Uniteds Ziel lautet jetzt Meisterschaft
Donnerstag, 8. April 2010
Artikel-Zusammenfassung
Nani meinte, dass Manchester United FC "jetzt alles geben muss, um Meister zu werden", nachdem die Engländer im Viertelfinale der UEFA Champions League am FC Bayern München gescheitert waren.
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
Obwohl die Stimmung bei Manchester United FC nach dem Ausscheiden in der UEFA Champions League gegen den FC Bayern München verständlicherweise am Boden war, herrschte aber auch gleich wieder Aufbruchstimmung, erneut die englische Meisterschaft zu gewinnen.
Dabei sah für ManU gegen die Bayern zunächst alles nach Plan aus, nach der 1:2-Hinspielpleite führten die Engländer im Old Trafford nach 41 Minuten bereits mit 3:0 - die Treffer erzielten Darron Gibson und Nani, der gleich zweimal erfolgreich war.
Doch Ivica Olić gelang noch vor der Pause der Anschlusstreffer, und nach der Pause konnte Arjen Robben (74.) die Bayern nach dem Platzverweis von Rafael (50.) ins Halbfinale schießen.
"Anstatt ein Tor zu schießen, wäre ich lieber weitergekommen", sagte Gibson, der im Mittelfeld eine starke Leistung bot. "Jeder ist niedergeschlagen, mehr kann man dazu gar nicht sagen, außer dass wir den Charakter und die Erfahrung haben, uns wieder aufzurichten."
Das sollte United schnell gelingen, denn in der Premier League gibt es nur noch fünf Spiele, beginnend am Sonntag mit dem Trip zu Blackburn Rovers FC, den Zwei-Punkte-Rückstand auf Chelsea FC wettzumachen und den noch nie dagewesenen vierten englischen Meistertitel in Folge einzufahren. "Darüber denken wir schon lange nach, aber es ist wichtig, schnell zurückzuschlagen", sagte Darren Fletcher.
In die gleiche Kerbe schlug Nani: "Wir fühlen uns schlecht, weil wir im ersten Durchgang so gut gespielt und drei Tore erzielt haben. Sie hatten ein wenig Glück, aber wir konnten nach der Roten Karte nicht mehr antworten. Wir müssen jetzt alles geben, um Meister zu werden."
Auch für Torhüter Edwin van der Sar war der Platzverweis von Rafael entscheidend für das Ausscheiden. "Bei elf gegen elf hätten sie es nicht so leicht gehabt, ein zweites Tor zu erzielen", sagte er. "Und wir hätten weitere Chancen bekommen, so wie wir gespielt haben."
"Unsere Strategie im ersten Durchgang war perfekt. Wir haben die Bayern unter Druck gesetzt, Chancen kreiert und Tore erzielt. Ich denke, wir hatten es verdient, die nächste Runde zu erreichen. Letzte Woche haben sie ein glückliches Tor in der Nachspielzeit erzielt und heute, selbst mit zehn Mann, hatten sie kaum Chancen." Zwei langten jedoch, um das Halbfinale gegen Olympique Lyonnais zu erreichen.