit dem Unentschieden leben. In der ersten Halbzeit lief es so gut für uns, wie man sich das vor dem Spiel nur erhoffen konnte. Man kann pausenlos darüber reden, sich für das Spiel in Madrid rehabilitieren zu wollen, aber es ist etwas ganz anderes, es dann auch wirklich zu tun. Wir haben das wirklich gut gemacht. Es war großes Pech, dass Anita verletzt vom Feld ging. Der AC Milan hat ausgeglichen, als wir kurzzeitig in Unterzahl waren [während Anita behandelt wurde].
In der zweiten Halbzeit konnten wir es ihnen nicht mehr so schwer machen. Glücklicherweise hat uns Maarten Stekelenburg in der Schlussphase vor einer Niederlage bewahrt. Es wird nun noch schwieriger, unter die ersten Zwei zu kommen, aber in den beiden Spielen gegen Auxerre nun können wir zurück ins Geschäft kommen. Das werden Schlüsselspiele für uns. Danach sehen wir, was noch drin ist.
Massimiliano Allegri, Trainer Milan
Es war ein gutes Spiel, in dem beide Seiten bis zum Ende auf Sieg gespielt haben. Wir hatten unsere Chancen, konnten das zweite Tor aber nicht machen. Ich denke, wir hätten besser spielen können, bin aber zufrieden, da wir zwischen gutem Passspiel und langen Bällen auf Ibrahimović gut variiert haben. Immer, wenn wir direkt gespielt haben, kamen Chancen dabei heraus. Das hätten wir also öfter versuchen sollen.
Wir hatten von Saisonbeginn an klare Pläne für dieses Team, und ich bin gerade dabei, die richtige Balance zu finden. Um das zu erreichen, muss jeder Spieler bereit sein, sich für das Wohl des Teams zu opfern, das wurde über die letzten Spiele hin deutlich. Sowohl ich als auch das Team sind uns im Klaren, dass wir noch viel verbessern müssen, aber wir gehen in die richtige Richtung. Ich bin optimistisch, dass wir Großes erreichen können.